Wohlgefühl Ayurveda

Unter den asiatischen Heilverfahren erlebt besonders Ayurveda zur Zeit einen Boom. In Deutschland haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Ayurveda-Praxen eröffnet, es gibt Bücher zu diesem Thema, Reiseunternehmen bieten Trips in Ayurveda-Hotels und – was für uns von besonderem Interesse ist – es gibt Ayurveda-Diäten. Dabei ist längst nicht alles tatsächlich Ayurveda, was in Deutschland unter diesem Namen angeboten wird und nicht alle Bereiche des Ayurveda tun uns gut. Zunächst ist Ayurveda ein Gesundheitskonzept, das sinnvoll unser westliches System ergänzen kann. Schön ist, dass diese Methode einen ganzheitlichen Anspruch stellt. Das heißt, mentale Aspekte werden mit einbezogen. Nur ein Mensch, der sich rundum wohl fühlt und entspannt ist, kann glücklich sein. Deshalb sind besonders ayurvedische Massagen, Bäder und Ernährung beliebt.
Die indische Heilkunst Ayurveda blickt auf eine weit in die Vergangenheit reichende Tradition zurück. Die Lehre beruht darauf, dass jedes Wesen aus drei Eelementen besteht: Vata, was für Wind und Luft steht, Pitta für Feuer und Wasser und Kapha, für Erde und Wasser. Ziel des Ayurveda ist es, zu erkennen, in welchem Verhältnis zueinander die Elemente bei einem Menschen vorherrschen und danach seine Ernährung auszurichten. Die westliche Medizin hat sich von der Einteilung des Menschen in verschiedene Typen zu recht völlig distanziert. Doch die ayurvedische Ernährung ist durchaus sinnvoll. Sie besteht aus einer Kombination von pflanzlicher Kost mit Milch und Milchprodukten. Sobald die ersten Pfunde purzeln, gibt es nichts Schöneres, als sich mit einer ayurveda Massage zu belohnen. Kombiniert mit einem westlichen Sportprogramm, verhilft Ayurveda sicherlich zu einem größeren Körperbewusstsein und vielleicht zur Traumfigur.

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