Schönheitswahn zu offensichtlich

27. Mai 2010 von perfektman  
Kategorie Schönheit um jeden Preis

Der Schönheitswahn von den französischen Zwillingen Igor und Grichka Bogdanoff ging offensichtlich zu weit, wie das nachstehende Bild beweist. Erst kürzlich beim Filmfestival in Cannes zeigten sich die Zwillinge Bogdanoff Seite an Seite in schicker Abendgarderobe mit ihren neuen Gesichtern.

Photo by: KGC42/starmaxinc.com 2010 5/17/10 Igor Bogdanoff and Grichka Bogdanoff at the C

Jedoch rufen die Beiden für mich beim Anblick und wahrscheinlich bei vielen anderen auch Fassungslosigkeit hervor. Die zu stark aufgespritzten Lippen und Bäckchen jagen einem wohl eher einen kalten Schauer über den Rücken, als dass sie Bewunderung auslösen.
Für mich definiert sich Schönheit bei Weitem anders als bei den 60-jährigen Franzosen, die den Bogen ihres Jugendwahn mehr denn je überspannt haben!
Aber das nach wie vor Schönheitsoperationen bei Promis “IN” sind, ist kein Geheimnis. Das zeigen unter anderem Jennifer Rush und Sharon Osbourne. Die Sängerin Rush ließ sich offenbar ihre diversen Schönheitsoperationen 480.000 Dollar kosten. Ob das nur mal so gut war? Für mich sieht sie im Vergleich von früher zu heute eher einer Barbie gleich. Den letzten Schritt eine erneute Brustvergrößerung bereut sie heute, wie sie dem “New”-Magazin erzählte.

Jennifer Rush Performs In Poland

Sharon Osbourne hingegen ließ ihre Schönheitsoperationen (Lifting) nur ihrem Mann “Ozzy” zu Liebe durchführen. Als Dankeschön, dass er über die Jahre hinweg zu ihr gehalten hat, auch als sie einem “Müllsack”, wie sie sagt, ähnlich sah. Jedoch kommt für sie niemals eine Korrektur im Augen- und Mundbereich in Frage.

A bare-faced Sharron Osbourne dresses down for dinner at Madeos

Was haltet ihr von den Zwillingen? Ich finde das der eine auch so eine Ähnlichkeit mit Jocelyn Wildenstein hat oder?

Schamlippenoperationen bleiben legal

21. Mai 2010 von perfektman  
Kategorie Schönheit um jeden Preis

Im letzten Jahr haben eine Schamlippen-Operation, auch unter Labienkorrektur bekannt, rund 20.000 Frauen in Deutschland vorgenommen. Der aus Südamerika stammende Trend scheint sich in Europa einen Namen gemacht zu haben. Generell ist die Nachfrage nach Intimoperationen in Deutschland gestiegen. Spitzenreiter ist unter den Intimeingriffen ist ganz klar die genannte Schamlippen-Korrektur (Labioplastik), gefolgt von der Wiederherstellung des Jungfernhäutchens (Hymenoplastik) und der Verengung/Straffung der Vagina – Dammplastik (Perineoplastik).

Doch worin liegen die Ursachen, dass sich junge Frauen und sogar auch Jugendliche für eine Schamplippen-Operation entscheiden?
Wenn ich so die Foren im Internet lese, dann liegen die häufigsten Gründe bei Problemen im Sport, beim Tragen enger Kleidung und letztendlich auch beim Sex mit dem Partner. Bei den unter 18-jährigen spielt das Schamgefühl noch eine große Rolle, sich vor dem Partner nackt zu zeigen oder in öffentliche Bäder und Saunen zu gehen. Der einzige Weg für die Betroffenen, sich dieser Problematik zu stellen, ist der Gang zur Schamlippen-Operation.

Wie sieht eine optimale Schamlippe aus?

Die meisten, die eine Korrektur ihrer Schamlippe in Erwägung ziehen, möchten im Idealfall die Äußeren über den Inneren liegen haben. Aber gibt es denn viele weibliche Menschen, die dem Idealfall entsprechen? Ich glaube kaum… Vielleicht interessiert es aber auch die meisten gar nicht, weil es ein Intimbereich ist, den nur sehr wenige Menschen im Leben zu Gesicht bekommen oder die Personen einfach das Selbstbewußtsein haben darüber zu stehen und sich so akzeptieren wie “Gott” sie geschaffen hat. Was meint ihr?

Ablauf einer Schamlippen-Operation

Eine Korrektur kann grundsätzlich ambulant mit örtlicher Betäubung vollzogen werden. Der Schönheitschirurg markiert vor dem Eingriff die Schnittstellen auf der Haut. Je nach Wunsch, ob Schamlippenvergrößerung oder Schamlippenverkleinerung, werden bei der Vergrößung (außen) Eigenfettimplantate eingesetzt und bei der Verkleinerung (innen) werden mit einem Laser-Skalpell die Schamlippen gekürzt, ganzlich entfernt oder mittels Fettabsaugung verkleinert. Anschließend wird die Wunde mit Gewebekleber oder mit selbstauflösenden Nähten wieder verschlossen. So bleiben keine sichtbaren Narben zurück.

Wie sieht die Gesetzeslage dazu aus?

Erst vor zwei Monaten (März 2010) hat der Bundesrat hierzu einen Entwurf verabschiedet. Demnach dürfen Ärzte weiterhin Schamlippen-Operationen durchführen ohne vom Gesetz bestraft zu werden. Zitat Gesetzesbegründung (BT Drucksache 867-09)

es sollen rein kosmetisch motivierte Eingriffe, wie … die in neuerer Zeit zunehmende Erscheinung der “Schönheitsoperationen” im Genitalbereich vom Anwendungsbereich der Strafnorm ausgenommen bleiben.

Darunter fallen die teilweise oder vollständige Entfernung der inneren Schamlippen. Hingegen soll der operrierende Arzt, der bei Mädchen oder Frauen den Eingriff aus kulturell-religiöser Sicht vollzieht, mit einer Strafe zwischen sechs Monaten und fünf Jahren verurteilt werden.
Deutsche Ärzte verdienen derzeit mit pseudo-ästhetischen Eingriffen, der teilweisen oder vollständigen Entfernung der inneren Schamlippe, legal etwa 20 Millionen Euro pro Jahr
Mit der Gesetzesinitiative wird das Hauptproblem, eine Rahmenbedingung für die Verfolgung sämtlicher Verstümmelungstaten und ein umfassender Schutz für die gefährdeten Mädchen zu schaffen, von den verantwortlichen Politikern jedoch nicht angegangen! Eine Verstümmelung des Genitalbereichs muss konsequent strafrechtlich verfolgt werden, was mit der Gesetzesinitiative aber nicht getan wird.

Bild: © by Susan Gneckow/Pixelio.de

Ein Eingriff für die Schönheit

Der Trend der Schönheitsoperationen zieht immer größere Kreise. Wie schön ist doch eine kleinere Nase, ein straffer Bauch oder ein faltenfreies Gesicht? Immer öfter werden Schönheitsoperationen zu Geburtstagen oder anderen feierlichen Anlässen verschenkt. Schuld daran sind die gesellschaftlichen Normen, die uns Frauen, durch ein unerreichbares Schönheitsideal, prägen. Ein perfekter Körper ist für viele ein erstrebenswerter Grund sich einer Operation zu unterziehen und dabei jegliche Hürde in Kauf zu nehmen, angefangen beim chirurgischen Eingriff bishin zur unaufhörlichen gesundheitsgefährdenden Diät, obwohl es in unserer heutigen Zeit etliche gesunde Diät Möglichkeiten gibt.
Daher dürfte es auch nicht verwunderlich sein, dass ein Viertel der Österreicherinnen einer plastischen Operation nachkommen würde. Im Endergebnis sind aber nur 10 Prozent mit dem Eingriff zufrieden. Die Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien Frau Beate Wimmer-Puchinger weiß, dass etwa acht Prozent der Frauen über 14 Jahre bereits einen schönheitschirurgischen oder kosmetischen Eingriff haben machen lassen. Die durchgeführte Studie vom Wiener Frauengesundheitsprogramm ergab weiterhin, dass weitere 25 Prozent sich eine schönheitsmedizinische Intervention vorstellen könnten und auch folgen würden.

Die Folgen für die Gesundheit sind weitreichend und reichen von Essstörungen über Komplikationen bei gemachten Eingriffen bishin zu schweren psychischen Problemen. Folgen die sicherlich nicht allen Patienten so bewußt sind.
Eines der am schnellsten wachsende Segment der Fachrichtung ist die Vaginalchirurgie, gemäß der American Society of Plastic Surgery. Frau Wimmer-Puchinger kritsiert die kaum wissenschaftliche Klarheit über die Langzeitfolgen derartiger Eingriffe.
Die Zufriedenheit mit den Resultaten steht in scharfem Kontrast zur Popularität von Schönheitsoperationen. Etwa zehn Prozent bewerten ihr Ergebnis mit “sehr zufrieden” und weitere elf Prozent sind “sehr unzufrieden”. Sieht man sich die Liste der vorgenommen bzw. gewünschten Eingriffe an, Faltenbehandlungen und Gesichtsstraffungen (54 Prozent), Nasenkorrekturen (18 Prozent), Fettabsaugung (16 Prozent) und Brustvergrößerung bzw. Brustverkleinerung (15 Prozent), dann erkennt man, dass mehr als die Hälfte der Patienten ein ideales Gesicht haben wollen, aus welchen Gründen auch immer. Einerseits verständlich, weil es nun mal das ist worauf der erste Blick meist fällt, aber andererseits gehören Falten zum Leben dazu und zeigen, was ein Mensch schon erlebt hat. Ein immer jung wirkendes, faltenfreies Gesicht ist es wirklich das was wir alle wollen? Wenn jeder so aussehen würde wonach richten wir uns denn als nächstes? Ob es dann keinen Schönheitswahn mehr geben würde wenn alle gleich sind? Äusserlich ändert sich vielleicht einiges, aber ein besserer Mensch wird man dadurch auch nicht, oder?

Quelle: derstandard.at

Schönheitsoperation gegen Bonuspunkte bei Finnair

Vielflieger werden jetzt mit einer Schönheitsoperation belohnt. Das Angebot hat die finnische Fluggesellschaft Finnair jetzt in ihr Vielfliegerprogramm aufgenommen. Wer künftig fleißig Flugmeilen sammelt, erhält ab 3.180.000 Bonuspunkten beispielsweise eine Brustvergrößerung. Für ein Gesichtslifting benötigt man aber allerdings schon 4.460.000 Bonuspunkte!
Für den Schönheitstraum der Brustvergrößerung sind 404 Economy-Flüge von Helsinki nach Hongkong nötig! Nicht gerade wenig und für Normalos alles andere als gut und böse. Warum bietet eine Fluggesellschaft wie Finnair soetwas für ihre Vielflieger an? Haben die es nötig so an Neukunden zu kommen? Ich denke mal, dass die Vielflieger nicht gerade an der Grenze des Existenzminimums leben und sicherlich auch so das Geld übrig haben, um bei Bedarf sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen!?
finnair
Das Gute an dem Deal, zwischen Finnair und dem Chirurgen Rolf Nordström, ist, dass der plastische Chirurg der bekannteste in Finnland ist. Damit dürfte auch sichergestellt sein, dass es sich um einen erfahrenen Arzt handelt, für den der Eingriff der Schönheitsoperation Routine sein dürfte. Das sollte auch die Angst der potentiellen Patienten minimieren, was bei unbekannten Chirurgen nicht der Fall ist.
Ein Nachteil der noch bedacht werden sollte, bevor man sich für eine Schönheitsoperation entscheidet, ist der Umstand, dass die Brustimplantate beim Fliegen unangenehme Nebeneffekte wie Gurgeln oder Pulsieren hervorrufen können, aufgrund des entstehenden Druckausgleichs. Tja, wie heißt es doch so schön: Wer schön sein will muss leiden. Und ob man leiden will, dass sollte jede für sich selber entscheiden.
Die Aktion ist für mich kein Anreiz öfter mit dieser Airline zu fliegen oder auf diese umzusteigen. Fraglich welches Ziel Finnair damit verfolgt?!

Bild: © by Nicole Bartholomäus/Pixelio

Die neue Sucht von Amy Winehouse – Schönheitsoperationen

11. November 2009 von perfektman  
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien

Amy Winehouse, bekannt durch viele Exzesse (Drogen, Alkohol), hat eine neue Sucht für sich entdeckt, die da Schönheitsoperation heißt.
Die Sängerin hatte sich erst vor wenigen Wochen einer Brustoperation unterzogen, in der ihre Brüste von der Körbchengröße B auf D angehoben wurden. Sie ist regelrecht verrückt nach ihren Brüsten und das zeigt sie ständig ihren Freunden und kann nicht genug bekommen. Sogar bei ihrem Vater Mitch löste das Gefallen aus.
Amy Winehouse, lets it all hang out, while being helped home after attending a house party

Wie heißt es doch so schön ein Mal ist kein Mal. Und nach diesem Motto scheint Amy auch ihre erstmalige Schönheitsoperation zu betrachten. Sie will mit einer weiteren Brustvergrößerung und einer Gesäßvergrößerung wieder weiblicher und kurviger werden, so wie sie es früher einmal war mit dem Ziel ihrem Traum-Pin-Up Look näher zugkommen.

Fraglich warum Amy Winehouse sich diese Seite der “Medaille” ausgesucht hat. Will sie in die Fusstapfen von Michael Jackson treten? Das ist sicherlich nicht der richtige Weg Ms Winehouse! Es gibt da noch viele andere Baustellen die zuerst angegangen werden müssten! Und danach sollte sie ihre Sänger Karriere in den Vordergrund stellen, das ist sie ihren Fans doch schuldig oder was meint ihr?

Venezuela – Land der Schönheitsköniginnen und Schönheitsoperationen

2. November 2009 von perfektman  
Kategorie Medien

Achtung, es folgt ein wenig Kultur! Venezuela ist das Land, wo Schönheit fast schon eine Währungseinheit ist.
Und eben über jene jetzt krasse Schönheits-Kultur hat der Ausnahmeregisseur und -choreograph Samir Akika sein neuestes Tanz-Theater-Stück geschrieben: „Plastikseele“ heißt es und handelt über das „Plastikland“ Venezuela und seine Hauptstadt Caracas.
Nach seiner Zusammenarbeit mit einem Goethe Institut in Südamerika fragte das Goethe Institut in Venezuela bei dem Tänzer, Choreograph und Regisseur Akika an.
venezuela
So war die Anfangsstunde des Tanz-Theater-Stückes „Plastikseele“ geboren. Ein Stück über das Plastikland Venezuela: Plastikmüll, Plastikkörper, das Land des Silikons und das Land der Schönheitsköniginnen. In Venezuela ist jede zweite junge Frau über 18 aus der Oberschicht bereits unter dem Messer gewesen: kleine Nasenkorrekturen, Fett absaugen, Brustvergrößerung gehören da fast zum guten Ton. Insgesamt sechs Mal ging der Titel der „Miss Universum“ schon in den südamerikanischen Staat an der Karibikküste.
Brustvergrößerung für unter 1000 Euro? In Venezuela kein Problem, sondern Alltag.
Das alles verarbeitete Samir Akika in seinem Tanz-Theater-Stück, die Affinität dieses Landes zu Plastik, zu dem Material als Wegwerfmaterial ebenso wie die Metapher für die Gesellschaft, die durch Plastik einem Schönheitsideal hinterher jagt.
Das Stück ist eine Art Theater-Installation, in der Tanz, Videogestaltung, Text und Tanz die einzelnen Komponenten darstellen.
So radikal wie das Thema ist auch deren Umsetzung geworden: Samir Akika flog 2x mit einem Team nach Venezuela, fand Tänzer, das Stück selbst wurde in nur 9 Tagen bis zur Premiere im Pumpenhaus in Münster einstudiert. Wo es dann Ende Oktober zum ersten Mal aufgeführt wurde.
Derzeit präsentiert Akiki, der zum Pumpenhaus eine ganz besondere Verbindung hat, bereits seine nächste Arbeit auf der dortigen Bühne: er präsentiert seine zeitgenössischen Tanz-Favoriten im Rahmen seines eigenen kleinen Festivals „Raw like Sushi“.
Ob das Stück „Plastikseele“ noch in anderen Städten zu sehen ist, läßt sich derzeit nicht feststellen, einen Trailer zum Stück gibt es auch.

Bild: © by Mikhael-Timofeev/Pixelio

Neuer Trend bei Schönheitsoperationen

28. Oktober 2009 von perfektman  
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien

“Wahnsinnig schön” heißt das neu Buch von fünf namhaften Expertinnen die über den neuen Trend zu Schönheitsoperationen diskutieren. Der Wunsch eigene oder vorgegebene Idealvorstellungen zu realisieren scheint der neue Trend zu sein der nun auch in Europa einzug erhalten hat. Täglich gehen immer mehr Menschen zum plastischen Chirurgen. Doch was treibt uns an? Wie definiert sich Schönheit? Wer bestimmt, was schön ist? Sieht operierte Schönheit überhaupt noch schön aus?

Schönheit unterliegt dem Zeitwandel

Der Begriff von Schönheit ist einem stetigen Wandel unterworfen, so hat jede Kultur und jede Zeit auf diese Frage eine andere Antwort.

erklärt Prim. Univ. Prof. Dr. Maria Deutinger, Vorstandsmitglied der Ö.Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie sowie Leiterin der Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie an der Rudolfstiftung Wien. Das Schönheit viele Gesichter hat ist sicherlicher bekannt. Schönheitsideale werden häufig von der oberen Gesellschaftsschicht oder vorallem den Medien diktiert. Ein regelrecht Druck lastet auf unserer Gesellschaft.

Vorbilder üben Macht aus

wahnsinn

Der Einfluss der Medienwelt auf ein “normiertes, gesellschaftlich anerkanntes Aussehen” führt bei immer jüngeren Teenagern zum Wunsch nach Schönheitsoperationen als vermeintliche Lösung aller Probleme.

So bringen es aO Univ. Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger, Frauenbeauftragte der Stadt Wien und Leiterin des Wiener Programms für Frauengesundheit und die stellvertretende Leiterin des Wiener Programms für Frauengesundheit, Mag. Michaela Langer, deutlich auf den Punkt.
So genannte Attraktivitätsforscher behaupten ja, dass schöne Menschen es leichter im Leben haben, was aus meiner Sicht auch stimmig ist. Ob sie nun beliebter sind und bessere Jobs bekommen stelle ich allerdings in Frage.
Eine weitere Autorin des Buchs Claudia Richter, Leiterin des Ressorts Gesundheit bei der renommierten Tageszeitung “die Presse”, sieht die Entwicklung der Schönheitsoperationen sehr kritisch.

Der Optimierungswahn hat einen Wertewandel hervorgebracht. Hülle herrscht über Herz und Hirn, außen hui, innen pfui. Dabei verhindert der ewige Kampf gegen den eigenen Körper unbeschwerte Lebensfreude. Und die ewig Schönen, die uns da ständig via Medien vermittelt werden, beeinflussen unsere körperliche Selbstwahrnehmung.

Schönheit macht süchtig

Wenn sich schon junge Frauen die Beine brechen lassen um zu wachsen oder sich Silikonimplantate einsetzen lassen an der Ferse, nicht in die Brust, sondern die Ferse (!), um dadurch ein angenehmeres Gefühl beim Tragen von hohen Stöckelschuhen zu haben, muss man sich doch fragen, in welchem Verhältnis stehen die Risiken einer Schönheitsoperation einem überzeugenden Ergebnis gegenüber? Wie steht es mit dem Gefühl der Menschen? Darf man überhaupt noch alt werden? Fragen die im Buch “Wahnsinnig schön” angesprochen werden.
Was mir so scheint, dass vielen Menschen ein ordentliches Selbstbewusstsein abhanden gekommen ist. Um dem Vorzubeugen ist es von Vorteil zu wissen, dass sich Selbstbewusstsein schon in der Kindheit bildet. Auch die Fragen woher wir unser Selbstbild beziehen und ob nur unser Körper uns ausmacht, werden im Buch thematisiert. Schönheit aus der entwicklungspsychologischen Sicht, aus der Sicht einer Gesundheitsjournalistin und aus der Sicht der Schönheitschirurgen garantieren eine sachliche Auseinandersetzung zum Thema Schönheit. Mit der beruhigenden Erkenntnis: Wir sind schön! Wahre Attraktivität gibt es eben doch nicht vom Chirurgen, sie steckt in jedem von uns.

Details zum Buch “Wahnsinnig schön”:
Hardcover, 288 Seiten
Maße: 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-901880-14-8
Preis: 19,30 EUR [D] 19,80 EUR [A]
Erhältlich im guten Buchhandlung, unter
http://www.goldegg-verlag.de oder verlag@goldegg-verlag.de (Ende)

Quelle: pressetext
Bild: &copy by ehuth/Pixelio

Transsexueller wegen Brustoperation vor Gericht

16. Oktober 2009 von perfektman  
Kategorie Schönheit um jeden Preis

Das Schönheitsoperationen teuer sind ist kein Geheimnis. Der kürzlich bekannte gewordene Fall eines transsexuellen Ex-Soldaten bringt Aufregung in die Branche. Sarah Jane Smith, geboren im Körper eines Mannes, will jetzt vor dem Sozialgericht Hannover die Bezahlung ihrer Brustoperation von der Krankenkasse erreichen. Doch die DAK Versicherung stellt sich quer.

Bereits als Schüler bemerkt Sarah Jane Smith das sie im falschen Körper lebt. Es begann im Jungen-Internat, wo er Unterwäsche der Lehrerin stehlt. In seiner Zeit als Soldat trug er heimlich Damen-Slips und BHs unter seiner Uniform und als Ehemann lief er geschminkt und mit High-Heels durch die Wohnung, wenn er alleine war. Vor sechs Jahren flog seine Neigung dann schließlich auf. Seine damalige Frau findet entsprechende Fotos einer Party und stellt ihn vor die Wahl: Entweder eine Beendigung der Sache oder die Scheidung.
Zwei Jahre später beginnt sie definitiv ein neues Leben und im Zuge dessen spendet sie ihre alte Kleidung der Altkleidersammlung. Vertrauensvoll wendet sie sich an einen Schönheitschirurgen, nimmt Hormone und besucht einen Psychologen mit dem Ziel einer Geschlechtsumwandlung. Im vergangenen Jahr im Mai lässt sie ihre Ausweispapiere in Großbritannien ändern.

Alles scheint perfekt zu sein. Doch Sarah Jane leidet sehr unter der Form ihrer Brüste. Infolge der Hormonbehandlung haben sich nicht nur eindeutig weibliche Züge gebildet, sondern auch Brüste, die allerdings nicht an der richtigen Stelle säßen. Falls die Brüste weiter so wachsen, dann hängen sie in ein oder zwei Jahren unter den Armen. Zum Lachen sei das nicht. Daher quetscht sich Sarah Jane in Corsagen und BHs, was sehr schmerzlich sei, da die Brüste gewaltsam in die Mitte gezogen werden müssten. Ihr Wunsch ist die Brustoperation in der ihr Implantate an der richtigen Stelle eingesetzt werden.

Ihre Krankenversicherung lehnt ihren Wunsch (Kosten der Brustoperation 6.000 Euro) aber bis heute ab. Zur Verwunderung ihrer, weil die Kosten einer Geschlechtsumwandlung bezahlt würden. Beistand erhält Sarah Jane von mehrern Ärzten, die ihr die seelische und medizinische Notwendigkeit für eine Brustoperation bestätigen. Sarah Jane legte Einspruch ein und landet vor Gericht.
Es ist ja nicht nur die seelische und medizinische Notwendigkeit, sondern auch im normalen Alltag stößt sie auf vielerlei Probleme.
Bei der Krankenkasse ist man der Ansicht, dass es sich bei Sarah Jane um eine Schönheitsoperation handele. Zur Übernahme der Kosten liege daher keine gesetzliche Grundlage vor. Die Ausnahmefälle beschränken sich beispielsweise auf Brustoperationen bei krebserkrankten Frauen oder durch Unfall verlorene Brüste. Eine Brustverkleinerung aus medizinischen Gründen bleibt ein Einzelfall.
Das Grundsatzurteil sieht auch keine Bezahlung einer Brustvergrößerung oder Brustverkleinerung vor, wenn die Person, aufgrund ihrer abweichenden Oberweite, unter psychischen Problemen leidet. Erst wenn eine körperliche Anomalie eine enstellende Wirkung habe, käme unter Umständen eine Operation auf Kosten der Kasse in Betracht.


Im Fall von Sarah Jane soll nun ein Gutachter klären, ob bei ihr nicht doch eine körperliche Entstellung vorliegt und diese dann aus medizinischen Gründen mittels Brustoperation behoben werden könnten. Bezahlt von der Krankenkasse selbstverständlich. Mit einem Ergebnis ist schon in den kommenden Tagen zu rechnen. Ein Lichtblick für Sarah Jane Smith.
Dann wünschen wir mal alles Gute. Hätte ich zu entscheiden, dann wäre es eine klare Sache. Bezahlen, bezahlen, bezahlen. Oder wie seht ihr das?

Quelle: spiegel online

Preisliste von Schönheitsoperationen

Schönheitsoperationen sind immer noch das beliebteste Thema in der Gesellschaft. Kein Wunder, denn fast täglich erfährt man aus den Klatsch-Magazinen, dass sich mal wieder ein Star einer Schönheitsoperation unterzogen hat. Sei es Brustvergrößerung, Facelifting, oder Nasenkorrektur, bei allen ist es gleich, für Schönheit nehmen wir Frauen alles auf uns.
Doch gerade Brustvergrößerungen sind deutlich teurer geworden, als noch vor gut einem Jahr. Geld scheint diesbezüglich weiterhin eine untergeordnete Kategorie zu sein. Zumindest in diesem Sektor – Schönheitsoperationen. Die Fakten beruhen auf dem Informationsportal von mybody.de, ein Portal zum Thema Ästhetisch-Plastische Chirurgie.

Die Patientinnen die sich eine Brustvergrößerung haben machen lassen, haben im ersten Halbjahr von 2009 rund 5700 Euro dafür bezahlt. Die Kosten der Nachsorge schon inbegriffen. Ein Anstieg von 7,8 Prozent, im Vergleich zu Ende 2008. Aber auch bei der Nasenkorrektur liegt dem Portal eine hohe Nachfrage vor. Hier ein sattes Plus von 8,3 Prozent.
Ein Rückgang ist bei Korrekturen von Augenlidern und Faltenbehandlungen zuverzeichnen. Im Schnitt wurden hier 2600 Euro bzw. 320 Euro gezahlt.

Da sagt doch einer mal was gegen die schlechte Wirtschaftslage. Wer Geld für solche Schönheitsoperationen hat, sollte sich nicht beklagen?! In Deutschland scheint es sowieso der Trend für Männer zu sein, sich beim Schönheitschirurgen behandeln zu lassen. 44 Prozent mehr Männer stimmten einem Botox Eingriff zu. Und sogar die Brustverkleinerung bei Männern verdoppelte sich. Nun Brustverkleinerung bei Männern schien mir doch eher seltener als bei Frauen. Woran das wohl liegen mag? Der GÄCD (Gesellschaft für Ästethische Chirurgie Deutschland)-Präsident Heinz G. geht davon aus, dass der Grund dafür im unkontrollierten Doping im Amateursportbereich liegen könnte. Je nach verwendetem Mittel beim Doping, löst dieses unter Umständen Brustwachstum aus.

Schenkt man einer Umfrage glauben, so würden sich erstaunlicherweise 80 Prozent der Bürger nicht für eine Schönheitsoperation unters Messer legen. Man wählt da vorerst die billigere Variante, um die Schönheit wieder aufblühen zu lassen, nämlich das Haarefärben. Was auch ganz nützlich bei der Jobsuche sein kann. Für viele Arbeitgeber ist das äußere Erscheinungsbild immer noch das Wichtigste, da dürfte es ja auch klar sein, das Jobsuchende fast alles tun, um einen neuen Job zu bekommen. Angefangen bei einer Diät, über eine neue Frisur mit Haarfärbung bishin zur Zahnaufhellung.

Schönheit und Aussehen wird immer ein großes Thema in der Gesellschaft bleiben! Dem einen passt’s dem anderen nicht. Eine Abwägung muss jeder für sich selber machen. Ich habe schon mal über eine Schönheitsoperation nachgedacht, sicherlich jede/r von uns, aber momentan werde ich diesen Schritt nicht tun wollen. Vielleicht irgendwann einmal oder auch nicht! Wer weiß das schon. Steht bei euch eine Schönheitsoperation in nächster Zeit ins Haus oder seid ihr eher Verfechter von Schönheitsoperationen?

Preisliste Schönheitsoperationen

Augenlid-Korrektur: Mittelwert: 2638 Euro
Nasenkorrektur: Mittelwert: 4464 Euro
Ohrenkorrektur: Mittelwert: 2046 Euro
Faltenbehandlung: Mittelwert: 322 Euro
Fettabsaugen: Mittelwert: 3608 Euro
Brustvergrößerung (inkl. Implantat): Mittelwert: 5662 Euro
Brustverkleinerung/ -straffung: Mittelwert: 4605 Euro

Quelle: welt

Gina Lisa unterzog sich einer Schönheitsoperation

Dass Gina Lisa sich einer Schönheitsoperation unterzogen hat, ist sicherlich für die meisten nichts neues, oder etwa doch?
Im Zuge ihrer Diät hat das Germany next Top Model von 2008 innerhalb eines Jahres gut 12 Kilogramm abgenommen, was ja keine schlechte Leistung ist. Neben viel Sport und einer gesunden Ernährung, oft nur Salat, kamen dann auch andere Probleme der Diät. Ihre Brust wurde kleiner und das wiederum gefiel der Blondine nicht. Eine Frau ohne größere Brüste ist eben uncool! Daher entschloss sich Gina Lisa zu einer Schönheitsoperation, in der sie sich Implantate der Körbchen-Größe C einsetzen ließ. Betonte aber gleichzeitig, dass es nur ein Gefallen für sie selbst war und nicht für die Männerwelt. Bei ihren neuen Maßen: 1,71 Meter und 50 Kilogramm durchaus vorstellbar.
Aber könnte diese Schönheitsoperation auch andere Gründe gehabt haben? Zum Beispiel um mehr Aufträge zu bekommen? Eine Gastrolle bei Marienhof ist ihr jedenfalls sicher. Oder hat sie die nur bekommen, wegen ihrer neuen Modelmaße?
Schönheitsoperation hin oder her, Gina Lisa gehört jedenfalls zum “Promi” Kreis derjenigen, die auch in der Öffentlichkeit dazu stehen und es nicht wie ihre Kolleginnen dementieren, wenn sie gefragt werden.
Doch war die Schönheitsoperation erst der Anfang von dem Wahn der Schönheit? Pläne zu Botoxbehandlungen existieren bereits in ihrem Kopf…
Apropos Aufträge: Gina Lisas neuster Auftrag heißt “Gina-Lisa Powershopping” ein Computerspiel für Nintendo DS. Dabei streifen die Gamer mit Gina Lisa durch Deutschlands Einkaufsmeilen, um nach dem passenden Outfit für spannende Events am Abend zu suchen. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit Gina Lisa entsprechend ihres Outfits zu schminken und zu frisieren. Ob das ihre Fans begeistert und zum Renner wird zeigt sich in den nächsten Wochen.

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