Ostern ohne Eier?
23. März 2009 von perfektman
Kategorie Gesundheit und Ernährung
In drei Wochen steht Ostern schon vor der Tür. Der Anfang wurde bereits mit dem Frühlingsanfang gemacht. Zumindest die Temperaturen sinken nachts nicht mehr so weit unter Null Grad. Und die Tage werden wieder länger. So fällt mein Feierabend jetzt auch schon ins Helle. Die dunkle Jahreszeit ist mal wieder vorbei, zumindest für ein dreiviertel Jahr.
Eine zeitliche Unterstreichung, dass der Frühling da ist, erfahren wir am kommenden Wochenende, denn dann werden die Uhren wieder umgestellt. Wurde uns im Winter eine Stunde „geschenkt” so wird sie uns am Wochenende wieder „genommen”. Zum Leid einiger meiner Mitmenschen. Aber ich kann damit gut leben. Ich mag es, wenn ich morgens aufstehe und es schon hell ist. Ich sehe es gerne wenn die Sonne aufgeht und ein neuer Tag beginnt… Herrlich!
Mit Ostern endet auch die Fastenzeit. Nach einer Phase der Enthaltsamkeit, sei es auf Fernsehen, Süßigkeiten oder andere Gewohnheiten die einem wichtig sind, darf wieder geschlemmt werden bzw. vorherigen Gebräuchen wieder nachgegangen werden. Traditionell gibt es zu Ostern bunte Eier. Sie sind nicht nur eine schöne Dekoration für die Feiertage, sondern auch ein gesunder Snack, wenn sie selbst gefärbt und mit einer speziell hergestellten Lösung gefärbt sind.
Empfindliche Menschen müssen sich in dieser Zeit entweder zurückhalten oder selbst tätig werden. Im Prinzip ist es einfach, die Ostereier selbst zu färben. Die zeitliche Komponente ist wohl eher das was viele davon abhält. Im Folgenden möchte ich einige Hinweise geben, worauf bei einer Eierfärbung zu achten ist:
Prinzipiell kann man zum Färben Gemüse, Obst, bestimmte Pflanzen oder Kräuter verwenden. Aus einem halben Liter Wasser und der farbgebenden Substanz wird ein kräftiger Sud gekocht. In der die Eier später 30 Minuten ziehen müssen. Um kräftige Töne zu erhalten, kann man einen Trick anwenden, in dem man die Eier vorher mit Essig einreibt.
- Brauntöne erzielt man mit Zwiebel- oder Walnussschalen oder schwarzem Tee.
- Orangene Töne erzielt man mit Rooibostee (Rotbuschtee).
- Grüntöne erzielt man mit Spinat, Matetee oder Brennesseln.
- Gelbtöne erzielt man mit Kamille, Kümmel oder Safran.
- Rottöne erzielt man mit Rote Bete, Rotkohl und getrockneten Heidelbeeren.
- Lilatöne erzielt man, indem man einen Schuss Essig ins rote Wasser gibt.
Nach der Trocknung der Ostereier kann man diese mit Öl oder einer Speckschwarte einreiben, um ihnen einen schönen Glanz zu verleihen. Haltbar sind die hart gekochten und gefärbten Ostereier bis zu drei Wochen.
Sollte diese schöne Ostereierfärbung doch noch zu zeitaufwändig sein, dann besteht immerhin noch die Möglichkeit sich beispielsweise in Drogeriemärkten natürliche Farbstoffe aus Pflanzenextrakten zu besorgen. Jedoch sollten empfindliche Menschen davon Abstand nehmen und sich vorher die Zeit nehmen selbst zu färben. Denn Ostern ohne bunte Eier wäre doch kein richtiges Ostern, oder?
Bild: © by Hofschlaeger / Pixelio
