Fasten – Weg zum Glück?
16. März 2006 von perfektman
Kategorie Diäten, Gesundheit und Ernährung
Fasten ist eine Form, die Aufnahme von Nahrungs- und Genussmitteln zu reduzieren, die in vielen Kulturen und Religionen bekannt ist. Meist bereiten sich die Menschen damit auf hohe Feiertage vor, so auch die Christen. Ihre Fastenzeit erstreckt sich auf 40 Tage vor Ostersonntag. Die Muslime kennen die Fastenzeit in anderer Form. Sie dürfen nach Sonnenuntergang essen und trinken so viel sie möchten. Nur tagsüber müssen sie auf Nahrungsmittel verzichten. Das Ziel des Fastens ist bei allen Religionen ein ähnliches: das Reinigen des Körpers vor Festtagen, das Steigern des Bewusstseins für den eigenen Körper und seine Bedürfnisse und das Bringen eines Opfers, um zu sühnen. Dieser religiöse Bezug des Fastens wird heutzutage häufig durch einen soziokulturellen ersetzt. Auch im Heilfasten steht die Reinigung im Vordergrund. So etwas wie Schlackenstoffe fallen allerdings im menschlichen Stoffwechsel nicht an. Alle Endprodukte scheiden wir über Niere, Darm, Lunge oder Haut aus. Wenn wir auch nicht entschlacken, so hat Heilfasten doch für uns einen Sinn.
Alle ernährungsbedingten Krankheiten können durch Fasten beeinflusst werden. Allerdings ist dies im positiven wie auch negativen der Fall. Deshalb ist es sinnvoll, sich vorher von einem Arzt beraten zu lassen. Das Fasten eignet sich allerdings kaum zur Gewichtsreduktion. Wer zu Übergewicht neigt, hat häufig eine falsche Ernährungsweise. Beim Abnehmen geht es auch darum, gesunde Essgewohnheiten zu erlernen. Das kann nur passieren, wenn man sich genügend Zeit für die Umstellung nimmt. Nach einer radikalen Fastenkur kehren Viele wieder zu ihren alten Verhaltensmustern zurück und essen so viel, wie vorher. So nehmen sie innerhalb weniger Tage wieder viele Kilos zu. Wer nach dem Heilfasten sein Gewicht halten möchte, muss also auch nach Ende der Kur Diät halten. Allzu gesund ist diese Form des Abnehmens nicht.
Bild: © by Almut Bieber / Pixelio







