Der Jojo-Killer
4. März 2006 von perfektman
Kategorie Diäten, Gesundheit und Ernährung, Kinderernährung
Trotz Käsekuchen habe ich ein Kilo abgenommen. Weshalb, kann ich nicht erklären. Vielleicht hat allein der Gedanke an eine Diät mich dünner gemacht. Nun kann ich bei einem Kilo noch nicht von Gewichtsschwankungensprechen. Trotzdem wäre es schön, wenn dieses eine Kilo Fett nicht wieder auf meinen Bauch oder meine Häften zurückkehren würde. Ich
fürchte mich vor dem Diätenkiller schlechthin: dem Jojo-Effekt. Wer nach der mühseligen Hungerkur endlich sein Traumgewicht hat, will sich natürlich für das Erreichte belohnen. Käsekuchen, Schokolade und Gummibärchen haben schon in der Vergangenheit als Belohnung gedient. Warum sollten sie das jetzt nicht weiterhin tun? Und schon schnappt die Falle zu. Denn nur wer seine Essgewohnheiten lebenslang verändert, darf die Traumfigur auch nach der Diät behalten. Das bedeutet, nie wieder so wie vor der Diät schlemmen zu können. Eine Freundin meiner Schwester hat die Glanzleistung vollbracht, bei einer Größe von etwa 1,65 Metern, ihr Gewicht von 100 auf 50 Kilo zu halbieren. Heute belohnt sie sich mit schicker Kleidung. Ihr Speisezettel sieht ähnlich aus, wie schon während der Diät: Viel Obst und Gemüse. Übrigens
hat sie sich mit dem Abnehmen zwei Jahre Zeit gelassen. Auch dies spielt eine Rolle, will man nicht Opfer des Jojo-Effekts werden. Bei Crashdiäten geht`s meist so schnell, dass der Körper vor allem Eiweiße, Mineralstoffe und Vitamine abbaut. Bekommt er nach der Diät endlich wieder etwas zu essen, legt der Körper nach den schlechten Erfahrungen schnell ein paar Reserven mehr an. Einzige Möglichkeit dem Jojo-Effekt zu entgehen, besteht darin, seine Ernährung dauerhaft auf gesundere Kost umzustellen. Außerdem kann Sport dabei helfen, die Fettrollen in Muskeln zu verwandeln. Die Bewegung regt die Verbrennung von Kalorien an. Denn Mangelernährung während der Diät führt oft dazu, dass der Köper mit seinen Reserven vorsichtig haushaltet und den Grundumsatz senkt.







