Schönheits OPs bei Promis
4. September 2009 von perfektman
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien
Schönheits-OPs sind keine Seltenheit mehr bei Promis. Es gibt aber auch die andere Seite, wo Schönheitsfehler mittels Photoshop wegretuschiert werden können, ohne sich einer Schönheits-OP hingeben zu müssen.
Ein Promi muss sich immer von der besten Seite zeigen – makellos, lächelnd und top fit. So wird es uns Menschen auf Plakaten, in Magazinen, auf Leinwänden worauf auch immer suggeriert. Frei nach dem Motto, bloß nicht auffallen wenn man Schönheitsfehler hat! Aber halten wir doch mal festen, Promis und Stars sind auch nur Menschen, die ein Herz und eine Seele haben.
Der Druck der Öffentlichkeit bringt eben manche Charaktere dazu, sich dem Schönheitswahn hinzugeben und über sich nachzudenken, ob man selbst perfekt ist, was man eventuell noch verändern kann, um dem Ideal zu entsprechen.
Ein straffer Zeitplan lässt da manchmal nicht so viel Zeit übrig für exzessive Fitnesseinheiten. Ja und der Kampf mit dem inneren Schweinehund den kennen wohl alle. Da setzt man sich doch häufig lieber mit ner Tüte Chips oder ner Tafel Schokolade auf die Couch vor den Fernseher, sowohl Normalos als auch Promis. Förderlich ist das in Bezug auf Schönheit und Glamour wohl nicht. Daher ist es nachzuvollziehen, dass sich Promis mal “schnell” zu einer Schönheits-OP entscheiden. Geld ist ja reichlich vorhanden.
Es gibt aber auch Promis die zu ihren Schönheitsmakeln stehen:
Kate Hudson trägt beispielsweise gerne offene Schuhe wie Flipflops, trotz ihrer sechs Zehen. Oder Kirsten Dunst, die zu ihrem “Vampir-Gebiss” steht, erlangte dadurch im Businessgeschäft den Durchbruch (Interview mit einem Vampir). Aber auch Bradley Cooper macht keinen großen Hehl darum, dass er unterschiedlich große Ohren hat. Fällt aber nur auf, wenn Frau ihm näher kommt. Dass Lily Allen eine dritte Brustwarze hat, ist sicherlich bekannt aus ihren langen Nächten, wo sie gerne mal die Hüllen fallen lässt.
Paris Hilton hingegen lernte aus einer Schönheits-OP. Sie ließ sich ein Augenlid-Lifting machen und seit dem hängt das linke Augenlid herunter. An ein Vertuschen denkt auch Karolina Kurkova, die seit ihrer Kindheit (Nabelbruch-OP) keinen Bauchnabel mehr hat. Nur selten wird man diesen Schönheitsmakel zu Gesicht bekommen, dank der Vielfältigen Bildbearbeitungsmöglichkeiten.
Quelle: abendzeitung
Schönheitsoperationen auch für Demi Moore
31. August 2009 von perfektman
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien
Das Schönheitsoperationen nicht gerade wenig kosten ist nichts neues. Doch das Demi Moore rund 335.000 Dollar für ihre “künstliche” Schönheit investiert haben soll ist uns neu. Wie die Promis aber so sind, sie dementieren regelrecht die Fragen nach Schönheitsoperationen, wenn sie gefragt werden.
Ihr gutes Recht. Zeugt aber davon, dass sie doch nicht zum Alterungsprozess ihres Körpers stehen. Klar das jeder lange jung und hübsch aussehen will, koste was es wolle.
So gehen die Gerüchte um das Demi Moore ein Knielifting (7.500 Euro) hat machen lassen sowie Brustimplantate und Dekolletéstraffung (40.000 Euro). Außerdem wurden die Wangen unterspritzt für rund 9.000 Euro. Die Botoxinjektionen die ihr verabreicht wurden belaufen sich auf einen Betrag der bis heute unbekannt bleibt.
In einem Interview beteuerte Demi nochmals das sie noch nie eine Schönheitsoperation hat durchführen lassen. Sie möge die Idee nicht, mit Hilfe einer Schönheitsoperation ihren Alterungsprozess aufzuhalten. Ein Skalpell könne einen nicht glücklich machen. Sie sei eine natürliche Schönheit.
Aber irgendwo scheint sich doch die Schlange in den Schwanz zu beißen. Denn ein Insider von Demi Moore verriet, dass ein Schönheits-Chirurge schon des öfteren Schönheitsfehler bei ihr “ausgemerzt” hätte. Bei ihr müsse immer alles perfekt sein. Vielleicht doch ein Muss, um ihrem 15 Jahre jüngeren Ehemann Ashton Kutcher zu gefallen?!
Erste Miss Plastic Wahl in Ungarn
31. Juli 2009 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis, Schönheitsoperationen und Medien
Die Ostblock-Staaten sind nach wie vor die TOP-Adresse, wenn es darum geht eine gute, aber dennoch preislich faire bis billige Schönheits-OP durchführen zu lassen!
Besonders in Ungarn ist das der Fall: Chirurgen mit guten Kenntnissen und guten Ausbildungen locken die operationswillige Klientel ins Land. Reiseveranstalter haben den Trend erkannt und dementsprechende Schönheits-Operations-Reiseangebote in ihr Programm aufgenommen. Doch leider kämpfen die osteuropäischen Staaten weiterhin noch gegen ein hartnäckig negativ belastetes Image.
Und um gerade da ein wenig gegenzuarbeiten, hat ein ungarisches Unternehmen die Wahl zur „Miss Plastic“ ausgerufen. Hört sich erst mal billig an, ist aber nicht so gedacht. Die Veranstaltung ist völlig ernsthaft aufgezogen und geplant.
Zugelassen zur „Miss Plastic“ Wahl werden Kandidatinnen, die
- mindestens 18 Jahre alt sind
- mindestens eine Schönheitsoperation unter Vollnarkose vorweisen können
- den Wohnsitz in Ungarn haben
Nicht zulässig sind hingegen kleinere operative Eingriffe wie Botox- oder Collageninjektionen.
Als Hauptpreis erhält die Siegerin der Schönheits-OP-Wahl eine Wohnung in Budapest; nicht das Schlechteste, wie wir finden.
Doch auch die Operateure sollen ausgezeichnet werden: die Chirurgen der drei ersten Plätze erhalten ebenfalls einen Preis.
Die Veranstalter möchten mit der ungewöhnlichen Miss-Wahl das Image der Schönheits-OPs speziell aus Ungarn und den anderen Oststaaten ein wenig aufwerten.
Er ist der erste seiner Art.
Bild: © by Thommy Weiss/Pixelio
Schönheitsoperation: Die Verantwortung des Schönheitschirurgen
24. Juli 2009 von perfektman
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien
Zwischendurch mal neben all den Gedanken zu Promi-Schönheits-OPs ein durchaus ernsteres Thema: die Verantwortung respektive Arzthaftung bei Schönheits-OPs!
Die Anzahl der Schönheitsoperationen steigt an. Gerade auch die Anzahl der kosmetischen Schönheitsoperationen, also derjenigen, die nicht medizinisch notwendig sind sondern allein aus ästhetischen und kosmetischen Gründen durchgeführt werden.
Eine Schönheitsoperation ist aber genau wie jede Blinddarm-OP oder jeder andere operative Maßnahme letztendlich nicht anderes als ein chirurgischer Eingriff. Und der birgt Risiken in sich. Jeder der schon einmal freiwillig oder unfreiwillig im Krankenhaus gelandet ist, kennt das: der behandelnde Arzt beziehungsweise der die OP durchführende Chirurg kommt rein ins Zimmer, bewaffnet mit diversen Zetteln, die unterstützend zu den Erklärungen des Arztes noch einmal sämtliche Fakten, Risiken und wichtigen Informationen der OP zusammenfassen. Ist es ein schlechter Arzt, dann drückt er Ihnen die Zettel nur in die Hand mit dem Kommentar „Lesen Sie die bitte und unterschreiben sie die Einverständniserklärung“.
Gerade bei einem medizinisch nicht notwendigen Eingriff wie einer Schönheits-Operation sollte der Arzt daher fast noch sorgsamer beraten, informieren und aufklären. Über den Ablauf der Schönheits-Operation, die Risiken, die eventuellen Folgeschäden. Es wird, gerade bei plastischen Eingriffen wie beispielsweise Brustvergrößerungen, Brustverkleinerungen, Nasenoperationen, Lid-Straffungen, Unterspritzung der Lippen etc., eine „schonungslose Aufklärung“ gefordert.
Der Bundesgerichtshof drückte sich 1990 so aus:
„Je weniger ein ärztlicher Eingriff medizinisch geboten ist, umso ausführlicher und eindrücklicher ist der Patient, dem dieser Eingriff angeraten wird oder den er selbst wünscht, über dessen Erfolgsaussichten und etwaige schädliche Folgen zu informieren. [..] Der Patient muss in diesen Fällen darüber unterrichtet werden, welche Verbesserungen er günstigenfalls erwarten kann, und ihm müssen etwaige Risiken deutlich vor Augen geführt werden, damit er genau abwägen kann, ob er einen etwaigen Misserfolg des ihn immerhin belastenden Eingriffs und darüberhinaus sogar bleibende Entstellungen oder gesundheitliche Beeinträchtigungen in Kauf nehmen will, selbst wenn diese als Folge des Eingriffs in Betracht kommen. [..] Es gehört zu der besonderen Verantwortung des Arztes, der eine kosmetische Operation durchführt, seinem Patienten das Für und Wider mit allen Konsequenzen vor Augen zu stellen.”
Wenn von vornherein ein operativer Eingriff nicht ausreicht, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, dann ist es ausdrücklich gefordert, dass der Arzt das auch so gegenüber dem Patienten formuliert und explizit darauf hinweist.
Sollte der Arzt dieser Informationspflicht nicht nachgekommen sein im Vorfeld, so ist die Operation rechtswidrig. Der Arzt darf keine operativen Eingriffe durchführen, wenn eine eindeutige kosmetische und ästhetische Verbesserung nicht zu erwarten ist.
Eine kosmetische Operation beziehungsweise Schönheits-Operation ist keine Operation, bei der ein „Behandlungserfolg“ erzilt werden soll, sondern lediglich eine „Dienstleistung“ vom Schönheitschirurg am Klienten. Er schuldet dem Klienten also lediglich „ernsthafte Bemühungen nach den Regeln der ärztlichen Kunst“.
Daher behält der behandelnde Arzt auch bei fehlerhaften Operationen seinen Anspruch an das vereinbarte Honorar. Nur wenn eine Schönheits-OP völlig misslungen ist, weil der Arzt von vornherein die komplett falsche Methode für diese Art von Eingriff gewählt hat, verliert er seinen Honoraranspruch.
Nähere Informationen zum Thema Arzthaftung bei Schönheitsoperationen können alle Interessierten beispielsweise nachlesen bei anwalt.de und kanzlei-heilbronn.de sowie recht detailliert bei beratung-arzthaftung.de.
Bild: © by www.JenaFoto24.de/Pixelio
Bizarrer Trend Intim-Operation
20. Juli 2009 von perfektman
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien
Schönheitsoperationen gehören ja schon seit Jahren zum guten Ton. Besonders in Kreisen, wo das dafür benötigte Kleingeld vorhanden ist, ist von der Brustvergrößerung über die Nasen-Korrektur bis hin zu den aufgespritzten Lippen alles fast schon ein alter Hut.
Wer mit seinem Körper nicht 100-prozentig zufrieden ist, der lässt sich operieren.
Die Mär von dem Schönheitsideal, was attraktiver ist, mehr für Model-Jobs gebucht wird oder schlichtweg ewig jung dadurch wirkt, scheint immer noch durch.
Die Schönheitsoperationen werden immer extremer, die Notwendigkeit aus medizinischen Gründen wird immer geringer.
Der neueste Trend sind Intim-Operationen. Nicht Intim-Rasuren, Sie haben schon richtig gelesen, Intim-Operationen.
Die operative Veränderung der äußeren weiblichen Geschlechtsmerkmale ist längst salonfähig geworden.
Nachzuvollziehen wäre der Trend, wenn eine Schamlippe-Verkleinerung aus medizinischen Gründen notwendig erscheint, etwa weil sie beim Sport extrem stören.
Doch es scheint in der weiblichen Bevölkerung eindeutig den Trend zu geben nicht nur die V-Zone komplett zu enthaaren sondern auch ästhetisch „schön“ operieren.
Doch dabei scheinen viele Frauen die besonderen Risiken nicht sehen zu wollen: das Nervengeflecht ist gerade im Intimbereich besonders dicht und damit besonders anfällig für Sensibilitätsstörungen nach einer OP. Daher rät der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Rolf Kreienberg, allen (jungen) Frauen, die sich alleine aus ästhetischen Gründen einer Intim-Operation unterziehen wollen, von ihrem Vorhaben Abstand zu nehmen. Zumindest eine zweite Ärzte-Meinung sollte nach seiner Einschätzung eingeholt werden. Auch ein Informations-Gespräch in einer Klinik mit Spezialisierung auf gynäkologisch-plastische Eingriffe sollte man wahrnehmen.
Und nicht zuletzt bleibt zu bedenken: es gibt auch im Intim-Bereich keine Perfektion, keine absolute Symmetrie: genauso wie die Ohren oder die Gesichtshälften niemals komplett symmetrisch sind, so wird das auch im Bereich der Schamlippen eher selten der Fall sein und ist absolut kein Grund sich einer risikoreichen Operation zu unterziehen.
Quelle: „Intim-Operationen“ bei Focus Online
Bild: © by Markus Tomitz/Pixelio
Michael Jackson und die Schönheitsoperationen
10. Juli 2009 von perfektman
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien
Dass der sogenannte „King of Pop“ vor gut 2 Wochen überraschend (?) starb, dürfte selbst im kleinsten Dorf ohne DSL Anschluss angekommen sein mittlerweile. Groß genug war die Medienpräsenz um den Tod von Michael Jackson ja nun wirklich. Egal, ob es das Radio war, in dem stündlich mehrere Hits von „MJ“ liefen und auch immer noch laufen, bei Twitter die Betroffenheit von Fans und selbst Nicht-Fans groß war, oder das Thema in einem Special bei den Privatsendern lief: „Michael Jackson: sein Leben, seine Musik, seine Schönheitsoperationen“.
Der Mann hatte eine schwere Kindheit, davon darf mal ausgegangen werden und das dürfte auch als Tatsache feststehen.
Ob seine Anklage wegen Kindesmißbrauchs gerechtfertigt war oder nicht, wird man niemals einwandfrei feststellen.
Auch seine äußerlichen Veränderungen, die ganzen Schönheitsoperationen, die sich durch die letzten Jahrzehnte zogen, sind wahrscheinlich letztendlich nur ein Dokument für eine überfrachtete Seele. Jackson selber gab nur 2 Schönheits-Operationen zu, wie viele es genau waren, weiß man nicht. Er sagte, er leide an einer Hautfunktionsstörung.
Warum er allerdings auf die Idee kam, Nase und Wangen (mehrfach?) einer Schönheits-OP zu unterziehen, darüber wird man wohl noch ewig rätseln. Weil Pigmentstörung hin oder her: das rechtfertigt ja erst mal nicht unbedingt eine Nasenoperation, oder?
Viel eher neige ich dazu, zu glauben, dass an der Theorie, Jacko habe mit den ganzen Schönheitsoperationen versucht, aus seiner alten „Haut“ herauszukommen, etwas dran sein könnte. Genau wird man es nie sagen können vermutlich.
Ich könnte fast wetten, dass in einigen Jahren eventuell ein Super-Sonder-Spezialinterview mit DEM Schönheitschirurgen durch die Medienwelt vermarktet wird, der Einzelheiten über diese OPs sagen kann und will. Gegen ein klitzekleines Entgelt der Fernsehsender und Printmedien selbstverständlich
.
Und ob diese Geschichte dann wahr ist oder „frei interpretiert“, wird ebenfalls keiner sagen können.
Letztendlich reiht sich Michael Jackson ein in eine Reihe von Promis, deren Tod immer ein wenig geheimnisumwittert und mysteriös bleiben wird. Wo zu viele Einzelheiten zu dem wo, warum, weshalb nicht im Nachhinein geklärt werden können.
Deshalb gibt es von mir auch nur ein an dieser Stelle aber sehr ehrlich gemeintes R.I.P. von mir.
Brustverkleinerung bei Victoria Beckham
23. Juni 2009 von perfektman
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien
Das ist jetzt mal eine wenig gegen den Trend und doch wieder typisch Victoria Beckham:
Sie hat sich ihre Brüste wieder verkleinern lassen. Vic, die nie eine ihrer Brust-OPs bestätigt oder dementiert hat, hat (angeblich) im Jahr 1999 und im Jahr 2001 jeweils in einer OP ihre Brüste vergrößern lassen. Die Informationen im Netz schwanken zwischen DD und F. ebenfalls unbestätigt ist jetzt das Gerücht, Posh Spice habe sich nur zu einer Brustverkleinerung entschlossen. Die Begründung ist allerdings mal das Lesen wirklich wert: laut Vic habe ihre üppige Oberweite nicht mehr zu ihrer Rolle als Mutter und Edel-Designerin gepasst. Ah ja. Eine Brust-OP aus Imagegründen? Wenn man denn das Kleingeld hat und Victoria Beckham heißt, warum nicht?
Dass die berühmte Fussballergattin nun mit Körbchengröße B (oder C – auch hier schwanken die Angaben) ihr Dekolleté in Szene setzt, passt zwar eindeutig zu ihrer sehr schlanken Figur. Rettet sie allerdings auch nicht davor, vom britischen Magazin „More!“ zum Promi mit der schlimmsten Figur jüngst ernannt worden zu sein. Zu Recht, wie wir finden.
Derzeit erholt sich Victoria mit Mann und Söhnen bei einem zweiwöchigen Frankreich-Urlaub von den Strapazen der Schönheits-OP.
Schönheitsoperation letzter Ausweg für Jugendliche?
25. Mai 2009 von perfektman
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien
Germany’s Next Topmodel, Sara Nuru, ist vergangene Woche gekrönt worden. Für sie wird ein Traum wahr. Nicht nur das sie einen Vertrag bei Heidi Klums Agentur bekommen hat, nein ihr stehen sogar Türen offen, wovon andere insbesondere weibliche Jugendliche nur träumen können.
Viele wünschen sich einfach nur den Tausch mit der Figur von einer dieser Topmodels, die auf den Catwalks zu sehen sind. Doch statt selber mit Fitness anzufangen, wie Laufen, Reiten, Aerobic oder ähnlichem geht der häufigste Weg zum Schönheitschirurg und damit zur Schönheitsoperation. Sport treiben ist für viele immer noch eine Strapaze und das ersehnte Ziel wird meist nicht erreicht oder nur nach Wochen langer harter Arbeit. Doch die meisten resignieren vorher schon.
Die Fakten sprechen für sich: Zeitungsberichten zur Folge unterziehen sich in Deutschland rund 100.000 Jugendliche (unter 20 Jahren) pro Jahr einer Schönheitsoperation.
Fast alle Reaktionen beinhalteten ein Entsetzen über diese Fakten. Nur ein geringer Anteil der Befragten hatte mit solchen Zahlen gerechnet.
Die Mehrheit der Befragten würde ihren Kindern eine Schönheitsoperation aber verweigern und nicht unterstützen. Kinder sollen lernen sich im eigenen Körper wohlzufühlen. Denn nur wer sein Körper so akzeptiert wie er ist, kann auch Selbstbewusster durch die „Welt” gehen und sich so Vorteile verschaffen.
Sehr überraschend kam die Antwort von gut einem viertel der Befragten, die ihren Kindern eine Schönheitsoperation ermöglichen würden. Da wohl kaum einer gerne sieht, wenn es einem schlecht geht, insbesondere wenn es die Eltern sind, die sehen müssen wie ihre eigenen Kinder leiden, dann wird alles getan um sie glücklicher zu machen, wie es scheint.
Schönheitsoperation hin oder her, solche Operationen sind ein Eingriff ins menschliche Leben und stellt auch ein Risiko dar, was nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf. Wer sich einer Schönheitsoperation unterzieht sollte auch die möglichen Folgen bedenken, mit denen Kinder/Jugendliche später leben müssen. Es sei denn das finanzielle spielt keine Rolle für eine zweite Schönheitsoperation.
Ich bin der Ansicht, dass Schönheitsoperationen nur Menschen vorbehalten werden sollten, die aus Unfällen entstellte Gesichter oder ähnliches haben. Bei Kindern und Jugendlichen muss man ja immerhin noch bedenken, dass sie noch in der Wachstumsphase sind und sich noch einiges ändern kann bis sie „ausgewachsen” sind. Eine voreilige Schönheitsoperation könnte unter Umständen fatale Folgen haben. Oder wie seht ihr das?
Verpfuschte Schönheits-OPs bei Promis
23. April 2009 von perfektman
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien
Schönheits-OPs gehören heutzutage ja fast schon zum guten Ton der High Society.
Eine kleine Botox-Party bei Champagner und Kaviar, Lippen aufspritzen lassen, Fett absaugen lassen, Facelifting und und und.
Das alles ist -sofern es gut durchgeführt wurde- ja auch soweit erst mal kein Problem, da soll jeder machen was er möchte.
Aber es gibt – speziell bei den Promis und Stars&Sternchen – so einige Negativ-Beispiele, wenn so eine Schönheits-OP verpatzt wird. Oder schlichtweg gesundheitsgefährdend nachher wirkt.
Lollo Ferrari, das französische „Busenwunder”, die 2000 etwas mysteriös verstarb, ist so ein Fall.
Schönheit um jeden Preis. Wobei man sagen muss, dass Schönheit im Falle Ferraris durchaus extrem subjektiv gesehen werden kann.
Oder Mickey Rourke. Der damalige 9 ½ Wochen Darsteller, der ein wirklich großartiges Comeback mit seinen Rollen in „Sin City” und ganz aktuell als „The Wrestler” hinlegte, sieht mittlerweile aus, wie ein Probefeld für Plastikchirurgen. Schlimm.
Ganz furchtbar finde ich die „Katzenfrau” Jocelyn Wildenstein – ein pures Zeitdokument an fieser Plastic Surgery. Wer die Dame nicht kennt: sie versucht seit Jahrzehnten so auszusehen wie eine Katze. Und probiert das mit diversen Schönheits-OPs durchzusetzen.
Das Ergebnis ist durchaus diskussionswürdig. Und zwar im negativen Sinne.
Da versucht jemand durch teilweise völlig sinnlose Operationen sein Gesicht dem einer Katze ähnlicher zu machen? Hallo, geht’s noch?
Wer sich einmal das who is who der seltsamsten, verpfuschtesten und auffälligsten Promi-Schönheits-OPs ansehen möchte der braucht sich nur mal auf der Seite www.awfulplasticsurgery.com umzusehen.
Aber bitte vorher sich setzen und nicht mit vollem Magen die Fotos der Schönheits-OP Opfer angucken: es besteht Übelkeitsgefahr!
Virtuelle Schönheits-Operationen
14. April 2009 von perfektman
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien
Es gibt eine Brustvergrößerungs-OP, die läuft komplett ohne Silikon ab. Und es gibt Zahnbleeching und Fettabsaugung, ohne dass Schmerzen auftreten, Spritzen gesetzt werden müssen oder Narkosen nötig sind.
Plastische Chirurgie kann komplett unblutig ablaufen.
Wo es das gibt? Im Internet.
Das Ganze nennt sich digitale Bildbearbeitung und wird von professionellen Bildbearbeitern mit Software-Programmen wie beispielsweise dem bekannten Photoshop durchgeführt.
Was man alltäglich auf seiner TV Programm Zeitschrift auf dem Cover sieht, ist das Produkt einer retuschierten Bildbearbeitung. Glaube ja nicht, Heidi Klums Augen glänzen immer so. Oder Madonna hat auch privat zu Hause diesen Wahnsinns-Lidstrich.
Perfekte Menschen mit perfekten Körpern werden noch perfekter gemacht. Warum, weiß so recht keiner. Braucht das die Durchschnittshausfrau denn wirklich? Nachdem alle Kids zum Kindergarten und in die Schule entlassen wurden, widmet sie sich zwei Maschinen Buntwäsche, staubsaugt schnell mal durch, geht einkaufen und sieht dann auf der frisch gekauften TV Programmzeitschrift oder einer der unterhaltsamen 1,80 Euro Frauenzeitschriften diesen überperfekten Körper in einem Hauch von Bikini. Und da soll man nicht depressiv werden? Manchmal frage ich mich wirklich, was die Medien mit diesen falschen, aufgehübschten Hochglanzbildern bezwecken wollen. Gibt es da eigentlich eine Studie zu? So etwas wie prozentualer Anstieg von Schönheits-OPs in kausaler Abhängigkeit von digital nachbearbeiteten Cover-Fotos? Steigt die Zahl der verkauften blauen Kontaktlinsen sprunghaft an, nachdem ein Photo von Cameron Diaz mit stahlblauen Augen zu sehen war, wie sie gerade mit perfektem Body dem Meer entspringt, das Surfbrett lässig unter den Arm geklemmt?
Die Kunst ist es bei diesen bearbeiteten Photos eh, alles so echt wie möglich aussehen zu lassen. Alle würden empört aufschreien, wenn man es auf den ersten Blick erkennen würde, dass da mit Photoshop gepimpt wurde. Nein, es muss alles trotzdem irgendwie „original” aussehen. Was garantiert nicht leicht ist. Da wird ein wenig an dem unschönen kleinen, fast nicht wahrnehmbaren Hüftpolster retuschiert, Arme werden straffer gezaubert. Zähne werden über Nacht weißer, Brüste fester und größer, Haare goldener. Bauchdecken werden mit kaum wahrnehmbaren, aber dennoch beneidenswerten Sixpack-Bauchmuskeln ausgestattet. Bei den Herren darfs ruhig auch mal Richtung Davidoff Cool Water Model gehen.
Oftmals reicht eine virtuelle Veränderung des Lichts: Haut erscheint gleichmäßiger und brauner, die Farben insgesamt satter, der Anblick wird (scheinbar) attraktiver.
Es ist also häufig eine wirklich diffizile Angelegenheit, genau die richtige Mischung aus Glamour, Attraktivität und Sexyness zu treffen, ohne dass das Betrachterauge den Schwindel gleich entlarvt. Es soll lediglich der unterbewußte Eindruck von „perfekter Körper” in Kombination mit einem „das will ich auch” vermittelt werden, wenn der Betrachter in der Bahnhofsvorhalle beim Zeitungsshop stehenbleibt und sich die ausgelegten Zeitschriften anguckt. Und zum Kauf anregen, denn schließlich müssen wir ja erfahren, wie diese bekannte Person zu ihren Traummassen und -formen gekommen ist.





