Schönheitswahn zu offensichtlich
27. Mai 2010 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
Der Schönheitswahn von den französischen Zwillingen Igor und Grichka Bogdanoff ging offensichtlich zu weit, wie das nachstehende Bild beweist. Erst kürzlich beim Filmfestival in Cannes zeigten sich die Zwillinge Bogdanoff Seite an Seite in schicker Abendgarderobe mit ihren neuen Gesichtern.
Jedoch rufen die Beiden für mich beim Anblick und wahrscheinlich bei vielen anderen auch Fassungslosigkeit hervor. Die zu stark aufgespritzten Lippen und Bäckchen jagen einem wohl eher einen kalten Schauer über den Rücken, als dass sie Bewunderung auslösen.
Für mich definiert sich Schönheit bei Weitem anders als bei den 60-jährigen Franzosen, die den Bogen ihres Jugendwahn mehr denn je überspannt haben!
Aber das nach wie vor Schönheitsoperationen bei Promis “IN” sind, ist kein Geheimnis. Das zeigen unter anderem Jennifer Rush und Sharon Osbourne. Die Sängerin Rush ließ sich offenbar ihre diversen Schönheitsoperationen 480.000 Dollar kosten. Ob das nur mal so gut war? Für mich sieht sie im Vergleich von früher zu heute eher einer Barbie gleich. Den letzten Schritt eine erneute Brustvergrößerung bereut sie heute, wie sie dem “New”-Magazin erzählte.
Sharon Osbourne hingegen ließ ihre Schönheitsoperationen (Lifting) nur ihrem Mann “Ozzy” zu Liebe durchführen. Als Dankeschön, dass er über die Jahre hinweg zu ihr gehalten hat, auch als sie einem “Müllsack”, wie sie sagt, ähnlich sah. Jedoch kommt für sie niemals eine Korrektur im Augen- und Mundbereich in Frage.
Was haltet ihr von den Zwillingen? Ich finde das der eine auch so eine Ähnlichkeit mit Jocelyn Wildenstein hat oder?
Schamlippenoperationen bleiben legal
21. Mai 2010 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
Im letzten Jahr haben eine Schamlippen-Operation, auch unter Labienkorrektur bekannt, rund 20.000 Frauen in Deutschland vorgenommen. Der aus Südamerika stammende Trend scheint sich in Europa einen Namen gemacht zu haben. Generell ist die Nachfrage nach Intimoperationen in Deutschland gestiegen. Spitzenreiter ist unter den Intimeingriffen ist ganz klar die genannte Schamlippen-Korrektur (Labioplastik), gefolgt von der Wiederherstellung des Jungfernhäutchens (Hymenoplastik) und der Verengung/Straffung der Vagina – Dammplastik (Perineoplastik).
Doch worin liegen die Ursachen, dass sich junge Frauen und sogar auch Jugendliche für eine Schamplippen-Operation entscheiden?
Wenn ich so die Foren im Internet lese, dann liegen die häufigsten Gründe bei Problemen im Sport, beim Tragen enger Kleidung und letztendlich auch beim Sex mit dem Partner. Bei den unter 18-jährigen spielt das Schamgefühl noch eine große Rolle, sich vor dem Partner nackt zu zeigen oder in öffentliche Bäder und Saunen zu gehen. Der einzige Weg für die Betroffenen, sich dieser Problematik zu stellen, ist der Gang zur Schamlippen-Operation.
Wie sieht eine optimale Schamlippe aus?
Die meisten, die eine Korrektur ihrer Schamlippe in Erwägung ziehen, möchten im Idealfall die Äußeren über den Inneren liegen haben. Aber gibt es denn viele weibliche Menschen, die dem Idealfall entsprechen? Ich glaube kaum… Vielleicht interessiert es aber auch die meisten gar nicht, weil es ein Intimbereich ist, den nur sehr wenige Menschen im Leben zu Gesicht bekommen oder die Personen einfach das Selbstbewußtsein haben darüber zu stehen und sich so akzeptieren wie “Gott” sie geschaffen hat. Was meint ihr?
Ablauf einer Schamlippen-Operation
Eine Korrektur kann grundsätzlich ambulant mit örtlicher Betäubung vollzogen werden. Der Schönheitschirurg markiert vor dem Eingriff die Schnittstellen auf der Haut. Je nach Wunsch, ob Schamlippenvergrößerung oder Schamlippenverkleinerung, werden bei der Vergrößung (außen) Eigenfettimplantate eingesetzt und bei der Verkleinerung (innen) werden mit einem Laser-Skalpell die Schamlippen gekürzt, ganzlich entfernt oder mittels Fettabsaugung verkleinert. Anschließend wird die Wunde mit Gewebekleber oder mit selbstauflösenden Nähten wieder verschlossen. So bleiben keine sichtbaren Narben zurück.
Wie sieht die Gesetzeslage dazu aus?
Erst vor zwei Monaten (März 2010) hat der Bundesrat hierzu einen Entwurf verabschiedet. Demnach dürfen Ärzte weiterhin Schamlippen-Operationen durchführen ohne vom Gesetz bestraft zu werden. Zitat Gesetzesbegründung (BT Drucksache 867-09)
es sollen rein kosmetisch motivierte Eingriffe, wie … die in neuerer Zeit zunehmende Erscheinung der “Schönheitsoperationen” im Genitalbereich vom Anwendungsbereich der Strafnorm ausgenommen bleiben.
Darunter fallen die teilweise oder vollständige Entfernung der inneren Schamlippen. Hingegen soll der operrierende Arzt, der bei Mädchen oder Frauen den Eingriff aus kulturell-religiöser Sicht vollzieht, mit einer Strafe zwischen sechs Monaten und fünf Jahren verurteilt werden.
Deutsche Ärzte verdienen derzeit mit pseudo-ästhetischen Eingriffen, der teilweisen oder vollständigen Entfernung der inneren Schamlippe, legal etwa 20 Millionen Euro pro Jahr
Mit der Gesetzesinitiative wird das Hauptproblem, eine Rahmenbedingung für die Verfolgung sämtlicher Verstümmelungstaten und ein umfassender Schutz für die gefährdeten Mädchen zu schaffen, von den verantwortlichen Politikern jedoch nicht angegangen! Eine Verstümmelung des Genitalbereichs muss konsequent strafrechtlich verfolgt werden, was mit der Gesetzesinitiative aber nicht getan wird.
Bild: © by Susan Gneckow/Pixelio.de
Brustvergrößerung jetzt auch ohne OP
16. März 2010 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
Brustvergrößerung ohne OP?? Geht das überhaupt und wenn ja wie, was sind die Vorteile oder Nachteile? Wir haben mal die wichtigsten Fakten zusammengetragen.
Meist ist es ein Traum vieler junger, aber auch älterer Frauen, sich die Brust vergrößern zu lassen. Ist der neue Trend “Brustvergrößerung ohne OP” denn eine Alternative? Im Folgenden ein paar Fakten.
Die Technik
Bei der Brustvergrößerung injiziert der Arzt Hyaluronsäure mit langen Kanülen unter die Haut und die Brustdrüse, um so den gewünschten Effekt zu erreichen.
Die Anwendungsgebiete
Derzeit kann diese Art der Brustvergrößerung hauptsächlich im Ausland durchgeführt werden, aber auch hier in Deutschland scheint die Methode schon auf Ärzte gestoßen sein, die diese OP durchführen.
Die Vorteile
- Lokale Betäubung
- Schnelle Wiedereingliederung in den Alltag
- Keine Narben, da keine Schnitte
- Lediglich Punktionsstellen
- Angeblich günstigere Kosten
Die Nachteile
- Verwendetes Material wird mit der Zeit abgebaut
- der Volumeneffekt verliert sich im Laufe der Zeit
- Wiederholungseingriffe sind notwendig
- Einbringung mit langen spitzen Nadeln erfordert ein hohes Geschick im Umgang mit diesen
- Größeres Risiko naheliegende anatomische Strukturen zu verletzen
Die größten Risiken
- Eine versehentliche Lungenpunktion (die Lunge kollabiert)
- Deutlich höhere Kosten (i. d. R. alle 1-2 Jahre Wiederholung der Aufspritzung)
- Material ist weitestgehend unbedenklich (Ausformung definierter anatomischer Strukturen ist nicht gut möglich)
- Langzeitergebnisse sind aufgrund unterschiedlicher Resorption schwer vorhersehbar
- Bei einer notwendig werdenden Materialentfernung, Unverträglichkeit etc., ist dies nur mit erheblichem operativen Aufwand möglich (potentiell größeres Risiko für Patienten)
Fazit
Eine solche Methode der Brustvergrößerung, stellt definitiv keine Alternative zur Versorgung mittels moderner Implantate dar. Auch wenn die propagierten Vorteile (keine “Schnitt”-OP, keine Narben) verlockend sind, können die Vorteile dank moderner OP- und Narkose-Techniken nicht relevant sein. Darüberhinaus sollte bedacht werden, dass die Nachfolgekosten, sich im Laufe der Zeit auf ein Vielfaches der Kosten einer Brust-OP belaufen, dann sollte Frau lieber in eine Brustvergrößerung mit OP investieren als sich diesem “Trend” anzuschließen. Oder was meint ihr?
Quelle: © by Musenhof Deidesheim GmbH & Co.KG
Bild: © by Karl-Heinz Peters/Pixelio
TV-Werbeverbot für Schönheitsoperationen
13. Januar 2010 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
Um dem Schema “Erfolgreich-und-schön” nur durch Schönheitsoperationen vorzubeugen, verbietet das neue Gesetz “Gesetz über audiovisuelle Kommunikation”, das vor kurzem die erste Kammer des spanischen Parlaments passierte, fördernde Werbung für Körperkult, für Selbstbildgefährdung und alles was zur “Erfolgreich-und-schön”-Strategie beiträgt. Zukünftig dürfen TV-Werber zwischen sechs und 22 Uhr keine derartige Werbung mehr senden und dies alles zum Schutz der spanischen Jugend.
TV-Spots mit folgenden Inhalten werden dann wohl künftig nicht mehr über Spaniens Fernseher laufen:
- Werbung für Schlankheitskuren (Pillen/Shakes zum Abnehmen)
- Werbung für ästhetische Chirurgie
- Werbung für Anti-Cellulite-Cremes
Dass die TV-Werber um Millionenumsätze bangen ist einleuchtend. Bei rund 400.000 Einschaltungen pro Jahr summiert sich da einiges. Allein der Beautymarkt erreicht 500 Millionen Euro, laut dem Branchendienst InfoAdex. Um es noch deutlicher zu machen – über 4400 Minuten TV-Werbung über makellose, modellierte Körper empfingen Zuschauer, in 2008, die Corporación Dermoestética sahen. Ein Sender des iberischen Marktführers für plastische Chirurgie. Kein Wunder, dass bereits zehn Prozent der jährlich vorgenommenen plastisch-chirurgischen Eingriffe (knapp 400.000) auf Patienten, die die Volljährigkeit noch nicht erreicht haben, entfallen.
Das Verbot der TV-Werbung umfasst zudem Spots für Alkoholika, Tabakwaren und Glücksspiele. Ob der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero der sozialistischen Regierung sich damit Freunde macht?
Dass solche Gesetzesänderungen auch Kritiker hervorruft ist, wie bei so vielem, bekannt. Die Journalistengewerkschaft und der Privat-TV-Verband gehören zu den Ersten, die die Verordnung als “Entscheidung im Eilverfahren” sehen und auch beklagen. Vorerst tritt das Gesetz in Kraft, bis zur kompletten Umstellung auf digital-terrestrischen Sendebetrieb. Wie heißt es doch so schön, Ausnahmen bestimmen die Regel, wie auch hier. Das öffentliche TV-Sender und autonome Gemeinschaften nicht zur Ausnahme gehören, beweist die Verpflichtung zur Finanzierung von Kinoproduktionen, Serien und Mehrteiler, was sechs Prozent der Jahreseinnahmen enspricht.
Haltet ihr solche Gesetze auch in Deutschland für realistisch?
Quelle: derstandard.at
Ein Eingriff für die Schönheit
12. Januar 2010 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
Der Trend der Schönheitsoperationen zieht immer größere Kreise. Wie schön ist doch eine kleinere Nase, ein straffer Bauch oder ein faltenfreies Gesicht? Immer öfter werden Schönheitsoperationen zu Geburtstagen oder anderen feierlichen Anlässen verschenkt. Schuld daran sind die gesellschaftlichen Normen, die uns Frauen, durch ein unerreichbares Schönheitsideal, prägen. Ein perfekter Körper ist für viele ein erstrebenswerter Grund sich einer Operation zu unterziehen und dabei jegliche Hürde in Kauf zu nehmen, angefangen beim chirurgischen Eingriff bishin zur unaufhörlichen gesundheitsgefährdenden Diät, obwohl es in unserer heutigen Zeit etliche gesunde Diät Möglichkeiten gibt.
Daher dürfte es auch nicht verwunderlich sein, dass ein Viertel der Österreicherinnen einer plastischen Operation nachkommen würde. Im Endergebnis sind aber nur 10 Prozent mit dem Eingriff zufrieden. Die Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien Frau Beate Wimmer-Puchinger weiß, dass etwa acht Prozent der Frauen über 14 Jahre bereits einen schönheitschirurgischen oder kosmetischen Eingriff haben machen lassen. Die durchgeführte Studie vom Wiener Frauengesundheitsprogramm ergab weiterhin, dass weitere 25 Prozent sich eine schönheitsmedizinische Intervention vorstellen könnten und auch folgen würden.
Die Folgen für die Gesundheit sind weitreichend und reichen von Essstörungen über Komplikationen bei gemachten Eingriffen bishin zu schweren psychischen Problemen. Folgen die sicherlich nicht allen Patienten so bewußt sind.
Eines der am schnellsten wachsende Segment der Fachrichtung ist die Vaginalchirurgie, gemäß der American Society of Plastic Surgery. Frau Wimmer-Puchinger kritsiert die kaum wissenschaftliche Klarheit über die Langzeitfolgen derartiger Eingriffe.
Die Zufriedenheit mit den Resultaten steht in scharfem Kontrast zur Popularität von Schönheitsoperationen. Etwa zehn Prozent bewerten ihr Ergebnis mit “sehr zufrieden” und weitere elf Prozent sind “sehr unzufrieden”. Sieht man sich die Liste der vorgenommen bzw. gewünschten Eingriffe an, Faltenbehandlungen und Gesichtsstraffungen (54 Prozent), Nasenkorrekturen (18 Prozent), Fettabsaugung (16 Prozent) und Brustvergrößerung bzw. Brustverkleinerung (15 Prozent), dann erkennt man, dass mehr als die Hälfte der Patienten ein ideales Gesicht haben wollen, aus welchen Gründen auch immer. Einerseits verständlich, weil es nun mal das ist worauf der erste Blick meist fällt, aber andererseits gehören Falten zum Leben dazu und zeigen, was ein Mensch schon erlebt hat. Ein immer jung wirkendes, faltenfreies Gesicht ist es wirklich das was wir alle wollen? Wenn jeder so aussehen würde wonach richten wir uns denn als nächstes? Ob es dann keinen Schönheitswahn mehr geben würde wenn alle gleich sind? Äusserlich ändert sich vielleicht einiges, aber ein besserer Mensch wird man dadurch auch nicht, oder?
Quelle: derstandard.at
Modernes Facelift der Schönheitschirurgie
21. Dezember 2009 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
In Zeiten des Anti Agings und dem immerwährenden Kampf gegen das Alter mit Wellness, gesunder Ernährung, Pillen und Botox versuchen viele Menschen alle Möglichkeiten auszureizen. Fest steht, dass das Leben, was in in unserer heutigen Gesellschaft eher stressig und hektisch zu bezeichnen ist, diverse Spuren auf der Haut hinterlässt. Es beginnt mit kleinen Fältchen und kann später zu auffälligen Falten führen, die besonders Frauen stören und alter aussehen lassen können, als sie wirklich sind. Wenn kein „natürliches“ Mittel mehr hilft, legen sich immer mehr Frauen auch schon in früheren Jahren unters Messer um sich einem Facelift zu unterziehen.

Die Schönheitschirurgie bietet heutzutage viele kleine und größere Eingriffe, die das Gesicht jünger erscheinen lassen. Das Facelifting hat aus den Jahren des verstorbenen Michael Jackson ein negatives Image davongetragen, denn die Ergebnisse aus früheren Jahren wirken eher wie Masken anstatt einer Verjüngung oder Straffung. Frauen sind zu Recht skeptisch, allerdings gilt es festzuhalten, dass die plastische Chirurgie mittlerweile viele Jahre Erfahrung aufzuweisen hat und neue Schnittechniken in diesem Bereich kaum noch Erinnerungen an das ursprüngliche Facelift erkennen lassen. Ein modernes Facelift wird in den meisten Fällen unter dem Anspruch der Natürlichkeit durchgeführt. Nur ein Facelift, welches man hinterher nicht sieht, ist ein gutes Facelift.
Schnittmethoden wie die MACS Technik, ermöglichen eine Gesichtsstraffung meist für jüngere, ohne tiefgreifende Einschnitte und Narbenbildung. Die Heilungsphase ist vergleichsweise sehr kurz und Schmerzen halten sich ebenfalls in Grenzen. Kombiniert werden können solche Eingriffe immer mit Botox oder Hyaluronsäure für einen ganzheitlich verjüngenden Effekt. Andere populäre Eingriffe sind Halsliftings, Minilift oder Stirnliftings. Ziel ist bei jedem Eingriff die Straffung von erschlafftem Hautgewebe um jünger zu wirken. Je nach Eingriff wird unter Vollnarkose oder Lokalanästhesie operiert. Egal ob sich ein Patient für das In- oder Ausland entscheidet, sollte das Konsultationsgespräch mit dem behandelnden Chirurgen ernst genommen werden und alle Möglichkeiten und Risiken durchgesprochen werden. In den meisten Fällen kann eine verbesserte Ästhetik erreicht werden, ein Restrisiko bleibt jedoch immer.
Bild: © Rainer Sturm/Pixelio
Transsexueller wegen Brustoperation vor Gericht
16. Oktober 2009 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
Das Schönheitsoperationen teuer sind ist kein Geheimnis. Der kürzlich bekannte gewordene Fall eines transsexuellen Ex-Soldaten bringt Aufregung in die Branche. Sarah Jane Smith, geboren im Körper eines Mannes, will jetzt vor dem Sozialgericht Hannover die Bezahlung ihrer Brustoperation von der Krankenkasse erreichen. Doch die DAK Versicherung stellt sich quer.
Bereits als Schüler bemerkt Sarah Jane Smith das sie im falschen Körper lebt. Es begann im Jungen-Internat, wo er Unterwäsche der Lehrerin stehlt. In seiner Zeit als Soldat trug er heimlich Damen-Slips und BHs unter seiner Uniform und als Ehemann lief er geschminkt und mit High-Heels durch die Wohnung, wenn er alleine war. Vor sechs Jahren flog seine Neigung dann schließlich auf. Seine damalige Frau findet entsprechende Fotos einer Party und stellt ihn vor die Wahl: Entweder eine Beendigung der Sache oder die Scheidung.
Zwei Jahre später beginnt sie definitiv ein neues Leben und im Zuge dessen spendet sie ihre alte Kleidung der Altkleidersammlung. Vertrauensvoll wendet sie sich an einen Schönheitschirurgen, nimmt Hormone und besucht einen Psychologen mit dem Ziel einer Geschlechtsumwandlung. Im vergangenen Jahr im Mai lässt sie ihre Ausweispapiere in Großbritannien ändern.
Alles scheint perfekt zu sein. Doch Sarah Jane leidet sehr unter der Form ihrer Brüste. Infolge der Hormonbehandlung haben sich nicht nur eindeutig weibliche Züge gebildet, sondern auch Brüste, die allerdings nicht an der richtigen Stelle säßen. Falls die Brüste weiter so wachsen, dann hängen sie in ein oder zwei Jahren unter den Armen. Zum Lachen sei das nicht. Daher quetscht sich Sarah Jane in Corsagen und BHs, was sehr schmerzlich sei, da die Brüste gewaltsam in die Mitte gezogen werden müssten. Ihr Wunsch ist die Brustoperation in der ihr Implantate an der richtigen Stelle eingesetzt werden.
Ihre Krankenversicherung lehnt ihren Wunsch (Kosten der Brustoperation 6.000 Euro) aber bis heute ab. Zur Verwunderung ihrer, weil die Kosten einer Geschlechtsumwandlung bezahlt würden. Beistand erhält Sarah Jane von mehrern Ärzten, die ihr die seelische und medizinische Notwendigkeit für eine Brustoperation bestätigen. Sarah Jane legte Einspruch ein und landet vor Gericht.
Es ist ja nicht nur die seelische und medizinische Notwendigkeit, sondern auch im normalen Alltag stößt sie auf vielerlei Probleme.
Bei der Krankenkasse ist man der Ansicht, dass es sich bei Sarah Jane um eine Schönheitsoperation handele. Zur Übernahme der Kosten liege daher keine gesetzliche Grundlage vor. Die Ausnahmefälle beschränken sich beispielsweise auf Brustoperationen bei krebserkrankten Frauen oder durch Unfall verlorene Brüste. Eine Brustverkleinerung aus medizinischen Gründen bleibt ein Einzelfall.
Das Grundsatzurteil sieht auch keine Bezahlung einer Brustvergrößerung oder Brustverkleinerung vor, wenn die Person, aufgrund ihrer abweichenden Oberweite, unter psychischen Problemen leidet. Erst wenn eine körperliche Anomalie eine enstellende Wirkung habe, käme unter Umständen eine Operation auf Kosten der Kasse in Betracht.
Im Fall von Sarah Jane soll nun ein Gutachter klären, ob bei ihr nicht doch eine körperliche Entstellung vorliegt und diese dann aus medizinischen Gründen mittels Brustoperation behoben werden könnten. Bezahlt von der Krankenkasse selbstverständlich. Mit einem Ergebnis ist schon in den kommenden Tagen zu rechnen. Ein Lichtblick für Sarah Jane Smith.
Dann wünschen wir mal alles Gute. Hätte ich zu entscheiden, dann wäre es eine klare Sache. Bezahlen, bezahlen, bezahlen. Oder wie seht ihr das?
Quelle: spiegel online
Preisliste von Schönheitsoperationen
9. Oktober 2009 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
Schönheitsoperationen sind immer noch das beliebteste Thema in der Gesellschaft. Kein Wunder, denn fast täglich erfährt man aus den Klatsch-Magazinen, dass sich mal wieder ein Star einer Schönheitsoperation unterzogen hat. Sei es Brustvergrößerung, Facelifting, oder Nasenkorrektur, bei allen ist es gleich, für Schönheit nehmen wir Frauen alles auf uns.
Doch gerade Brustvergrößerungen sind deutlich teurer geworden, als noch vor gut einem Jahr. Geld scheint diesbezüglich weiterhin eine untergeordnete Kategorie zu sein. Zumindest in diesem Sektor – Schönheitsoperationen. Die Fakten beruhen auf dem Informationsportal von mybody.de, ein Portal zum Thema Ästhetisch-Plastische Chirurgie.
Die Patientinnen die sich eine Brustvergrößerung haben machen lassen, haben im ersten Halbjahr von 2009 rund 5700 Euro dafür bezahlt. Die Kosten der Nachsorge schon inbegriffen. Ein Anstieg von 7,8 Prozent, im Vergleich zu Ende 2008. Aber auch bei der Nasenkorrektur liegt dem Portal eine hohe Nachfrage vor. Hier ein sattes Plus von 8,3 Prozent.
Ein Rückgang ist bei Korrekturen von Augenlidern und Faltenbehandlungen zuverzeichnen. Im Schnitt wurden hier 2600 Euro bzw. 320 Euro gezahlt.
Da sagt doch einer mal was gegen die schlechte Wirtschaftslage. Wer Geld für solche Schönheitsoperationen hat, sollte sich nicht beklagen?! In Deutschland scheint es sowieso der Trend für Männer zu sein, sich beim Schönheitschirurgen behandeln zu lassen. 44 Prozent mehr Männer stimmten einem Botox Eingriff zu. Und sogar die Brustverkleinerung bei Männern verdoppelte sich. Nun Brustverkleinerung bei Männern schien mir doch eher seltener als bei Frauen. Woran das wohl liegen mag? Der GÄCD (Gesellschaft für Ästethische Chirurgie Deutschland)-Präsident Heinz G. geht davon aus, dass der Grund dafür im unkontrollierten Doping im Amateursportbereich liegen könnte. Je nach verwendetem Mittel beim Doping, löst dieses unter Umständen Brustwachstum aus.
Schenkt man einer Umfrage glauben, so würden sich erstaunlicherweise 80 Prozent der Bürger nicht für eine Schönheitsoperation unters Messer legen. Man wählt da vorerst die billigere Variante, um die Schönheit wieder aufblühen zu lassen, nämlich das Haarefärben. Was auch ganz nützlich bei der Jobsuche sein kann. Für viele Arbeitgeber ist das äußere Erscheinungsbild immer noch das Wichtigste, da dürfte es ja auch klar sein, das Jobsuchende fast alles tun, um einen neuen Job zu bekommen. Angefangen bei einer Diät, über eine neue Frisur mit Haarfärbung bishin zur Zahnaufhellung.
Schönheit und Aussehen wird immer ein großes Thema in der Gesellschaft bleiben! Dem einen passt’s dem anderen nicht. Eine Abwägung muss jeder für sich selber machen. Ich habe schon mal über eine Schönheitsoperation nachgedacht, sicherlich jede/r von uns, aber momentan werde ich diesen Schritt nicht tun wollen. Vielleicht irgendwann einmal oder auch nicht! Wer weiß das schon. Steht bei euch eine Schönheitsoperation in nächster Zeit ins Haus oder seid ihr eher Verfechter von Schönheitsoperationen?
Preisliste Schönheitsoperationen
Augenlid-Korrektur: Mittelwert: 2638 Euro
Nasenkorrektur: Mittelwert: 4464 Euro
Ohrenkorrektur: Mittelwert: 2046 Euro
Faltenbehandlung: Mittelwert: 322 Euro
Fettabsaugen: Mittelwert: 3608 Euro
Brustvergrößerung (inkl. Implantat): Mittelwert: 5662 Euro
Brustverkleinerung/ -straffung: Mittelwert: 4605 Euro
Quelle: welt
Gesunde Ernährung – EU Kampagne für übergewichtige Kinder
28. September 2009 von perfektman
Kategorie Gesundheit und Ernährung, Schönheit um jeden Preis
Das Thema gesunde Ernährung bei Kindern ist schon seit längerer Zeit ein ernst zunehmendes Thema. Zahlen belegen, dass die Zahl der übergewichtigen Kinder immer weiter steigt und das nicht nur in Deutschland sondern europaweit.
Etwa 22 Millionen sind Übergewichtig wovon 5 Millionnen sogar Fettleibig sind. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, hat die EU heute eine Kampagne gestartet, zur Förderung der gesunden Ernährung bei Kindern. Dadurch können Spätfolgen wie Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten und sogar vorzeitige Osteoporose eingedämpft werden.
Was sind die Ziele der EU-Kampagne?
Zur Kampagne gehören drei Roadshows, startend an der EU-Zentrale. An verschiedenen Orten in Europa wird Kindern die Möglichkeit gegeben, sich aktiv und spielend an der Kampagne zu beteiligen. Das Hauptziel dabei ist die Essgewohnheit der Kinder zu verbessern. Unterstützung erhält die Kampagne vom belgischen Tennisstar Justine Henin. Zudem vom 8-jährigen Rosolino Cannio, dem Guinness-Rekordinhaber im Langschwimmen. Eine interaktive Website sowie Preisausschreiben sollen die Kampagne unterstützen.

Wie finanziert sich die EU-Kampagne?
Der EU-Agrarhaushalt macht diese Kampagne für gesunde Ernährung erst möglich. Parallel dazu finden zwei weitere wichtige Initiativen – für ein gesünderes und ausgewogeneres Leben der Kiinder, statt, das EU-Schulobstprogramm und die EU-Schulmilchregelung. Nach dem Motto Iss, trink und beweg dich, werden die Geschmacksbande acht Wochen durch Belgien, Nordfrankreich, das Vereinigte Königreich, Irland, Estland, Litauen und Polen ziehen, um Schulen, täglich zwei, zu besuchen. 18.000 Kinder aus 180 Schulen werden dabei mitmachen, um der Botschaft, Esst richtig, denn Fitness macht Spaß beizuwohnen. Ein zusätzlicher Anreiz ist die interaktive “Schatzsuche” auf der Website der Geschmacksbande, wo die Schulkinder zwischen 8 und 15 Jahren europaweit Preise im Bereich Sport und Freizeit gewinnen können.
Weitere Informationen findet ihr auf der Website Die Geschmacksbande
Quelle: oekonews.at
Bild: © by Günther Richter, Thomas Anderson/Pixelio
Patientenaustausch vor Schönheitsoperation
25. September 2009 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
Haben Sie gerade eine Schönheitsoperation hinter sich oder stehen kurz davor? Dann haben wir das richtige für Sie gefunden.
Das Thema Schönheitsoperation verbreitet sich immer rasanter, was vermutlich daran liegt, dass ein gestiegenes Körper- und Fitnessbewusstsein bei uns vorherrscht. Sowohl im Amiland als auch hier in Deutschland, wenn auch leicht verzögert. Irgendwann kommt alles da an wo es auch angekommen soll.
Wenn wir Experten glauben sollen, dann werden sich bald Millionen Menschen pro Jahr einer Schönheitsoperation unterzogen haben. Die Kehrseite der Medaille ist, dass der Traum von ewiger Schönheit und Jugend irgendwann nicht mehr aufgeht. Das kommt daher, dass sich im Prinzip jeder approbierte Arzt, egal welche Ausbildung er hat, auch “Schönheitschirurg” betiteln darf. Es gibt nämlich in Deutschland keinen juristischen Schutz auf dieseen Titel. Dass sich am Traum vom perfekten Körper viel Geld verdienen lässt, dürfte jedem/jeder klar sein. Meist geschieht das auch auf Kosten der Patienten, die dann Wochen, Monate sogar Jahre später an die Schönheitsoperation erinnert werden, wenn die hässliche Narbe beim Sommerurlaub in Erscheinung tritt oder bleibende Dellen nicht zu kaschieren sind. Aber auch verrutschte Implantate sind nicht selten Fälle einer misslungenen Schönheitsoperation.
Möchte Mann oder Frau aber auf chirugischem Weg sicher gehen, dann sollte er/sie sich nur in Hände eines erfahrenen Schönheitsoperateurs begeben. Eine fachkundige Hilfe bietet die Patientenfeedback Webseite, ein Beratungszentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie das in Europa erstmalig ist. Dort haben Patienten und Interessierte die Chance sich auszutauschen in Bezug auf Informationen und Erfahrungen rund um das Thema Schönheitschirurgie. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für Patienten die sich bereits einer Schönheitsoperation unterzogen haben, einen Fragebogen über die Qualität und die Leistung der behandelnden Ärzte bei ihrer Operation zu bewerten. Dadurch soll anderen Patienten geholfen werden, für sie geeignete und seriöse Spezialisten zu finden. Wer also lieber auf der sicheren Seite fährt, der besucht am Besten mal die Webseite unter www.patientenfeedback.com
Quelle: PRCenter


