David Kirsch – vom Anwalt zum Fitnesstrainer der Promis
11. Mai 2009 von perfektman
Kategorie Diäten, Gesundheit und Ernährung
Wahrscheinlich spaltet der Mann die Fitnessnation. David Kirsch ist der durchtrainierte Fitnesscoach von Heidi Klum, Liv Tyler, Linda Evangelista und vielen weiteren Promis und Models. Wer sichs leisten kann, engagiert den Fitness-Guru. Heidi Klum hat es nach ihrem 3. Kind geschafft, mit Davids Hilfe wieder einen superflachen Bauch und ihre Modelfigur zurück zu bekommen.
Gut, wer täglich dafür sich intensiv Zeit nehmen kann und wer seinen Körper braucht, um wieder fit zu werden für den Beruf, der investiert halt in seine Fitness dementsprechend.
Trotzdem hört und liest man auch hier und da negative Stimmen zu David Kirschs Vorstellung von Fitness, Gewichtsreduzierung und gleichzeitiger gesunder Ernährung.
Was genau ist die David Kirsch-Methode?
Im Prinzip propagiert er eine noch etwas strengere Form der Low Carb Methode, kombiniert mit einem strengen Fitnessprogramm. Was etlichen halt etwas sauer aufstößt ist der Anspruch eines ernorm großen Gewichtsverlustes innerhalb der ersten Phase der New York Diät, so nennt sich David Kirschs Methode.
New York ist schnell, laut, hektisch. Die Menschen in dieser Stadt haben nicht viele Zeit. Auch nicht um sich um ihre Fitness oder Gesundheit zu kümmern. Und genau darum geht es: ein schnelles, effektives und motivierendes Programm zur Gewichtsreduktion und maximaler körperlicher Fitness. Daher der Name New York Diät.
Wie funktioniert die New York Diät?
Im Prinzip ist „The New York Body Plan” von David Kirsch in 3 Phasen aufgeteilt:
Phase 1 (14 Tage lang):
Vollständiger Verzicht auf Kohlenhydrate. David setzt auf eine sehr eiweißreiche Ernährung. Zum Frühstück gibt es einen Eiweiß-Shake, die Zwischenmahlzeiten bestehen beispielsweise aus Energie liefernden Mandeln. Verzichtet wird in dieser Phase komplett auf Obst, Milchprodukte, Brot, Süßes und Fett.
Stattdessen ernährt man sich ausschliesslich von Salat, Geflügel, dem Eiweiß aus Hühnereiern, Fisch. Es geht laut Kirsch ausdrücklich um einen schnellen, sichtbaren Erfolg in dieser Phase: „Die Wahrheit ist, dass alle Menschen – egal ob Celebrity oder nicht – Ergebnisse sehen wollen. Sie wollen sich glücklich fühlen und glücklich aussehen – und sie wollen inspiriert werden. Das, was ich mit meinen Klienten tue, lässt sich in etwa damit vergleichen, einem Pferd eine Karotte vor die Nase zu halten, damit es schneller läuft. Mit der richtigen Motivationsstrategie fällt alles leichter.” (Interview auf www.fem.com)
Phase 2 (ebenfalls 14 Tage lang):
Nach einer erfolgreichen ersten Phase, in der man ca. 7 kg abnimmt laut Kirsch und etliche cm Bauchumfang verliert, folgen die nächsten 14 Tage mit einer etwas gemäßigteren Diätvorgabe. Nun dürfen akzentuiert und nach Maß Kohlenhydrate, Kaffee und Milchprodukten dem Speiseplan der ersten Phase hinzugefügt werden. Sie ist so eine Art Übergang zur dritten Phase, die, wenn es nach David Kirsch geht, ein Leben lang anhalten sollte.
Phase 3 (mindestens 4 Wochen, idealerweise lebenslang):
Die in Phase eins gestrichenen Lebensmittel können nun in Maßen wieder mit einbezogen werden in den täglichen Speiseplan. Davids Ernährungsprinzip beruht auf einer kohlenhydratarmen, aber seiner Ansicht nach ausgewogenen Ernährung, Es stehen weiterhin wertvolle Meerestiere und Fisch, aber auch Nudeln, Geflügel und alle anderen Produktgruppen aus Phase eins im Vordergrund.
Das von David Kirsch entwickelte Körpertrainingsprogramm ist wesentlicher Erfolgsbestandteil von der New York Diät, und das ist eindeutig dieser Methode positiv anzulasten: Fitnesstraining spielt hier keine untergeordnete oder nebensächliche Rolle, sondern ist einer der Hauptpunkte bei David Kirsch.
Nachteile bzw. negative Reaktionen bekommt Kirschs New York Diät in Bezug auf den (zu) schnellen Gewichtsverlust in Phase eins. Auch wird kritisiert, dass Kirsch auf tägliches, intensives Fitnesstraining setzt und dem Körper so keine benötigten Ruhephasen gönnt.
Die Bewertungen auf Amazon zu seinen Büchern lesen sich übrigens sehr interessant: entweder sind die Rezensenten wirklich begeistert und sprechen großes Lob aus, oder aber sie sind enttäuscht und werfen David Kirsch lediglich medienwirksame Vermarktung seiner selbst und seiner Produkte vor und unterstellen ihm Mittelmäßigkeit.
Ich glaube ich muss das mal ausprobieren. Weil neugierig gemacht hat mich seine Methode schon. Natürlich hat er nicht das (Ernährungs-)Rad neu erfunden, das erkennt wohl jeder. Dennoch scheint seine Methode gerade in den ersten Wochen sehr auf psychologische Erfolgserlebnisse zu basieren. Möglicherweise ein Grund, weshalb die Methode durchaus etliche Befürworter hat.
Gibt es hier Erfahrungsberichte und Meinungen zu seiner Methode? Das würde mich mal interessieren.
Fettkiller Eiweiß!
4. Mai 2009 von perfektman
Kategorie Diäten, Gesundheit und Ernährung
Es gibt ja wirklich einige Mythen über diverse Diäten und Ernährungsweisen.
Was aber definitiv feststeht, ist die Empfehlung, Eiweiß zu konsumieren. Mittlerweile, muss man sagen. Denn vor einigen Jahren war speziell das Hühnerei noch als Cholesterinbombe verschrien, was aber mittlerweile durch etliche Studien widerlegt werden konnte.
Stattdessen werden die positiven Eigenschaften des Eies und anderer Eiweißlieferanten immer deutlicher.
Denn im Gegensatz zu Kohlenhydraten und Fetten werden Proteine, wie sie in der Fachwelt genant werden, nicht direkt in unseren Fettzellen als Depots gespeichert.
Eiweiß, welches in großen und gesunden Mengen in Lebensmitteln wie Putenbrust, Hühner-Eiern, Sprossen& Keimen, Tofu und Fisch und vielem mehr vorkommt, hat drei ganz große Vorteile gegenüber Kohlehydratbomben wie Pizza, Pasta & Co.:
Eiweiß ist kalorienarm
Genau wie Kohlehydrate liefert Eiweiß ungefähr 4 Kalorien pro Gramm. Aber Eiweiß hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Nährstoffen: Die Aminosäuren in ihm werden als Bausubstanz für Haut, Haare, Enzyme, Muskelgewebe, Körperzellen, Hormone gebraucht. Überschüssiges Eiweiß wird nicht eingelagert oder gespeichert sondern wird zur Wärmebildung weitergenutzt.
Eiweiß macht satt
Schon mal zwei gekochte Eier morgens zum Frühstück gegessen?
Die Diogenes Studie beweist: Eiweiß ist ein Sattmacher! Weil sie langsamer verdaut werden und damit das Sättigungsgefühl länger anhält. Und somit der Magen dem Hirn die gesamte Verdauungszeit über ein Sättigungssignal sendet.
Eiweiß als Fettkiller
Die Sache mit dem Insulinspiegel und der Insulinproduktion nach der Nahrungsaufnahme dürfte ja zwischenzeitlich sich rumgesprochen haben, nicht wahr?
Viele Kohlenhydrate, wie sie in Brot, Pasta oder Reis vorkommen, lassen den Insulinspiegel ansteigen und fördern damit die Fetteinlagerung. Also wenn man schon Kohlenhydrate zu sich nimmt, dann am besten Vollkornprodukte und tagsüber. Damit der Körper die Chance noch bekommt, sie zu verbrennen, zum Beispiel beim Sport. Abends sollten Mahlzeiten bevorzugt aus sehr eiweißreichen Nährstoffen bestehen, wie sie in Hülsenfrüchten, magerem Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten sowie fettarmen Milchprodukten wie Quark und Joghurt vorkommen.
Insgesamt gilt: wer sich an obige Ratschläge hält, dazu Sport regelmäßig treibt und nicht mehr all zu spät zu Abend isst, hat schon mal alle wichtigen Hauptpunkte für eine gesunde Ernährung erfüllt. Dann ist das Traum-Gewicht sicherlich auch zu erreichen!
Bild: © by Claudia Hautumm / Pixelio
Online-Service: Pollenflugvorhersage
1. Mai 2009 von perfektman
Kategorie Gesundheit und Ernährung
Frühlingszeit, schöne Zeit! Oder doch nicht? Allergiker indes freuen sich wohl weniger auf diese schöne Zeit. Am liebsten würden sie sich woanders hin beamen, da wo sie nicht so viel Ärger mit dem Pollenflug haben und es trotzdem schön warm ist. Die leidigen Symptome wie gerötete Augen, Nase laufen und so weiter erfahren mehr als 12% der Bevölkerung jedes Jahr erneut und die Tendenz ist eher steigend.
In Zusammenarbeit erstellen der “Deutsche Wetterdienst” und “Stiftung Deutscher Informationsdienst” Vorhersagen für die am häufigsten auftretenden Blütenpollen, die bei Allergiker vorkommen. Dazu zählen Hasel, Erle, Birke, Süßgräser, Roggen, Beifuß und Ambrosia. In Mitteleuropa schwankt der Blütenbeginn der Pflanzen um bis zu 6 Wochen. Daher ist eine genaue Vorhersage für Allergiker sehr wichtig und kann sehr hilfreich sein. Eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung der Pollen spielt aber auch das aktuelle Wetter. Aus diesem Grund gehen die Wetterdaten it in die Analyse ein und finden Berücksichtigung in der Vorhersage des zu erwartenden Pollenflugs. Über diesen neuen Onlinedienst dürften sich Pollenallergiker in besonderem Maße freuen, weil sie so jeden ihrer Tage besser planen können.
Eine solche Pollenflugvorhersage haben sich Allergikern bestimmt schon lange gewünscht. Schließlich erfahren sie jedes Jahr erneut: Arbeitsunfähigkeit, Verminderung ihrer Leistung, etc. aufgrund dieser Allergie. In Nordrhein-Westfalen konnte in einer Studie nun festgestellt werden, dass durch die Einrichtung des Polleninformationsdienstes Medikamente gezielter eingesetzt werden konnten. Daraufhin gingen krankheitsbedingte Ausfälle wegen Pollinosebeschwerden auf der Arbeit bzw. der Schule zurück. Ferner erfahren Patienten und Ärzte eine Erleichterung in der (Selbst)einschätzung/Diagnostik der Pollenart.
Der Onlinepollenflug-Service wird auf der Website des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt.
Bild: © by Maria Lanznaster / Pixelio
Der Mythos Diät
26. April 2009 von perfektman
Kategorie Diäten, Gesundheit und Ernährung
In knapp zwei Monaten ist schon der kalendarische Sommeranfang. Damit beginnt für den ein oder anderen bestimmt auch die schönste Zeit des Jahres. Wobei wir schöne sommerliche Tage bereits jetzt schon hatten, wo T-Shirt und kurze Hose bzw. Rock angesagt waren. Doch was ist mit der Figur? Ist sie auch schon in Form gebracht worden? Oder hat Mann/Frau ein großes Selbstbewusstsein und steht zu seinen Röllchen?
Die all jährliche Diätmaßnahme hat bestimmt schon längst bei vielen Einzug erhalten! Sei es die gute alte Brigitte-Diät oder die Atkinson-Diät oder Kohlsuppen-Diät oder Low-fat-Diät oder oder die … -Diät. Die Liste könnte ich jetzt bis ins unendliche weiterführen. Doch mir erscheint es am Wichtigsten bei einer Diät, dass damit auch Mythen verbunden sind, die vielleicht nicht jeder kennt, der sie aber kennen lernen sollte, um bei seinem Vorhaben, Diät zu halten, nicht enttäuscht zu werden. Denn Frust, führt häufig dazu die Befriedigung in Schokolade oder anderen Süßigkeiten zu suchen und das ist ja gerade der falsche Weg, wenn man sich ein Ziel gesetzt hat, der Figur zur Liebe oder einem selbst.
Mythos Nummer 1: Hungern um schlank zu werden
Diese verbreitete These ist falsch! Ohne Energie keine Leistung. Oder fährt ein Auto etwa ohne Benzin? Der Körper braucht Nährstoffe um zu funktionieren. Bekommt er keine Energie, wird das aufgenommene Fett vom Körper nicht verwertet und dafür gelagert für “harte” Zeiten. Genuss ist auch während einer Diät wichtig. Verbietet man sich geliebte Nahrungsmittel, dann kommt spätestens in zwei Wochen der Heißhunger und man fällt wieder zurück in alte Gewohnheiten. Auf die Dauer sicherlich nicht gesund und eher deprimierend wenn man nachher mehr drauf hat als vor einer Diät.
Kleiner Tipp: Kleine Zwischendurchmahlzeiten halten den Blutzuckerspiegel auf gleichem Niveau und beugen so gegen Heißhungerattacken vor. Gemüse mit selbstgemachtem Kräuterquark oder auch Obst sind gute Tipps.
Mythos Nummer 2: Light Produkte gleich Zuckerfrei und Fettfrei
Auch diese These ist falsch! Light ist nicht unbedingt Light. So kann die Bezeichnung Light auch für wenig Salz oder wenig Alkohol stehen. Daher sollte man beim Einkaufen immer einen Blick auf die Zutatenliste des Produkts werfen. Nur so kann man sicher gehen worauf sich die Angabe “Light” bezieht. Generell regen die künstlichen Süßstoffe von Light-Produkten den Appetit noch eher an und kaum hat man sich versehen, hat man auch schon die doppelte oder gar dreifache Menge zu sich genommen. Dann kann man auch gleich die “normalen” Produkte kaufen.
Kleiner Tipp: Obstsäfte oder Früchte einfach unter Joghurt oder Quark mischen, dass verleiht der Speise auch eine gewisse Süße und ist gleichzeitig kalorienarm.
Mythos Nummer 3: Abendessen weglassen
Tja, diese Weisheit ist wohl doch keine Weisheit, denn sie ist falsch! Ausschlaggebend ist immer die Gesamtkalorienzahl des ganzen Tages. Daher ist es unsinnig bei Mahlzeiten zuzuschlagen und eine auszulassen. Für eine gute Verdauung ist es wichtig zwei Stunden vor dem Schlafen gehen nichts mehr zu essen. Ein voller Magen schläft nicht gut.
Kleiner Tipp: Eine gute Planung ist die halbe Miete. Eine leichte Kost am Abend und der Magen wird es euch danken, vorausgesetzt man hat den Rest des Tages ausgewogen gegessen.
Mythos Nummer 4: Schnaps zur Verdauung
Leider auch ein Irrtum. Die Wirkung von Schnaps ist alles andere als förderlich. Zudem hat er noch viele überflüssige Kalorien und die Verdauung wird dadurch auch nicht angeregt. Früher war man ja der Ansicht, dass Kaffee zu Wasserverlust führt. Doch heute revidieren Mediziner diese These und man kann ruhig eine Tasse Kaffe oder auch Espresso, je nach Vorliebe, zur besseren Verdauung trinken.
Kleiner Tipp: Richtig fetthaltige Produkte vermeiden, die zerstören sowieso nur den Diätplan und schon bleiben auch Völlegefühl etc. aus.
Mythos Nummer 5: Schlank durch Heilfasten
Heilfasten ist bestimmt eine gute Sache, um den Körper mal zu entschlacken, aber zum richtigen Abnehmen und langfristigem halten des Gewichts, ist diese Methode wohl eher weniger gedacht! Beim Heilfasten baut der Körper zunächst Mal Muskeln ab und nicht das “störende” Fett. Beginnt man das Essen nach einer Heilfastenaktion wieder normal, dann tritt der gefürchtete Jo-Jo-Effekt ein und schon macht sich Frust breit. Anmerkung: Heilfasten sollte man immer nur unter fachlicher Beratung durchführen. Im Hinterkopf sollte man haben, dass Heilfasten nicht fürs Abnehmen ist, sondern um in Balance mit seinem seelischen Wohlbefinden zu kommen.
Kleiner Tipp: Wähle eine Diät, die du auch dein Lebenlang durchhälst! Langfristig gesehen ist dies nur mit einer kompletten Ernährungsumstellung zu erreichen, in Verbindung mit Sport.
Quelle: hr online
Bild: © by woodsy / www.sxc.hu
Ostern ohne Eier?
23. März 2009 von perfektman
Kategorie Gesundheit und Ernährung
In drei Wochen steht Ostern schon vor der Tür. Der Anfang wurde bereits mit dem Frühlingsanfang gemacht. Zumindest die Temperaturen sinken nachts nicht mehr so weit unter Null Grad. Und die Tage werden wieder länger. So fällt mein Feierabend jetzt auch schon ins Helle. Die dunkle Jahreszeit ist mal wieder vorbei, zumindest für ein dreiviertel Jahr.
Eine zeitliche Unterstreichung, dass der Frühling da ist, erfahren wir am kommenden Wochenende, denn dann werden die Uhren wieder umgestellt. Wurde uns im Winter eine Stunde „geschenkt” so wird sie uns am Wochenende wieder „genommen”. Zum Leid einiger meiner Mitmenschen. Aber ich kann damit gut leben. Ich mag es, wenn ich morgens aufstehe und es schon hell ist. Ich sehe es gerne wenn die Sonne aufgeht und ein neuer Tag beginnt… Herrlich!
Mit Ostern endet auch die Fastenzeit. Nach einer Phase der Enthaltsamkeit, sei es auf Fernsehen, Süßigkeiten oder andere Gewohnheiten die einem wichtig sind, darf wieder geschlemmt werden bzw. vorherigen Gebräuchen wieder nachgegangen werden. Traditionell gibt es zu Ostern bunte Eier. Sie sind nicht nur eine schöne Dekoration für die Feiertage, sondern auch ein gesunder Snack, wenn sie selbst gefärbt und mit einer speziell hergestellten Lösung gefärbt sind.
Empfindliche Menschen müssen sich in dieser Zeit entweder zurückhalten oder selbst tätig werden. Im Prinzip ist es einfach, die Ostereier selbst zu färben. Die zeitliche Komponente ist wohl eher das was viele davon abhält. Im Folgenden möchte ich einige Hinweise geben, worauf bei einer Eierfärbung zu achten ist:
Prinzipiell kann man zum Färben Gemüse, Obst, bestimmte Pflanzen oder Kräuter verwenden. Aus einem halben Liter Wasser und der farbgebenden Substanz wird ein kräftiger Sud gekocht. In der die Eier später 30 Minuten ziehen müssen. Um kräftige Töne zu erhalten, kann man einen Trick anwenden, in dem man die Eier vorher mit Essig einreibt.
- Brauntöne erzielt man mit Zwiebel- oder Walnussschalen oder schwarzem Tee.
- Orangene Töne erzielt man mit Rooibostee (Rotbuschtee).
- Grüntöne erzielt man mit Spinat, Matetee oder Brennesseln.
- Gelbtöne erzielt man mit Kamille, Kümmel oder Safran.
- Rottöne erzielt man mit Rote Bete, Rotkohl und getrockneten Heidelbeeren.
- Lilatöne erzielt man, indem man einen Schuss Essig ins rote Wasser gibt.
Nach der Trocknung der Ostereier kann man diese mit Öl oder einer Speckschwarte einreiben, um ihnen einen schönen Glanz zu verleihen. Haltbar sind die hart gekochten und gefärbten Ostereier bis zu drei Wochen.
Sollte diese schöne Ostereierfärbung doch noch zu zeitaufwändig sein, dann besteht immerhin noch die Möglichkeit sich beispielsweise in Drogeriemärkten natürliche Farbstoffe aus Pflanzenextrakten zu besorgen. Jedoch sollten empfindliche Menschen davon Abstand nehmen und sich vorher die Zeit nehmen selbst zu färben. Denn Ostern ohne bunte Eier wäre doch kein richtiges Ostern, oder?
Bild: © by Hofschlaeger / Pixelio
Wenn Kinder zu viel essen
25. Mai 2006 von perfektman
Kategorie Gesundheit und Ernährung, Kinderernährung
Chips, Cola, das stundenlanges Ausharren vor Bildschirmen – das alles trägt dazu bei, dass Kinder dick sein können. Oftmals nehmen sie diesen Babyspeck mit in ihr späteres Erwachsenenleben. Und deshalb ist es wichtig, auch schon in jungen Jahren auf ausgewogene Ernährung und viel Bewegung zu achten. Das bedeutet nicht, schon Kinder unter Druck zu setzen, um bestimmten Schlankeitsidealen zu entsprechen, aber ab und zu eine Orange oder ein Schluck Saftschorle anstatt Schokoriegel, kann nicht schaden. Die richtig Dicken auf dem Schulhof sind, anders als es Medien zeigen, auch heute noch eher selten . Das Problem Übergewicht betrifft meist nur bestimmte Teile der Bevölkerung. Zu dick sind häufig Kinder aus Migrantenfamilien, aus Schichten mit weniger Bildung und weniger Geld. Keine Fettsucht greift auf Deutschlands Spielplätzen wahllos um sich, sondern immer mehr bestimmen sozialer Hintergrund Figur und Gesundheit.
Dabei sind nicht unbedingt Tennisunterricht oder Reitstunden erforderlich, um fit und gesund zu sein. Örtliche Sportvereine bieten mittlerweile ein sehr umfangreiches Programm an und sind für Kinder gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Das Einkaufen und Zubereiten von frischen Speisen braucht etwas mehr Zeit, als die Tiefkühlpizza, aber die ganze Familie profitiert davon. Es ist besser, wenn alle gemeinsam zur selben Zeit, soweit möglich, am Tisch sitzen und es sich schmecken lassen. Dabei sollte kein Fernseher laufen und das Mickey-Maus-Heft darf auch nicht mit an den Tisch. Wer sich feste Regeln setzt, hat sein Gewicht eher unter Kontrolle. Ob ein Mädchen oder ein Junge tatsächlich Übergewicht hat, sollte ein Arzt oder eine Ärztin klären. Bei diesen können Eltern sich dann auch Rat zu eventueller Gewichtabnahme holen. Und wie schon gesagt – Kinder sind sehr verschieden und deshalb müssen sie nicht alle gleich dünn sein. Wichtig ist, dass sie sich in ihrer Haut wohl fühlen können.
Bild: © by CB / Pixelio
Wohlgefühl Ayurveda
5. April 2006 von perfektman
Kategorie Diäten, Gesundheit und Ernährung
Unter den asiatischen Heilverfahren erlebt besonders Ayurveda zur Zeit einen Boom. In Deutschland haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Ayurveda-Praxen eröffnet, es gibt Bücher zu diesem Thema, Reiseunternehmen bieten Trips in Ayurveda-Hotels und – was für uns von besonderem Interesse ist – es gibt Ayurveda-Diäten. Dabei ist längst nicht alles tatsächlich Ayurveda, was in Deutschland unter diesem Namen angeboten wird und nicht alle Bereiche des Ayurveda tun uns gut. Zunächst ist Ayurveda ein Gesundheitskonzept, das sinnvoll unser westliches System ergänzen kann. Schön ist, dass diese Methode einen ganzheitlichen Anspruch stellt. Das heißt, mentale Aspekte werden mit einbezogen. Nur ein Mensch, der sich rundum wohl fühlt und entspannt ist, kann glücklich sein. Deshalb sind besonders ayurvedische Massagen, Bäder und Ernährung beliebt.
Die indische Heilkunst Ayurveda blickt auf eine weit in die Vergangenheit reichende Tradition zurück. Die Lehre beruht darauf, dass jedes Wesen aus drei Eelementen besteht: Vata, was für Wind und Luft steht, Pitta für Feuer und Wasser und Kapha, für Erde und Wasser. Ziel des Ayurveda ist es, zu erkennen, in welchem Verhältnis zueinander die Elemente bei einem Menschen vorherrschen und danach seine Ernährung auszurichten. Die westliche Medizin hat sich von der Einteilung des Menschen in verschiedene Typen zu recht völlig distanziert. Doch die ayurvedische Ernährung ist durchaus sinnvoll. Sie besteht aus einer Kombination von pflanzlicher Kost mit Milch und Milchprodukten. Sobald die ersten Pfunde purzeln, gibt es nichts Schöneres, als sich mit einer ayurveda Massage zu belohnen. Kombiniert mit einem westlichen Sportprogramm, verhilft Ayurveda sicherlich zu einem größeren Körperbewusstsein und vielleicht zur Traumfigur.
Fasten – Weg zum Glück?
16. März 2006 von perfektman
Kategorie Diäten, Gesundheit und Ernährung
Fasten ist eine Form, die Aufnahme von Nahrungs- und Genussmitteln zu reduzieren, die in vielen Kulturen und Religionen bekannt ist. Meist bereiten sich die Menschen damit auf hohe Feiertage vor, so auch die Christen. Ihre Fastenzeit erstreckt sich auf 40 Tage vor Ostersonntag. Die Muslime kennen die Fastenzeit in anderer Form. Sie dürfen nach Sonnenuntergang essen und trinken so viel sie möchten. Nur tagsüber müssen sie auf Nahrungsmittel verzichten. Das Ziel des Fastens ist bei allen Religionen ein ähnliches: das Reinigen des Körpers vor Festtagen, das Steigern des Bewusstseins für den eigenen Körper und seine Bedürfnisse und das Bringen eines Opfers, um zu sühnen. Dieser religiöse Bezug des Fastens wird heutzutage häufig durch einen soziokulturellen ersetzt. Auch im Heilfasten steht die Reinigung im Vordergrund. So etwas wie Schlackenstoffe fallen allerdings im menschlichen Stoffwechsel nicht an. Alle Endprodukte scheiden wir über Niere, Darm, Lunge oder Haut aus. Wenn wir auch nicht entschlacken, so hat Heilfasten doch für uns einen Sinn.
Alle ernährungsbedingten Krankheiten können durch Fasten beeinflusst werden. Allerdings ist dies im positiven wie auch negativen der Fall. Deshalb ist es sinnvoll, sich vorher von einem Arzt beraten zu lassen. Das Fasten eignet sich allerdings kaum zur Gewichtsreduktion. Wer zu Übergewicht neigt, hat häufig eine falsche Ernährungsweise. Beim Abnehmen geht es auch darum, gesunde Essgewohnheiten zu erlernen. Das kann nur passieren, wenn man sich genügend Zeit für die Umstellung nimmt. Nach einer radikalen Fastenkur kehren Viele wieder zu ihren alten Verhaltensmustern zurück und essen so viel, wie vorher. So nehmen sie innerhalb weniger Tage wieder viele Kilos zu. Wer nach dem Heilfasten sein Gewicht halten möchte, muss also auch nach Ende der Kur Diät halten. Allzu gesund ist diese Form des Abnehmens nicht.
Bild: © by Almut Bieber / Pixelio
Wenn Hungern zur Sucht wird
10. März 2006 von perfektman
Kategorie Diäten, Gesundheit und Ernährung
Wer beim Abnehmen zu viel Ehrgeiz entwickelt, gerät schnell in einen Teufelskreis. Diese Menschen betrachten häufig das Essen als ihren ärgsten Feind im Kampf gegen die Pfunde. Wer Magersüchtig ist, weigert sich, trotz sichtbarer Mangelernährung, ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen. Vor allem junge Mädchen und Frauen vor dem 40. Lebensjahr, aber auch immer mehr Männer sind betroffen. Meist sind es ehrgeizige Menschen, die sich eine schlanke Figur zum Ziel setzten, eine Diät machen und dann nicht aufhören können. Die Magersucht gehört zu den psychosomatischen Krankheiten. Auslöser sind ein verzerrtes Selbstbild und verschiedene psychisch belastende äußere Konstellationen. So erkranken Magersüchtige häufig an nicht intakten Beziehungen innerhalb ihrer Familie.
Wie auch bei anderen psychischen Krankheiten, verdrängen Betroffene und ihr Umfeld zunächst die Magersucht. Was oftmals als harmlose Diät beginnt, entwickelt sich zum Zwang, weil Freunde und Familie das Abnehmen zu Beginn unterstützen. Lob und anerkennende Blicke für die tolle neue Figur führen dazu, dass der Betroffene sich weitere Zuneigung durch sein Abnehmen erhofft. Ohne auf die Bedürfnisse des Körpers Rücksicht zu nehmen, beginnt die radikale Hungerkur. Folge sind nicht nur erhebliches Untergewicht, sondern auch aufgrund Mineralstoffmangels Erkrankungen des Skeletts und der Zähne, brüchige Haare und Fingernägel bis zum Aussetzen wichtiger Organe. Das Eingeständnis, krank zu sein, ist womöglich der schwierigste Schritt auf dem Weg zur Genesung. Magersüchtige sind häufig Menschen, die in allem einen gewissen Perfektionismus entwickeln können. Die Erkenntnis, dass Körper und Psyche nicht mehr reibungslos funktionieren, ist für sie ein Schock. Aber erst dann kann der Betroffene Gegenmaßnahmen ergreifen. Wichtig ist es, seinen Alleinkämpfer-Ehrgeiz zu überwinden und die Hilfe von Ärzten, Therapeuten, Familie, Freunden und anderen Magersüchtigen anzunehmen. Dann lernen die Erkrankten wieder, Freude am eigenen Körper und am Essen zu empfinden.
Schlank Schlemmen
7. März 2006 von perfektman
Kategorie Diäten, Gesundheit und Ernährung
Es ist so gemein: Superschlank mit dezenten Rundungen an den richtigen Stellen ist hipp und auf der anderen Seite schmoren jeden Tag Fernsehköche wie Tim Mälzer vor meinen hungrigen Augen allerlei Köstlichkeiten. Hinreizend, wie der Mann, der knallbunte Shirts der Küchenschürze vorzieht, durch sein exklusives Mobiliar wirbelt und Petersilie in einem Bruchteil einer Sekunde fein hackt. Überhaupt scheint Kochen kinderleicht zu sein, wenn man das Spektakel betrachtet. Begierig lecken meine Ohren an der Mattscheibe, wenn Tim mir erklärt, dass Fett im Essen ein wichtiger Geschmacksträger ist. Also brutzelt das grüne Kraut in einem schaumigen Bad aus Butter. Mit einem hörbaren Platschen gesellt sich der Lachs dazu. Spätestens indiesem Moment beginne ich, in meinem Fernsehsessel den Mund weit aufzureißen. Hinzu kommt Creme Fraiche … mit knurrendem Kugelbauch rücke ich dem Fernseher näher. Tim empfiehlt mir als Vorspeise eine Brunnenkresse-Gurkensuppe, vielleicht hat die nicht ganz so viele Kalorien. Das Dessert nennt sich Schokoprinz und spätestens hier verspüre ich den Drang, in die Fernbedienung zu beißen. Die Sendung ist vorüber und Tims Studioteam macht sich über alle Leckereien her. Ob ich mich auch für einen Job bei ihm bewerben könnte? Meinen Kugelbauch und mich drängt es zum Computer. Tims Rezepte gibt es im Internet und ich will wissen, wie viele Kalorien in Töpfen und auf Tellern auf mich lauern, wenn ich seine Menüs nachkoche. Zum Glück will Tim mir nicht den Spaß verderben und macht auf seiner Webpage keinerlei Angaben dazu. Also werde ich demnächst den Kochlöffel schwingen und durch mein weniger exklusives Mobiliar wirbeln und ein wenig langsamer die Petersilie hacken. Einge der Rezepte mit viel Gemüse scheinen nicht ganz so starke Dickmacher zu sein. Es gibt noch Hoffnung. Mein Ziel ist es, mich schlank zu schlemmen. Nur weil mein Kugelbauch bis zum Sommer verschwinden soll, muss ich nicht auf gutes Essen verzichten.

