Bewertung der Ernährung an Schulen

Erst kürzlich haben unsere Kinder das Angebot des Schulessens bewertet und bescheinigen den Schulen nur eine durchschnittliche Note (2,9). Im Vergleich zur Studie von vor fünf Jahren ist dies ein Rückgang um eine halbe Note. Woran liegt diese schlechtere Bewertung? Liegt die Ursache im Angebot?

Das Ergebniss der Umfrage zeigt, dass sich die Schüler mehr Abwechslung und mehr Auswahl wünschen. Der Wert auf einer gesunden Ernährung ist dabei nebensächlich. Pasta und Fleisch dominieren die Rangliste der Lieblingsgerichte der SchülerInnen. Dicht gefolgt von Kartoffelmahlzeiten und Knödel. Frei nach dem Spruch “Das Auge isst mit”, handeln auch die SchülerInnen und wählen ihre Mahlzeit auch nach Aussehen, Geruch und Geschmack aus.

Deftige Hausmannskost wird dem frischen Salat-, Obst- und Fischangebot bevorzugt. Kein Wunder, wenn die SchülerInnen nach der üppigen Mahlzeit in ein Mittagstief verfallen und die Lust für den Nachmittagsunterricht minütlich sinkt. Eine verpasste Chance die Jugendlichen auf eine gesunde Ernährung umzustimmen?! Immerhin bringen 15 Prozent der Jugendlichen viel zu viel auf die Waage. Sechs Prozent leiden schon an krankhafter Fettleibigkeit! Aber auch das krasse Gegenteil, an einer Essstörung zu leiden, nimmt stetig zu. Ein knappes Drittel der 11- bis 17-jährigen Mädchen weisen diese Auffälligkeiten auf. Bei den Jungen sind es obschon 15 Prozent.

Eine eindeutige Ursache zu finden ist sicherlich nicht ganz einfach. Mitverantwortlich sind aus meiner Sicht die Eltern, denn so wie die Eltern sind (Essgewohnheiten, Manieren, Sprachgebrauch, Sport, etc.), sind auch die eigenen Kinder. Werden zu Hause nur Fertiggerichte serviert, dann lernen Kinder gar nicht erst den richtigen Geschmack von frisch zubereiteten Gerichten kennen, sondern kennen nur industriellen, vorgegaukelten Geschmack. Dass die jeden Tag verzehrten Fertiggerichte auf die Dauer ansetzen, wenn kein sportliche Aktivität hinzukommt ist nur logisch. Die Schulen sind aber auch nicht ganz unschuldslos. In den letzten Jahren, haben sich die Unterrichtszeiten immer weiter ausgedehnt und sind heute in vielen Bundesländern zu Ganztagsschulen geworden. So sind die SchülerInnen von morgens 8 Uhr bis nachmittags 16 Uhr aus dem Haus. Ohne Energie zwischendurch geht nichts. Die Option der Mensa gar nicht mal so schlecht. Berufstätige Eltern begrüßen das Angebot auch und bezeichnen es als Entlastung. Auf Qualität kommt es ihnen dabei aber nicht an. Das sollte es aber. Früher, wo die Kinder um spätestens 14 Uhr daheim waren, gab es das von Mutter selbstgekochte Essen für die ganze Familie. Selber Kochen ist auch ein Thema, was heute nicht mehr “in” zu sein scheint. Oft beherrschen die Mütter schon gar nicht mehr das Kochen. Grund ist vermutlich das eigene Alter der Mutter, was immer jünger in unserer Gesellschaft wird. Da bleibt dann keine Zeit um noch so etwas zu lernen…

Irgendwo beißt sich die Katze da in den Schwanz. Die Schuld will keiner haben, warum die Kinder immer mehr verfetten! Und selbst was dagegen tun ist ja viel zu aufwändig. Entweder müssen wir mit den Konsequenzen leben, die sich auch auf uns Eltern auswirken wird oder wir beginnen selber damit.

Bild: © Dieter Schütz/Pixelio

Die Top zehn Zuckersünden für Kinder

Zucker gehört zu den Genussmitteln in der Ernährung und ist kaum noch wegzudenken. Zumindest bei vielen Mitbürgern. Es beginnt morgens beim Frühstück, wenn wir unseren Kaffee trinken und dazu ein Marmeladenbrötchen essen, als Zwischenmahlzeit vielleicht einen Joghurt oder Schokoladenriegel zu uns nehmen, beim Mittagessen neben der Mahlzeit eine Cola trinken, am Nachmittag ein Stück Kuchen, Eis oder Kekse, zu Abend Pommes und Burger mit Fanta und als Fernseh Snack Schokolade oder Chips. Überall ist Zucker enthalten, der auf die Dauer krank machen kann.
Um Eltern zu verdeutlichen was Kinder an Zucker zu sich nehmen, wenn sie Kinder Pingui, Kinder Maxi King oder den leckeren Kinder Choco Fresh essen, haben wir hier mal eine Liste der Top 10 Zuckersünde aufgelistet.

Die Top 10 Zuckersünden für Kinder

Auf dem 10. Platz tümmelt sich von Zott der Monte Drink. Inhalt pro Packung ist 200ml. Laut der Studie von der Verbraucherorganisation Foodwatch kommen auf diese Menge 12,7 Prozent Zucker, was acht Stück entspricht.

Es wird angemerkt, dass es sich hier erst um das Ende der Top zehn Platzierung handelt! So erhalten die Fruchtzwerge (Standard) von Danone den neuten Platz. Mit 12,8 Prozent auf nur 50 Gramm Inhalt ist es doch nicht so wenig wie gedacht. Früher soll sogar noch mehr Zucker enthalten gewesen sein. In der Werbung werden die Fruchtzwerge mit einem kleinen Steak verglichen die gleich wertvoll sein sollen. Die Menge entspricht etwa sechs einhalb Stück Zucker.
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Den Platz sieben teilen sich zwei Produkte. Zum einen Dr. Oetker mit der Paula und zum anderen die Monsterbacke Fruchtquark zum Quetschen in der Geschmacksrichtung Aprikose. Pro 100 Gramm sind es hier 13 Gramm Zucker!

Der Kinderquark von Bauer platziert sich auf dem sechsten Rang. Dabei hat der kleine Becher (50 Gramm) satte 13,2 Prozent Zucker. Dank der passenden Werbung von Bugs Bunny, Duffy Duck und Co. wird der Quark bei unseren Kindern beliebt gemacht. Leider sehr schlecht für unsere lieben Kleinen.

Wir nähern uns der Mitte. Platz fünf geht an die Bärenmarke mit dem Schüttelshake Joghurt-Erdbeere. Gesund ist was anders, so die Verbraucherorganisation. Hier liegt der Zuckeranteil bei fast 15 Prozent! Im Vergleich zu Coca Cola sogar deutlich süßer.

So, die letzten Top Platzierungen gehen eindeutig an Ferrero. Auf dem vierten Rang steht die “gute” Milchschnitte. Sie hat fast doppelt so viel Zucker wie der Schüttelshake von der Bärenmarke. Aufgrund des hohen Zuckergehalts kann sie auch mit einer Schokoladen-Sahne-Torte verglichen werden, was nicht als Zwischenmahlzeit für Kinder empfohlen werden sollte.
Die Silbermedaille, wenn man von Medaille überhaupt sprechen sollte, wohl eher nicht, bekommt der Kinder Pingui, mit "frischer Vollmilch". Das in dem 30 Gramm Stück 33,1 Prozent Zucker steckt ist schon sehr beachtlich und in meinen Augen nicht sehr empfehlenswert. Es kommt noch schlimmer. Der Kinder Maxi King vereint pro Stück (35 Gramm) vier Stück Würfelzucker und ganz oben auf der Negativ-Liste steht der Kinder Choco Fresh. Die größte Zuckerbombe aus dem Kühlregal, laut Verbraucherorganisation. Damit erreicht der Riegel knapp 40 Prozent Zucker! Vier Mal mehr als Coca Cola. Ferrero dementiert und hält Foodwatch vor, dass sie unsachlich argumentieren. Cola sei ein Getränk, was automatisch zu über 90 Prozent aus Wasser bestehe.

Nichtsdestotrotz sollten Eltern, meiner Meinung nach wissen was sie da ihren lieben Kleinen geben. Wohin eine ständige erhöhte Kalorienzufuhr führen kann ist sicherlich bekannt. Und gerade im Kleinkindalter sollte viel Wert auf die richtige Ernährung gelegt werden. Schließlich haben die Kleinen im Normalfall noch einen langen Lebensweg vor sich, der nicht aufgrund falscher Ernährung verkürzt werden sollte! Welche Eltern wollen das schon? Tipps und Hilfe über Ernährung kann bei diversen Ernährungs-Ratgebern bekommen werden.

Quelle: stern
Bild: Veit Kern/Pixelio

Gesunde Ernährung – EU Kampagne für übergewichtige Kinder

Das Thema gesunde Ernährung bei Kindern ist schon seit längerer Zeit ein ernst zunehmendes Thema. Zahlen belegen, dass die Zahl der übergewichtigen Kinder immer weiter steigt und das nicht nur in Deutschland sondern europaweit.

Etwa 22 Millionen sind Übergewichtig wovon 5 Millionnen sogar Fettleibig sind. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, hat die EU heute eine Kampagne gestartet, zur Förderung der gesunden Ernährung bei Kindern. Dadurch können Spätfolgen wie Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten und sogar vorzeitige Osteoporose eingedämpft werden.

Was sind die Ziele der EU-Kampagne?

Zur Kampagne gehören drei Roadshows, startend an der EU-Zentrale. An verschiedenen Orten in Europa wird Kindern die Möglichkeit gegeben, sich aktiv und spielend an der Kampagne zu beteiligen. Das Hauptziel dabei ist die Essgewohnheit der Kinder zu verbessern. Unterstützung erhält die Kampagne vom belgischen Tennisstar Justine Henin. Zudem vom 8-jährigen Rosolino Cannio, dem Guinness-Rekordinhaber im Langschwimmen. Eine interaktive Website sowie Preisausschreiben sollen die Kampagne unterstützen.
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Wie finanziert sich die EU-Kampagne?

Der EU-Agrarhaushalt macht diese Kampagne für gesunde Ernährung erst möglich. Parallel dazu finden zwei weitere wichtige Initiativen – für ein gesünderes und ausgewogeneres Leben der Kiinder, statt, das EU-Schulobstprogramm und die EU-Schulmilchregelung. Nach dem Motto Iss, trink und beweg dich, werden die Geschmacksbande acht Wochen durch Belgien, Nordfrankreich, das Vereinigte Königreich, Irland, Estland, Litauen und Polen ziehen, um Schulen, täglich zwei, zu besuchen. 18.000 Kinder aus 180 Schulen werden dabei mitmachen, um der Botschaft, Esst richtig, denn Fitness macht Spaß beizuwohnen. Ein zusätzlicher Anreiz ist die interaktive “Schatzsuche” auf der Website der Geschmacksbande, wo die Schulkinder zwischen 8 und 15 Jahren europaweit Preise im Bereich Sport und Freizeit gewinnen können.

Weitere Informationen findet ihr auf der Website Die Geschmacksbande

Quelle: oekonews.at
Bild: © by Günther Richter, Thomas Anderson/Pixelio

Schönheitoperation gefällig – nein Danke

17. Juli 2009 von perfektman  
Kategorie Gesundheit und Ernährung

schoenheitsop-ndWenn alle Menschen sich gesund ernähren würden, dann bräuchten wir nicht mehr so viele Schönheitschirurgen die jährlich so viele Schönheitsoperationen durchführen. Jetzt mal abgesehen von den rekonstruktiven Operationen, die beispielsweise durch Unfälle entstanden sind und Körperfunktionen wieder hergestellt werden müssen. Es gäbe kaum Anlässe sich die Hautstraffen zu lassen oder Fett absaugen zu lassen, da die Menschen mit sich zu frieden sein könnten. Dank der gesunden Ernährung, die wahre Wunder bewirken kann.

Viele Nahrungsmittel enthalten nämlich die richtigen Nährstoffe, die die Haut nur langsam altern lassen. Vorzugsweise sollte wir daher auf frisches Obst und Gemüse zurückgreifen, sowie auf Vollkornprodukte, Fisch und mageres Fleisch und natürlich reichlich Wasser. Der Hautalterungsprozess kann dadurch deutlich verlangsamt werden und wahrscheinlich auch umgekehrt werden. Ein Blick auf die Haut unserer Mitmenschen verrät uns den Lebensstil und den Ernährungstypen. Unsere Haut ist nämlich quasi unser Spiegelbild. Schönheit kommt wohl doch von innen!

Forscher fanden heraus, dass die Ursache von Fältchen und schlaffen Bindegewebe durch winzige Entzündungen im Hautgewebe verursacht werden. Mitverantwortlich dafür sind freie Radikale, die die Folgen von Gereiztheit und Überempfindlichkeit mit sich ziehen. Dadurch auch empfänglicher für Fältchen und Pigmentflecken sind.

Im folgenden Nahrungsmittel die Schönheitsoperationen überflüssig machen:

  • Cambert, Leber und Eier enthalten viel Vitamin A, das für die Jungerhaltung der Haut eine wichtige Rolle spielt. Es fördert Wachstum und die Erneuerung der Zellen. Kleinere Fältchen können gar nicht erst entstehen.
  • Karotten, Spinat und Süßkartoffeln liefern Betacarotin, das sehr hilfreich die Zellen stärkt, die bei UV-Strahlung beschädigt werden. Ferner hilft Lycopin den körpereigenen Lichtschutz zu verbessern. Der rote Farbstoff ist in Tomaten und Wassermelone enthalten.
  • Kiwis, Zitronen und Johannisbeeren enhalten viel Vitman C. Die Melaninproduktion wird dadurch verlangsamt, die Altersflecken verblassen.
  • Wer Fisch mag, ist fein raus. Hering, Lachs und Makrele liefern wertvolle Fettsäuren, die trockene Haut verbessern. Jetzt ist Schluss mit teueren Hautcremes kaufen. Eine Alternative wäre die Verwendung von Leinöl, Hanföl oder Walnussöl. Aber auch die häufigste Hautkrankheit Schuppenflechte kann mit Hilfe von dem Verzehr von Thunfisch, Lachs, Hering und Makrele oder Leinöl gesenkt werden.
  • Parmesan, Garnelen, Thunfisch und Sojabohnen sind der perfekte Lieferant für die Hemmung der Herpes-Viren. Die sogenante Aminosäure Lysin stärkt die Abwehrkräfte gegen die Herpes-Viren.
  • Hanf- und Boretschöl sind reich an Linolensäure, dass zur Abwehr der Umwelteinflüsse zuständig ist. Wer Neurodermitis hat sollte verstärkt zu diesen Nahrungsmitteln greifen bzw. die beim Kochen etc. verwenden.

Quelle: fitforfun
Bild: © by Paul-Georg Meister/Pixelio

Richtige Ernährung bei der Hitze

ernaehrung-sommerzeitHerrlich. Die Sonne scheint. Der Duft von gegrilltem Fleisch liegt in der Luft. Kein Schatten weit und breit in Sicht. Der Schweiß läuft und läuft. Ein kühles Bierchen gegen den Durst kommt jetzt bestimmt gut.
Doch STOP, dies kann unteer Umständen unschöne folgen haben. Die sowieso schon durch die Hitze geweiteten Adern werden durch Alkoholeinfluss nochmals verstärkt. Da spielt der Kreislauf auf kurz nicht mehr mit. Man klappt zusammen.
Zwar verliert der Körper bei hohen Temperaturen deutlich mehr Flüssigkeit als normal, jedoch sollte dieser Flüssigkeitsverlust vorzugsweise mit zimmerwarmen Mineralwasser (Natrium, Kalium, Magnesium und Zink) oder lauwarmen Tee ausgeglichen werden. Mindestens 2,5 Liter pro Tag in der Sommerhitze sind Pflicht. Sonst drohen neben gesundheitlichen Problemen, Schwindelanfälle, Kreislaufkollaps oder sogar Herzrhythmusstörungen. Aber auch Schlaganfällle können in vereinzelten Fällen Ursachen von einem Flüssigkeitsdefizit sein. Beim Schwitzen werden nämlich auch wichtige Mineralien aus dem Körper geschwemmt, die es gilt auszugleichen.
Es gibt einen einfachen Test der zeigen kann, ob der Flüssigkeitshaushalt noch stimmt. Dazu zieht man eine Hautfalte vom Handrücken hoch. Nach dem Loslassen sollte die Hautfalte innerhalb von zwei Sekunden wieder verschwinden. Falls nicht haben Sie schon ein Flüssigkeitsdefizit das schnellstmöglich ausgeglichen werden muss.

Aber nicht nur die Flüssigkeit spielt bei hohen Temperaturen eine Rolle. Die Ernährung sollte ebenfalls den Temperaturen angebracht werden. Als Orientierung hilft hier die Essgewohnheit des mediterranen Raums. Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt. Viel Obst und Gemüse.

Im folgenden noch ein paar nützliche Tipps bei heißen Temperaturen:

  • Vermeiden Sie eiskalte Getränke. Denn der Körper versucht die Temperatur auszugleichen, was zu noch mehr schwitzen führt.
  • Vermeiden Sie Kaffee. Denn der entzieht dem Körper Flüssigkeit
  • Verkleinern Sie ihre Essens-Portionen. Denn der Körper benötigt dadurch weniger Blut für die Verdauung und so stehen mehr Hautgefäße zur Wärmeregulierung parat.
  • Zum Schutz vor UV-Licht benötigen Sie Beta Carotin. Das ist in Karotten vorhanden.
  • Aber auch Lypocin wirkt wie Sonnenschutz von innen. Tomatenprodukte sind eine gute Quelle.
  • Vitamin E ist gut für Menschen die gerne jung bleiben wollen. Die Hautalterung wird dadurch verzögert. Weizenkeim- und Sonnenblumenöl sowie Haselnüsse und Mandeln sind reich an Vitamin E.
  • Das zellstabilisierende Calcium kann die Freisetzung von Histaminen und Gewebshormonen vermindern, die bei manchen Menschen Hautreaktionen auslösen. Enthalten ist es in Milchprodukten, Mohn, Brennnesseln und Petersilien.

Quelle: Stadtanzeiger Köln
Bild: © by A. Zapf/Pixelio

Sommerzeit – Zeckenzeit

zeckenzeitNun hat auch der Sommer in Deutschland Einzug erhalten. Zwar hatten wir in den vergangenen Wochen schon mal einige schöne sommerliche Tage doch konstante warme Temperaturen blieben leider aus.  Dies soll sich aber bald ändern. Schließlich beginnt ja offiziell die Sommerzeit in einer Woche. Sonne pur und dazu  kurze Klamotten herrlich. Die Wochenenden regen gerade zu Unternehmungen an wie das Schwimmbad oder ein Picknick auf den Wiesen. Nicht nur das wir uns darüber freuen, es gibt auch so einige Tierchen wie Stechmücken, Bremsen und Fliegen, die auch zur Hochkonjunktur auflaufen. Eine große Gefahr lauert auch im Wald, Unterholz und auf den Wiesen: Zecken!

Doch kann man sich gegen Zecken schützen?

Teilweise. Zecken sind Krankheitsüberträger. Durch einen Zeckenbiss kann das sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose übertragen werden. Gegen FSME kann man sich aber impfen lassen, was auch dringend empfohlen wird. Hingegen bei Borreliose die beste Medizin Vorsicht und Vorsorge ist.
Mit einer Impfung sollte frühstmöglich begonnen werden. Denn die Spritzen sollen im Abstand von drei Monaten gegeben werden. Erst dann besteht ein vollständiger Schutz gegen FSME. Eine Auffrischung ist nach drei Jahren erforderlich.

Kosten der FSME Impfung?

Die Kosten liegen etwa bei 100 Euro. Ob die Krankenkasse diese übernimmt, sollte im Vorfeld abgeklärt werden. Menschen die im Risikogebiet wohnen können in der Regel mit einer Erstattung der Kosten rechnen.

Zecken Saison?

Ist abhänging von der Wetterlage. Generell beginnt sie im März oder April und endet im Oktober. Hochkonjunkutur haben die Monate Juni bis August.

Zecken Verbreitung in Deutschland und Europa?

Generell herrscht ein Borreliose-Alarm auf der Nordhalbkugel. In Deutschland wiederum muss verstärkt in der Mitte und im Süden auf Infektionsgefahr geachtet werden. Das gefährliche Gebiet von FSME findet man im Süden Deutschlands bishin zur nördlichen Maingrenze. In Europa erstreckt sich das FSME Risko über Südschweden, Österreich, Polen, Russland bis hin zum Japanischen Meer in Ostsibirien.

Was tun wenn man eine Zecke hat?

Wird eine Zecke auf der Haut entdeckt, muss man sie sofort mit einer Zeckenkarte oder einer Pinzette entfernen. Oberstes Gebot dabei ist, dass der Hinterleib nicht zerquetscht werden darf. Denn im Darm können die bösartigen Krankheitserreger sein. Ob es auch zur Borreliose Infektion gekommen ist, kann manchmal erst nach wenigen Tagen festgestellt werden. Betroffene leiden dann an grippeähnlichen Symptomen oder sehen eine Rötung um den Zeckenbiss herum. Häufig ist es aber so, dass die Symptome erst nach Monaten oder sogar nach Jahren auftreten. Einen Zusammenhang damit ist vielen Patienten dann weit entfernt, was eine Diagnose schwierig macht. Hinzu kommt das breite Krankheitsbild was sich in Gelenkentzündungen, Lähmungserscheinungen, Nervenschmerzen oder Gehirnhautentzündung äußern kann.
Also nach jedem Ausflug ins Grüne, besser noch nach jedem Tag draußen, den Körper nach Zecken absuchen. Die häufigsten Stellen sind da, wo man sie nicht vermutet bzw. man denkt das die Tierchen da nicht hinkommen. Zum Beispiel unter den Achseln, den Brüsten, Kniekehlen und im Genitalbereich. Die Überlebenszeit von Zecken kann bis zu drei Tage sein!

Quelle: weltonline
Bild: © by sassi / Pixelio

Gesunde Ernährung und Bewegung – O.k statt K.o.

29. Mai 2009 von perfektman  
Kategorie Gesundheit und Ernährung

ok-koDie Kampagne O.k. statt K.o. ist ein bundesweites Projekt für gesunde Ernährung und Bewegung für Jugendliche und Eltern.
Vordergründig werden Schüler und Schülerinnen im Alter von 11 bis 15 Jahren sowie deren Eltern angesprochen. Das Ziel der Aktion ist eine nachhaltige Wirkung für mehr ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung bei Jugendlichen zu schaffen.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit, mit Ministerin Ulla Schmidt an der Spitze und zwei weiteren prominenten Botschafterinnen, Dr. Christine Theiss, Kickbox Weltmeisterin und Ina Menzer, Box-Weltmeisterin im Federgewicht, machen sich Powerfrauen stark für die Jugendlichen.

Informationen für die Schulen

O.k. statt K.o verteilt kostenlose Unterrichtspakete mit Lehrermaterialien und zehn Kopiervorlagen. Die zur Verfügung gestellten Materialien zu den Themen gesunde Ernährung und Bewegung sind abwechslungsreich und jugendgerecht zusammengestellt und damit leicht in den Schulunterricht integrierbar. Da der Fokus dieser Aktion auf allgemeinbildenden Schulen mit einem hohen Anteil an Jugendlichen mit niedrigem Sozialstatus und Migrationshintergrund liegt, werden die zusätzlich entwickelten Elternmagazine nicht nur in deutscher Sprache herausgegeben, sondern auch in türkischer Sprache. Die Motivation für eine gesündere Lebensweise soll dadurch gestärkt werden.

Herzstück Wettbewerb

Wie bei so vielen Aktionen gibt es auch bei diesem Projekt einen großen Wettbewerb. Prämiert werden eigene Projekte bei denen Essen, Trinken und Bewegung im Mittelpunkt stehen. Auf die ideenreichsten Projekte warten Geldpreise und Sachgewinne. Der Einsendeschluss für die Ideen und Konzepte ist der 20. Juli 2009.

Gesundheitszustand der heutigen Generation

Erschreckend ist, dass schon 18,1 Prozent der Jungen und 16,4 Prozent der Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren übergewichtig oder fettleibig sind. Sogar jedes vierte Kind von Migranten ist übergewichtig. Was je nach Schulform variiert.
Die Kinder und Jugendlichen weisen meist ein falsches Ess- und Trinkverhalten auf. So verzerren sie heute mehr Süßigkeiten, fette Snacks und Fastfood als Brot und Getreideprodukte, Gemüse und Obst, Milchprodukte oder Fisch. Beim Trinken stehen zuckerhaltigen Softdrinks an oberster Stelle.
Es wäre vielleicht nicht alles so schlimm, wenn nicht auch noch Bewegung fehlen würde. 10,1 Prozent der Jungen und 21,5 Prozent der Mädchen gelten als inaktiv. Sie bewegen sich körperlich-sportlich weniger als einmal die Woche. Die meiste Freizeit wird am Computer/Internet, Spielkonsole oder Fernseher/Video verbracht. Daher resultieren auch die schlechten motorischen Fähigkeiten: einen Minute auf einem Bein stehen oder zwei Schritte auf einem Balken rückwärts gehen.
Aber auch das Gegenteil ist der Fall. Einfünftel der Kinder und Jugendlichen zeigen Anzeichen von Essstörungen. Betroffen sind Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien, die oft zu seelischen Problemen, Ängsten oder depressiven Verstimmungen neigen.
Viele Eltern bewerten die Fitness ihrer eigenen Kinder häufig besser als die Kinder selbst. Hinzu kommt aber auch die eigene Fettleibigkeit der Eltern. Sie können in diesem Bereich kein gutes Vorbild für ihre Kinder sein. Lediglich ein Drittel der Deutschen kennt die Bedeutung von „5 am Tag” richtig. Und nur 7,7 Prozent kann den persönlichen Energiebedarf richtig einschätzen. Alles erschreckende Fakten, die mit dieser Kampagne zu mehr Gesundheitsbewußtsein bei Eltern und Kinder anregen soll.

Weitere Information finden Sie unter www.okstattko.de

Gesunde Ernährung in Kindergärten und Schulen? Weit gefehlt!

15. Mai 2009 von perfektman  
Kategorie Gesundheit und Ernährung

gesunde-ernaehrungButterbrot in einer Butterbrottüte, etwas Obst, das Milchpäckchen: das war ungefähr meine Ernährung in Kindergarten und Schule. Anfänglich in einer dieser niedlichen Kindergartentaschen stolz mit zum Kindergarten getragen, später im Schultornister und noch später im Rucksack transportiert.

Was essen die KiTa- und Kindergarten-Kinder denn heute so?

Nichts Gutes offenbar, wenn man den Berichten der Verbraucherschutzexpertin der Grünen, Ulrike Höfken, glauben mag.
Die Schulen kritisieren das anscheinend immer noch schlechte Ernährungsangebot in KiTas und Schulen.
Höfken berichtet über ein acht Monate altes Baby in einer KiTa, was mit Chicken Nuggets und Currywurst gefüttert wurde.
Das angebotene Essen in KiTas, Kindergärten und Schulen sei vielerorts eine Katastrophe, beschwert sich Ulrike Höfken, und vielfach gebe es gar kein Angebot für eine angemessene Verpflegung.

Warum ist qualitativ gutes Essen so ein Problem für Kitas und Schulen?

Einrichtungen wie Kindertagesstätten und Ganztagsschulen stehen nun mal vor dem kniffeligen Problem, mit immer weniger Geldmitteln immer größere Gruppen und Klassen ordentlich zu verpflegen. Zudem dürfte es kein Geheimnis sein, dass die Personalstärke in solchen Erziehungseinrichtungen immer mehr zurückgefahren werden: es gibt immer weniger Pädagogen die für eine größere Anzahl von Kindern/Schülern verantwortlich sind.
Eigene Besuche in Kindergärten vor einigen Jahren haben im Gespräch mit den Erzieherinnen schon sehr beunruhigende Ergebnisse zutage gebracht. Die zweite Kraft in einer Kindergartengruppe werde oftmals von einer Azubi „ersetzt”. Was bedeutet, dass es schon ein Problem werden kann wenn zum Beispiel eine krank wird, Urlaub hat oder ähnliches. Da werden schon Toilettengänge zum Problem.
Wie soll man da noch die Zeit finden, für 20 bis 30 Kinder schnell aber gesund eine Mahlzeit zuzubereiten? Die Gelder sind knapp, man muss jeden Cent umdrehen und gut kalkulieren.

Wie kann man gesunde Ernährung den Schulen und KiTas näher bringen?

Es gibt von Bund und Land Fördermittel und Zuschüsse für Schulmilch und Schulobst. Nur nutzen viele Bundesländer diese Zuschüsse nicht oder nur unzureichend. Ziel muss es also sein, in Kampagnen und Aufklärungsarbeit vor Ort für qualitativ gutes Essen zu einem kostengünstigen Preis zu werben.
In Baden-Württemberg gibt es eine Initiative mit dem Namen „Bewusste Kinderernährung – BeKi”, die seit 27 Jahren versucht, einen neuen Umgang mit Essen und Trinken an Schulen, Kindergärten und Kindertagestätten zu vermitteln. Es gibt 8 Beki-Fachfrauen die vor Ort in den Einrichtungen informieren, Schüler, Erzieher, Lehrer, Eltern.
So eine Initiative müsste landesweit durchgeführt werden, das wäre wirklich begrüßenswert.
Dann würde man auch ein wenig sich dem Problem Diabetes und Fettleibigkeit stellen – die Anzahl der ernährungsbedingten Krankheiten nimmt immer mehr zu. Und die Erkrankten werden immer jünger!

Bild: © by Thommy Weiss / Pixelio

David Kirsch – vom Anwalt zum Fitnesstrainer der Promis

11. Mai 2009 von perfektman  
Kategorie Diäten, Gesundheit und Ernährung

The Model As Muse: Embodying Fashion Costume Institute Gala - Arrivals

Wahrscheinlich spaltet der Mann die Fitnessnation. David Kirsch ist der durchtrainierte Fitnesscoach von Heidi Klum, Liv Tyler, Linda Evangelista und vielen weiteren Promis und Models. Wer sichs leisten kann, engagiert den Fitness-Guru. Heidi Klum hat es nach ihrem 3. Kind geschafft, mit Davids Hilfe wieder einen superflachen Bauch und ihre Modelfigur zurück zu bekommen.
Gut, wer täglich dafür sich intensiv Zeit nehmen kann und wer seinen Körper braucht, um wieder fit zu werden für den Beruf, der investiert halt in seine Fitness dementsprechend.

Trotzdem hört und liest man auch hier und da negative Stimmen zu David Kirschs Vorstellung von Fitness, Gewichtsreduzierung und gleichzeitiger gesunder Ernährung.

Was genau ist die David Kirsch-Methode?

Im Prinzip propagiert er eine noch etwas strengere Form der Low Carb Methode, kombiniert mit einem strengen Fitnessprogramm. Was etlichen halt etwas sauer aufstößt ist der Anspruch eines ernorm großen Gewichtsverlustes innerhalb der ersten Phase der New York Diät, so nennt sich David Kirschs Methode.
New York ist schnell, laut, hektisch. Die Menschen in dieser Stadt haben nicht viele Zeit. Auch nicht um sich um ihre Fitness oder Gesundheit zu kümmern. Und genau darum geht es: ein schnelles, effektives und motivierendes Programm zur Gewichtsreduktion und maximaler körperlicher Fitness. Daher der Name New York Diät.

Wie funktioniert die New York Diät?

Im Prinzip ist „The New York Body Plan” von David Kirsch in 3 Phasen aufgeteilt:
Phase 1 (14 Tage lang):
Vollständiger Verzicht auf Kohlenhydrate. David setzt auf eine sehr eiweißreiche Ernährung. Zum Frühstück gibt es einen Eiweiß-Shake, die Zwischenmahlzeiten bestehen beispielsweise aus Energie liefernden Mandeln. Verzichtet wird in dieser Phase komplett auf Obst, Milchprodukte, Brot, Süßes und Fett.
Stattdessen ernährt man sich ausschliesslich von Salat, Geflügel, dem Eiweiß aus Hühnereiern, Fisch. Es geht laut Kirsch ausdrücklich um einen schnellen, sichtbaren Erfolg in dieser Phase: „Die Wahrheit ist, dass alle Menschen – egal ob Celebrity oder nicht – Ergebnisse sehen wollen. Sie wollen sich glücklich fühlen und glücklich aussehen – und sie wollen inspiriert werden. Das, was ich mit meinen Klienten tue, lässt sich in etwa damit vergleichen, einem Pferd eine Karotte vor die Nase zu halten, damit es schneller läuft. Mit der richtigen Motivationsstrategie fällt alles leichter.” (Interview auf www.fem.com)
Phase 2 (ebenfalls 14 Tage lang):
Nach einer erfolgreichen ersten Phase, in der man ca. 7 kg abnimmt laut Kirsch und etliche cm Bauchumfang verliert, folgen die nächsten 14 Tage mit einer etwas gemäßigteren Diätvorgabe. Nun dürfen akzentuiert und nach Maß Kohlenhydrate, Kaffee und Milchprodukten dem Speiseplan der ersten Phase hinzugefügt werden. Sie ist so eine Art Übergang zur dritten Phase, die, wenn es nach David Kirsch geht, ein Leben lang anhalten sollte.
Phase 3 (mindestens 4 Wochen, idealerweise lebenslang):
Die in Phase eins gestrichenen Lebensmittel können nun in Maßen wieder mit einbezogen werden in den täglichen Speiseplan. Davids Ernährungsprinzip beruht auf einer kohlenhydratarmen, aber seiner Ansicht nach ausgewogenen Ernährung, Es stehen weiterhin wertvolle Meerestiere und Fisch, aber auch Nudeln, Geflügel und alle anderen Produktgruppen aus Phase eins im Vordergrund.

Das von David Kirsch entwickelte Körpertrainingsprogramm ist wesentlicher Erfolgsbestandteil von der New York Diät, und das ist eindeutig dieser Methode positiv anzulasten: Fitnesstraining spielt hier keine untergeordnete oder nebensächliche Rolle, sondern ist einer der Hauptpunkte bei David Kirsch.
Nachteile bzw. negative Reaktionen bekommt Kirschs New York Diät in Bezug auf den (zu) schnellen Gewichtsverlust in Phase eins. Auch wird kritisiert, dass Kirsch auf tägliches, intensives Fitnesstraining setzt und dem Körper so keine benötigten Ruhephasen gönnt.

Die Bewertungen auf Amazon zu seinen Büchern lesen sich übrigens sehr interessant: entweder sind die Rezensenten wirklich begeistert und sprechen großes Lob aus, oder aber sie sind enttäuscht und werfen David Kirsch lediglich medienwirksame Vermarktung seiner selbst und seiner Produkte vor und unterstellen ihm Mittelmäßigkeit.

Ich glaube ich muss das mal ausprobieren. Weil neugierig gemacht hat mich seine Methode schon. Natürlich hat er nicht das (Ernährungs-)Rad neu erfunden, das erkennt wohl jeder. Dennoch scheint seine Methode gerade in den ersten Wochen sehr auf psychologische Erfolgserlebnisse zu basieren. Möglicherweise ein Grund, weshalb die Methode durchaus etliche Befürworter hat.
Gibt es hier Erfahrungsberichte und Meinungen zu seiner Methode? Das würde mich mal interessieren.

Fettkiller Eiweiß!

eiweissEs gibt ja wirklich einige Mythen über diverse Diäten und Ernährungsweisen.
Was aber definitiv feststeht, ist die Empfehlung, Eiweiß zu konsumieren. Mittlerweile, muss man sagen. Denn vor einigen Jahren war speziell das Hühnerei noch als Cholesterinbombe verschrien, was aber mittlerweile durch etliche Studien widerlegt werden konnte.
Stattdessen werden die positiven Eigenschaften des Eies und anderer Eiweißlieferanten immer deutlicher.
Denn im Gegensatz zu Kohlenhydraten und Fetten werden Proteine, wie sie in der Fachwelt genant werden, nicht direkt in unseren Fettzellen als Depots gespeichert.
Eiweiß, welches in großen und gesunden Mengen in Lebensmitteln wie Putenbrust, Hühner-Eiern, Sprossen& Keimen, Tofu und Fisch und vielem mehr vorkommt, hat drei ganz große Vorteile gegenüber Kohlehydratbomben wie Pizza, Pasta & Co.:

Eiweiß ist kalorienarm

Genau wie Kohlehydrate liefert Eiweiß ungefähr 4 Kalorien pro Gramm. Aber Eiweiß hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Nährstoffen: Die Aminosäuren in ihm werden als Bausubstanz für Haut, Haare, Enzyme, Muskelgewebe, Körperzellen, Hormone gebraucht. Überschüssiges Eiweiß wird nicht eingelagert oder gespeichert sondern wird zur Wärmebildung weitergenutzt.

Eiweiß macht satt

Schon mal zwei gekochte Eier morgens zum Frühstück gegessen?
Die Diogenes Studie beweist: Eiweiß ist ein Sattmacher! Weil sie langsamer verdaut werden und damit das Sättigungsgefühl länger anhält. Und somit der Magen dem Hirn die gesamte Verdauungszeit über ein Sättigungssignal sendet.

Eiweiß als Fettkiller

Die Sache mit dem Insulinspiegel und der Insulinproduktion nach der Nahrungsaufnahme dürfte ja zwischenzeitlich sich rumgesprochen haben, nicht wahr?
Viele Kohlenhydrate, wie sie in Brot, Pasta oder Reis vorkommen, lassen den Insulinspiegel ansteigen und fördern damit die Fetteinlagerung. Also wenn man schon Kohlenhydrate zu sich nimmt, dann am besten Vollkornprodukte und tagsüber. Damit der Körper die Chance noch bekommt, sie zu verbrennen, zum Beispiel beim Sport. Abends sollten Mahlzeiten bevorzugt aus sehr eiweißreichen Nährstoffen bestehen, wie sie in Hülsenfrüchten, magerem Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten sowie fettarmen Milchprodukten wie Quark und Joghurt vorkommen.

Insgesamt gilt: wer sich an obige Ratschläge hält, dazu Sport regelmäßig treibt und nicht mehr all zu spät zu Abend isst, hat schon mal alle wichtigen Hauptpunkte für eine gesunde Ernährung erfüllt. Dann ist das Traum-Gewicht sicherlich auch zu erreichen!

Bild: © by Claudia Hautumm / Pixelio

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