Starke Füße braucht der Mensch

29. Juni 2009 von perfektman  
Kategorie Fitness

fussuebungUnsere Füße werden im Laufe unseres Lebens sehr stark beansprucht. Schon nach zwölf Monaten stehen wir auf unseren kleinen Beinen. Manche sogar noch früher. Vom Krabbler zum Läufer. Fazit: Unsere Füße müssen wahre Helden sein, denn sie tragen uns durchs ganze Leben!
Um unsere Füße etwas zu entlasten gibt es auch hier einige Übungen dazu.

Fussübung Kreisel

Für Anfänger:
Ausgangsposition: Je nach Möglichkeit Schuhe und Socken ausziehen. Etwa schulterweit die Füße geöffnet platzieren. Dabei ist das Gewicht auf beiden Beinen verteilt.
Ablauf: Den Oberkörper lang ziehen. Der Scheitelpunkt des Kopfes ist nach oben gerichtet. Nun pendelt man aufrecht und stabil nach rechts und nach links bzw. nach vorne und nach hinten. Füße dabei stets fest auf dem Boden. Anschließend kreist man über den Füßen und pendelt sich in der Mitte ein.
Dauer: Etwa eine Minute.

Für Fortgeschrittene:
Ausgangsposition: wie der/die Anfänger/in. Es kann sich zur Erschwernis auch auf eine wackeligere Unterlage gestellt werden. Z.B. eine mehrfach gefaltete Decke.
Ablauf: wie der/die Anfänger/in. Allerdings können die Augen geschlossen werden.
Dauer: Etwa eine Minute.

Effektivität der Fussübung:
Dadurch wird die Wahrnehmung für den Kontakt zum Boden und die Belastungspunkte der Füße verbessert, was mehr Standfestigkeit vermittelt.

Nachhaltigkeit der Fussübung:
Man bleibt locker und stabil in den Gelenken. pendle wie ein Baum im Wind. Aber nur so weit, wie ich mich sicher fühle

Fussübung Raupe

Für Anfänger:
Ausgangsposition: Entweder sitzt man auf einem Hocker oder auf dem Fußboden. Ein Fuß wird mit der ganzen Fußsohle, nach Möglichkeit unbelastet, auf den Fußboden gestellt.
Ablauf: Mit der tiefen Ballenmuskulatur wird das Fußquergewölbe aktiviert. Die Zehengelenke heben sich dabei bogenförmig vom großen bis zum kleinen Zeh an. Die Gelenke bewegen sich wie eine Raupe auf und ab. Anschließend Seitenwechsel.
Dauer: Täglich ein bis drei Minuten.

Für Fortgeschrittene:
Ausgangsposition: wie der/die Anfänger/in. Zur Erschwerung kann die Übung im Kniestand oder aber auch im aufrechten Stand durchgeführt werden.
Ablauf: wie der/die Anfänger/in. Der Fuß wird aber mehr belastet.
Dauer: Täglich ein bis drei Minuten.

Effektivität der Fussübung:
Es findet eine Kräftigung der Ballenmuskulatur statt. Gut für Vorbeugung gegen Spreizfuß. Hilfreich aber auch bei Platt- und Hohlfüßen.

Nachhaltigkeit der Fussübung:
Es werden nur die Zehengrundgelenke gebeugt. Keine Einkrallung der Zehen selbst, die lang bleiben. Übung und Geduld macht den Meister.

Fussübung Storch

Für Anfänger:
Ausgangsposition: Aufrechter Stand auf den Beinen. Die Fersen sind dabei senkrecht. Kein Kippen nach innnen oder außen. Dabei sollte das Großzehengrundgelenk Kontakt zum Boden haben.
Ablauf: Das Gewicht wird auf ein Bein verlagert. Fuß und Knie werden stabilisiert, bevor der andere Fuß vom Boden genommen wird. Eine kurze Verweildauer halten. Anschließend Seitenwechsel.
Dauer: Mehrmals täglich etwa 30 Sekunden.

Für Fortgeschrittene:
Ausgangsposition: wie der/die Anfänger/in. Es kann sich zur Erschwernis auch auf eine wackeligere Unterlage gestellt werden. Z.B. eine mehrfach gefaltete Decke oder eine eingerollte Decke.
Ablauf: wie der/die Anfänger/in. Allerdings können die Augen dabei geschlossen werden.
Dauer: Mehrmals täglich etwa 30 Sekunden.

Effektivität der Fussübung:
Der Gleichgewichtssinn wird verbessert sowie eine Stabilisierung des Kniegelenks.

Nachhaltigkeit der Fussübung:
Ferse senkrecht halten und den Großzehenballen am Boden belassen. Die Kniescheibe zeigt geradeaus.

Fussübung Springer

Für Anfänger:
Ausgangsposition: Man stellt sich mit beiden Vorfüßen auf eine kleine rutschfeste Erhöhung. Z. B. eine Treppenstufe und hält sich fest. Man achte auf einen parallelen Fersenstand über den Stufen hinaus.
Ablauf: Die Fersen werden nun langsam abwechselnd bis hin zum halben Ballenstand gehoben und gesenkt, aber nicht bis ganz nach oben.
Dauer: Mehrmals täglich 30 Wiederholungen.

Für Fortgeschrittene:
Ausgangsposition: wie der/die Anfänger/in. Die Übung kann zur Erschwernis freihändig durchgeführt werden.
Ablauf: wie der/die Anfänger/in. Eine intensivere Dehnung der Waden erreicht man, in dem man mit den Fersen je zehn Sekunden in der unteren Position verbleibt, bevor man sie dann wieder anhebt.
Dauer: Mehrmals täglich 30 Wiederholungen.

Effektivität der Fussübung:
Die Wade erfährt eine Dehnung. Darüberhinaus wird die Ballenmuskulatur gekräftigt und die Sprunggelenke gestärkt. Optimale Übung für Platt- und Knickfüße.

Nachhaltigkeit der Fussübung:
Achten Sie auf eine parallele Fersenhaltung und dass die Zehen lang bleiben. Nicht einkrallen.

Fussübung Frosch

Für Anfänger:
Ausgangsposition: Stellen Sie sich auf beide Beine. Öffnen Sie die Füße hüftweit. Die Fersen haben eien senkrechte Stellung.
Ablauf: Gehen Sie in die Hocke und machen einen Sprung nach vorne. Optimale Landung mit beiden Füßen parallel am Boden.
Dauer: Zwei bis drei Mal täglich zehn Wiederholungen.

Für Fortgeschrittene:
Ausgangsposition: wie der/die Anfänger/in. Man stellt sich aber nur auf ein Bein.
Ablauf: wie der/die Anfänger/in. Zur Erschwernis wird die Fussübung nur auf einem Bein druchgeführt. Danach wird die Seite gewechselt.
Dauer: Zwei bis drei Mal täglich je 10 Wiederholungen.

Effektivität der Fussübung:
Es stabilisiert den Fuß und verhindert Fußfehlbelastungen. Außerdem wird die Sehnenbelastung optimiert. Gut geeignet für den Laufsport.

Nachhaltigkeit der Fussübung:
Man achte beim Schwungholen darauf, dass die Füße nicht nach innen knicken und beim Absprung nicht nach außen. Die perfekte Landung zeichnet sich durch gerade Fersen aus.

Quelle: Brigitte
Bild: © by Uschi Dreiucker/Pixelio

Trendsportart Ray-Boarding

26. Juni 2009 von perfektman  
Kategorie Fitness

funsportWer schon mal einen Rochen gesehen hat, der weiß wie elegant diese Tiere durchs Wasser gleiten können. Der Anblick ist einfach unbeschreiblich. Wie oft haben sich schon die ein oder anderen gewünscht einfach mal mit einem Rochen durchs Wasser zu schweben?! Dieser Wunsch wird nun Wirklichkeit! Das sogenannte Ray-Board wurde von Gordian Gasch und Arne Timm erfunden. Der Begriff Ray kommt aus dem Englischen und bedeutet Rochen. Und Board dürfte jedem bekannt sein.

Nach gut zwei Jahren Entwicklungszeit entstand ein ausgefeiltes wasserdynamisches Board das seit Mai diesen Jahres auf dem Markt ist. Mit diesem High-Tech-Board können sich nun Taucher an einem Seil durch die Unterwasserwelt ziehen lassen. Kleine Bewegungen reichen schon aus um die Wendigkeit des Boards auszutesten. Daher ist es auch gut für Tauch-Anfänger geeignet.

Kurz gesagt die brandneue Funsportart des Sommers. Wer sich nun vorstellen kann dies mal auszuprobieren, der kann dies auf Mallorca tun, wo der Ursprung des Ray-Boards liegt. Dort gibt es nämlich zwei Tauch-Center die dies anbieten. Fortgeschrittene Wassersportler die den Umgang mit anderen Boards schon gewohnt sind können sich auch direkt eins kaufen. Erhältlich ist es für etwa 400 Euro ab Anfang Juli über den Online-Shop iQ-Company. iQ-Company ist die Firma, die mit den beiden Erfindern zusammen kooperiert hat.

Weitere Infos zum Ray-Boarding auf der Webseite

Bild: © by Ralph Punga-Kronbergs/Pixelio

Die beliebtesten Fitness Discounter

8. Juni 2009 von perfektman  
Kategorie Fitness

mcfitIn Zeiten der Wirtschaftskrise steht sparen bei den meisten Menschen an erster Stelle. Wer dennoch nicht auf Fitness verzichten will, der sollte über einen Wechsel des Fitness-Studios nachdenken. Derzeit sind “Muckibuden” mit Discountpreisen sehr gefragt. Es melden sich gerade noch mehr Menschen zum Training an als je zuvor. Vielleicht liegt der Grund auch darin, dass Gewichte stemmen auch gegen berufliche Laster vorsorgt?!

Die Mitglieder von Fitness Studios sind heutzutage nicht nur Männer wie es früher einmal war. Nein, wenn man heute ins Fitness Studio geht trifft man sowohl die junge als auch die ältere Generation, abhängig von der Tageszeit. Liegt der Fokus bei den jüngeren Menschen auf exzessivem Muskelaufbau, so dürfte es bei den Senioren eher um Erhaltung der Beweglichkeit und Vorbeugung von Alterskrankheiten gehen, als um exzessiven Muskelaufbau. Zweimal die Woche, eine halbe Stunde Fahrradergometer und etwas Training an den Geräten kann schon Wunder bewirken. Für jüngere Menschen jedoch sind drei Mal die optimale Dosierung um fit zu bleiben.

Doch wie entstehen die Preise eines McFit Studios?

Nun, wer komfortables erwartet ist hier falsch. Wer den 16,90 Euro Tarif abschließt der hat weder Sauna, Solarium, Kurse, Saftbar noch irgendeinen anderen Schnickschnack. Hier stehen Fitnessgeräte sehr eng aneinandergestellt. Die Mitglieder können diesen Service 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr nutzen. Wer Duschen will muss 50 Cent extra bezahlen. Eine enge Beziehung zu den Trainern ist nur schwer aufzubauen, da sich etwa zehn Trainer um 7000 Mitglieder kümmern müssen. Die aufgestellten gelben Service-Terminals beantworten die Fragen per E-Mail. Trotz der “harten” Bedingungen boomt der Fitness-Discounter wie noch nie.
Die Umsatzzahlen belegen den Boom. Im Jahr 2008 ist die Zahl der Mitglieder um ca. neun Prozent gestiegen. Für 2009 werden ähnlich gute Prognosen erwartet.

Warum dann dieser Fitness-Boom?

Ein Grund wird sicherlich die Sorge sein, nicht im Berufsleben bestehen zu können. Sport kann in vieler Hinsicht dabei helfen sich zu entspannen und gesund durchs Leben zu gehen. Die Gesellschaft beginnt allmählich Gesundheitsbewusster zu werden und aktiv was für die Fitness zu tun. Aufgrund der vielen Fitness Discounter können sich auch Menschen aus den unteren Bevölkerungsschichten Fitnessstudios leisten.
Großen Zuwachs erhielten aber auch “Luxusstudios” (60 Euro/Monat und mehr) wie beispielsweise der Münchner Anbieter body + soul. Rund 60 Prozent vermeldete der Anbieter und zählt jetzt 17.650 Mitglieder. Bei den mittleren Segment (zwischen 30 und 60 Euro) gingen die Zahlen jedoch zurück oder stagnierten. Ein Anzeichen für Klassenteilung?

Gewinner der Fitnessbranche ist definitiv McFit. Mit derzeit 760.000 Mitgliedern und einem Burttoumsatz von rund 125 Millionen Euro (vergangenes Jahr) ungeschlagen auf Platz eins. Gefolgt von Fitness First Germany, einer sehr bekannten Ketten aus den USA. Auf Rang drei steht mit 250.770 Mitgliedern “Kieser Training”. Die meisten Fitness-Studios in Deutschland hat INJOY mit einer Anzahl von 160.

Vor mehr als 10 Jahren eröffnete McFit-Chef Rainer Schaller in Würzburg sein erstes Studio. Mittlerweile ist er Betreiber von mehr als hundert Studios. Sein Konzept: Das richtige Preis-Leistungsverhältnis finden. Mit im Strom fließen auch die Ketten Clever Fit oder Easy Sports, sogenannte Nachahmer. Ein wichtiger Schritt um in Europa die Nummer eins zu werden, ist die Neueröffnung von McFit Fitness Studios in Wien und auf Mallorca. Aber auch durch gezieltes und teilweise schrilles Sponsoring wie beispielsweise bei Stefan Raabs Wok-WM oder Box-Events mit den Klitschko-Brüdern, gelingt es dem Fitness-Discounter sich von den anderen abzuheben.

Mein Fazit:
Ich finde es richtig, dass allen willigen Menschen die Möglichkeit gegeben wird etwas für ihre Fitness zu tun. Ich persönlich würde mich aber nie in so einem Discount Fitnesscenter anmelden. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass die Trainer Zeit haben, ein Auge auf ihre Mitglieder zu werfen, ob die nun alle Übungen auch richtig ausführen. Dies ist meines Erachtens sehr wichtig, um Haltungsfehler zu vermeiden, die unter Umständen sonst zu anderen gesundheitlichen Problemen führen können. Schließlich ist man ja da um etwaige gesundheitliche Probleme zu beheben und nicht um neue hinzu zubekommen.
Hier noch eine Übersichtsgrafik zu den Fitnessketten in Deutschland.

Volkskrankheit Rückenschmerzen – Rückenschule kann helfen

22. Mai 2009 von perfektman  
Kategorie Fitness

Rückenschmerzen - einer der Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeit

Rückenschmerzen - einer der Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeit

Es ist eine der häufigsten Arbeitnehmer-Erkrankungen: Rückenprobleme.
Erkrankungen des Bewegungsapparates sind nicht gerade selten. Die Zeiten, in denen immer mehr Büroarbeitsplätze, sitzende Tätigkeiten oder aber auch körperliche einseitige oder sehr belastende Arbeiten aufs Kreuz gehen, nehmen eher zu denn ab.
Die „alte“ Rückenschule ist längst vom Modell her überholt, die „neue“ Rückenschule berücksichtigt solche Faktoren wie psychosoziale Faktoren voll mit als ursächliche Gründe für ein Rückenleiden.
Übrigens direkt für alle Unkundigen sei es direkt am Anfang erwähnt: so gut wie JEDE Krankenkasse bezuschusst zu weiten Teilen Präventionsprogramme wie Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik und vieles mehr, was dem Rücken zu Gute kommt!
Einfach mal erkundigen. Ich habe vor 2 Jahren einen Kurs in der Rückenschule im nebenan liegenden Stadtteil genehmigt bekommen, obwohl sie nicht extra in der von meiner Krankenkasse zugeschickten Liste stand. Die Krankenkassen genehmigen auch sehr oft einen Kurs der lediglich von einer anderen Krankenkasse als offiziell gefördert gilt. Beispiel: sie sind in der AOK und ihre Freundin möchte sie mit in ihren von der IKK bezuschussten Wirbelsäulengymnastik-Kurs nehmen. Fragen sie bei Ihrer Krankenkasse vorher an, in der Regel genehmigen sie Bezuschussungen für solche Kurse auch.
Aber zurück zum Volksleiden Rückenschmerzen: es dürfte in direktem Zusammenhang mit einer sitzend ausgeführten Tätigkeit oftmals stehen. Diese einseitigen Bewegungsabläufe, starre Körperhaltungen (etwa am Bildschirm) plus psychischer Stress sind hauptverantwortlich für arbeitsbedingte Rückenerkrankungen.
Betriebliche Rückenschule kann dem vorbeugen bzw. aktiv und direkt am (Arbeits-)Ort Einfluss nehmen. Rückenbeschwerden und die dadurch entstehenden Arbeitsausfälle können so aktiv bekämpft werden.
Die alte Faustregel, dass man den Rücken immer gerade halten soll, gilt als veraltet. Heute heißt die Devise „immer in Bewegung bleiben“. Da ist es oftmals nicht mit einem einfachen Bürostuhl für 30 Euro aus dem Discounter nebenan und einem nicht höhenverstellbaren Schreibtisch getan. Die Arbeitsflächen und –hilfsmittel müssen den Bedürfnissen des Arbeitenden genau angepasst werden.

Wirklich gute Hilfsmittel hat die AGR (Aktion Gesunder Rücken e. V.) auf ihren Seiten zusammengesucht und schön erklärt – es lohnt sich einen Blick da drauf zu werfen.
Wussten Sie übrigens, dass Ihr Arbeitgeber Steuern sparen kann, wenn er seinen Arbeitnehmern mit einer betrieblichen Rückenschule etwas Gutes tun möchte? Die Firma kann bis zu 500 Euro pro Jahr pro Arbeitnehmer absetzen.
Denn eines ist klar: ein gesunder Mitarbeiter ist zufriedener und leistungsfähiger als ein kranker oder lädierter Mitarbeiter – und so zahlt sich betriebliche Gesundheitsvorsorge eher früher als später aus.

Wie gut sind Fitness-Pillen?

29. April 2009 von perfektman  
Kategorie Fitness

fit-pillenOder sollte man von Doping reden? Wie auch heute wieder bekannt wurde, soll der italienische Radprofi Davide Rebellin bei den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr in Peking gedopt haben. Rebellin ist bei nachträglichen Tests durch das Internationale Olympische Komitee positiv auf das Blutdopingmittel CERA getestet worden. Durch die B-Probe soll sich alles klären, die Rebellin nun fordert. Bei einer Bestätigung des Verdachts wird dem Radprofi die Silbermedaille aberkannt und ein zweijähriges Fahrverbot auferlegt.

Doch muss es soweit kommen? Warum schmeissen sich Leistungssportler solche Dinge ein und nehmen die harten Folgen auf sich? Nur wegen des Geldes? Nicht nur bei Leistungssportler werden solche Fitness-Pillen eingenommen. So haben jetzt auch Sportsmuffel die Chance sich in kurzer Zeit fit zu machen. Fitness-Pillen, wie z. B. AICAR und GW1516, die in Zusammenarbeit vom Wissenschaftler des Howard Hughes Medical Institute und des Salk Institute entwickelt wurden, sollen durch Einnahme dieser Medikamente  Muskelmasse aufbauen, die Ausdauer verbessern und gleichzeitig noch Fett verbrennen. Ein Traum für Bewegungsmuffel scheint in Erfüllung gegangen zu sein!

Nun aber warnt die Verbraucherzentrale Düsseldorf davor Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Die Verbraucherschützerin Angela Clausen, rät davon ab solche Zusatzmittel zu nehmen, da sie nicht nur die Gesundheit schädigen, wie sicherlich bekannt sein sollte. Eine zu hohe Dosierung oder ein falsch angewandtes Vitamin- oder Mineralpräparate kann unter Umständen lebensgefährliche Folgen haben. Die Gefahr an Diabets zu erkranken steigt enorm an, wenn der Mineralstoff Selen in Übermaßen eingenommen wird. Auch Pflanzen-Extrakte oder Antioxidantien oder Anti-Aging-Mittel gehören zur Liste der gefährlichen Mittel. So kann ein ginkgohaltes Präparat Übelkeit und Erbrechen hervorrufen bzw. Allergien auslösen, wenn mehr als fünf Mikrogramm Ginkgosäure pro Gramm einverleibt werden.

Wie gut sind nun Fitness-Pillen? Gar nicht gut. Man sollte am Besten die Finger weg davon lassen. Die Gesundheit sollte einem wichtiger sein und im Vordergrund stehen. Schließlich ist das Leben viel zu kurz und wertvoll um es einfach so aufs Spiel zu setzen! Auf Leistung kann man doch nur stolz sein, wenn sie aus eigenem “Können” erbracht wurde, oder?

Quelle: Abendblatt / Pressetext / Financial Times Deutschland

Bild: © by Klaus-Uwe Gerhardt / Pixelio

Bald ist Bikinisaison – so bekommt man den perfekten Bikinibauch

22. April 2009 von perfektman  
Kategorie Fitness

Die ersten Sonnentage liegen hinter uns – der Sommer kommt in großen Schritten auf uns zu. Auch die altbekannten Gedanken und Sorgen hat der Sommer im Gepäck: Ist noch zu viel Winterspeck dran? Wie um Himmels Willen bekomme ich meinen Bauch wieder straff? Wie bekomme ich für die nächste Strand- und Badesession wieder eine schöne Bikinifigur?

Die Zeit drängt schon fast, jedoch ist noch immer genügend Zeit für alle Frauen, die gerne einen straffen und gepflegten Bauch haben möchten, diesen rechtzeitig in Form zu bringen.

Straff soll er sein, flach soll er sein – der ideale Bikinibauch. Dazu ist es nötig, jetzt Muskelgewebe aufzubauen und gleichzeitig die Haut vor dem Erschlaffen zu schützen.

Die Bauchmuskulatur – das A und O für einen perfekten Bauch
Nur zu hungern ist nicht die vollständige Lösung für einen flachen, schönen Bauch. Das Wichtigste ist eine trainierte Bauchmuskulatur. Fitnessstudio-Besucher werden eine Reihe von Übungen kennen, die das Bauchgewebe festigen und kräftigen. Diese Übungen sind jedoch meist nicht schwer und lassen sich ebenso schnell erlernen und zu Hause umsetzen. Wichtig hierbei ist, dass nicht nur der Bauch trainiert wird, sondern die Muskulatur des gesamten Rumpfes und des unteren Rückenbereiches. Nicht nur der Bauch profitiert von solchen Übungen – die gesamte Körperhaltung verbessert sich und man schaut einfach “aufrechter” aus – mal abgesehen davon, dass auch der Rücken es dankt, wenn er Entlastung erfährt.

Bauchpflege unter der Dusche
Damit auch die Haut über den Muskeln schön und geschmeidig bleibt, reicht “nur” trainieren nicht aus. Jede Frau kann z.B. beim Duschen oder Baden die Haut am Bauch mit einer sanften, weichen Bürste massieren. Natürlich sollte diese Massage nicht in ein schrubben ausarten. Die Bauchmassage sollte so sanft sein, das der Bauch angenehm kribbelt und leicht rot wird – das regt die Durchblutung der Haut enorm an. Stoffwechselabfälle werden auf diese Weise schneller und besser abtransportiert.

Total in – Meersalzpeelings
Bei einem Peeling handelt es sich um eine Schälkur der Haut, bei der trockene und abgestorbene Hautschüppchen entfernt werden. Die Durchblutung der Haut wird dabei angeregt, erscheint rosig und ist wieder aufnahmefähiger für Pflegestoffe. Die Schleifwirkung eines mechanischen Peelings hängt in erste Linie von der Größe und Glätte der verwendeten Schleifkörperchen ab. Deren Einsatz richtet sich nach dem Hauttyp. Dabei sind momentan sog. Meersalzpeelings total in. Eine Verbindung aus grobem Meersalz und zarten, duftenden Ölen hinterlässt dabei eine samtweiche Haut, wie frisch gecremt.

Ein Bauchpeeling kann dabei etwa einmal die Woche durchgeführt werden – ist die Haut empfindlich ggf. auch nur alle 2 Wochen.

Feuchtigkeitspflege nach dem Bad
Muskelaufbau und Massage – zwei wichtige Faktoren für einen schönen Bauch. Jedoch sollte die Pflege nach dem Bad oder der Dusche nicht aufhören. Jetzt braucht die Haut viel Feuchtigkeit in Form von feuchtigkeitsspendenden Crems oder Lotionen. Unser persönlicher Tipp ist hier die Nivea Lotion – meines Erachtens nach gibt es kaum Lotionen, die besser und verträglicher sind als die gute, alte Nivea -  zudem stimmt das Preis- Leistungsverhältnis.

Nach dem Auftragen der Lotion bietet sich eine Bauch-Zupfmassage sehr an. Hier sollte der Bauch jeden Tag und konsequent 3 bis 5 Minuten lang mit einer Zupfmassage verwöhnt werden – hier ist es jedoch egal, wann diese Massage erfolgt, es geht auch morgends vor dem aufstehen..

Befolgt man diese wenigen und einfachen Regeln, sollte dem Bikinbauch bald nichts mehr im Wege stehen!

Bild: © by ljk / stock.xchng

Tracy Anderson – Die Fitness-Geheimwaffe der Stars

30. März 2009 von perfektman  
Kategorie Fitness

Tracy Anderson – die Fitnesstrainerin der Stars

Sie ist 33 Jahre alt und DIE Fitnesstrainerin der Schönen und der Reichen, der Stars und der Popikonen: Tracy Anderson. Sie ist nicht nur die Trainerin, die für Madonnas durchgestählten Körper verantwortlich ist, sondern verhalf auch Gwyneth Paltrow nach ihrer zweiten Geburt wieder zu Top-Form und Top-Körper.

Das Fitness-Geheimnis von Tracy Anderson

Ihr Fitness-Geheimnis, so sagt  Tracy, ist ganz einfach: täglich (und zwar wirklich täglich!) 1 Stunde Training. Dabei kommt es Tracy Anderson nicht auf möglichst viel Gewicht an: die Hanteln sollen allerhöchstens 2 kg wiegen, dafür aber sollen möglichst viele Wiederholungen pro Übung gemacht werden. Ca. 60 für den Normalsportler, 100 für Madonna.

Vom Fitness-Fan zur Trainerin

Eigentlich ist Tracy Anderson gar keine gelernte Fitnesstrainerin, sondern hat im Laufe der Jahre ihr ganz eigenes Workout-Programm für sich zusammengestellt. Ihre Methode basiert nicht auf einem Training, wie man es von den großen Trainingsmaschinen in Fitnesscentern gewöhnt ist. Tracy Anderson trainiert mit ihren „Schülern” nicht die großen Muskelgruppen, sondern fokussiert sich auf die kleineren Muskeln, und zwar mit wenig Gewicht und dafür mit einer großen Wiederholungsanzahl. Was ein wenig an Pilates erinnert, aber sie variiert die Übungen immer ein klein wenig, so dass nicht ein und derselbe Muskel ständig dieselbe Übung macht.

Die Tracy Anderson Methode

So schaffte es die ehemalige Tänzerin, Gwyneth Paltrows Körper nach der Geburt ihres zweiten Sohnes wieder fit zu bekommen. Und sie ist dafür verantwortlich, dass Madonna mit 50 Jahren diesen unglaublich gestählten Körper hat – einige mögen ihn, andere finden das zu viel. Tracy trainierte mit Madonna 6 Mal pro Woche, über ein Jahr. Begleitete sie auf Schritt und Tritt, auch auf Tour letztes Jahr.

Mittlerweile hat Tracy Anderson auch ein Fitness Video auf dem Markt: „Tracy Anderson Method presents Cardio Dance Workout DVD“, eine „Mat Workout DVD” und eine „Post Pregnancy Workout DVD”, jeweils für knapp 30 Dollar zu bestellen auf ihrer Homepage www.tracyandersonmethod.com. Oder auch teilweise bei Amazon hier in Deutschland.Man sollte aber immer im Hinterkopf behalten, das Tracy ursprünglich Tänzerin ist, und dementsprechend möglicherweise anders an Choreographien rangeht als der Otto Normalbürger dies machen würde.

Uma Thurman attends 3rd Annual Smart Cookie Awards in NYC

Das Tracy Anderson Video

Für alle die sich an dieser Stelle nichts unter dem Fitnessprogramm von Tracy vorstellen können, haben wir ein recht schönes und langes Fitness-Video von Tracy Anderson gefunden. Das Video läuft ca. 10 Minuten und zeigt viele der Übungen von der “Tracy Anderson Methode DVD“. Für alle die sich das Programm anschauen möchten also hier das Video von Tracy Anderson:



Bild: © by fit1 / Pixelio

Ich war im Fitnessstudio

26. April 2006 von perfektman  
Kategorie Fitness

Ich habe bereits zwei Wochen ungenutzt verstreichen lassen. Und jetzt, nachdem die dritte Woche des Semesters läuft, habe ich mich in unser Uni-Fitnesscenter gewagt. Weil ich mir schon vor einigen Jahren die Hüfte kaputt gejoggt habe, entschied ich mich fürs Aufwärmtraining auf dem Stepper. Da unsere Uni sehr feine Geräte hat, ist dieses Ding irgendwie rundschwingend und gelenkschonend. Ich habe eine leichte Fehlstellung der Hüfte. Die relativ harten Bewegungsabläufe beim Laufen haben meinen Knochen den Rest gegeben. Jetzt fehlt bei meiner Glenkpfanne die Überdachung. Das bedeutet, der Hüftknochen ist nach oben zum großen Teil frei. Aus diesem Grund kann ich besser auf dem Stepper trainieren. Das Schöne im Gegensatz zum Ausdauertraining in der freien Natur ist, dass man ständig einen digitalen Kalorienzähler vor sich hat.
Laut Anzeige habe ich heute fast 250 kcal verbrannt. Ich glaube allerdings, dass die Anzeige mehr als Ansporn gedacht ist. Denn ich verlasse nicht den Stepper und plötzlich hat sich eine Fettrolle im Wert von 250 kcal in Luft aufgelöst. Ich habe gelernt, dass für die Gewichtsreduzierung die Energiebilanz entscheidend ist. Esse ich weniger, startet mein Körper sein Notfallprogramm. Bei weniger Energiezufuhr verbraucht er weniger Energie. Das bedeutet, dass ich nicht allzu schnell abnehmen. Renne ich lange genug auf meinem Stepper, sieht der Körper irgendwann ein, dass er sich von seinen Speckrollen trennen muss. Endlich werden die Reserven angegriffen. Leider liegt die Fettverbrennung dann nicht bei 250 kcal, denn vorher verbraucht der Körper das Frühstück, dass ich zuvor gegessen habe.

Bild: © by Klicker / Pixelio

Bowlingchamp

14. April 2006 von perfektman  
Kategorie Fitness

Die einzige Sportart, die ich vergangene Woche ausgeübt habe, war Bahn-Hinterher-Rennen und Auf-den-Knien-Boden-Wischen. Außerdem bin ich das erste Mal in meinem Leben in einem Bowlingcenter gewesen. Beim Reinkommen hat mich eingeschüchtert, dass die Männer auf den vordersten vier Bahnen alle viel größere Bäuche hatten als ich. Dann kamen einige Bahnen lang nur Teenies und zukünftige Teenies mit Bauchnabelpiercing, ohne Bauch und Hüften. Die beiden Bahnen daneben bekamen ich und meine Freunde zugewiesen. Und neben uns bowlten die Champions. Zu erkennen daran, dass sie nicht die ausgelutschten Leih-Bowlingschuhe trugen, sondern eigene Hightechtreter, dazu ein passendes Outfit mit sehr professionellen Handschuhen. Sie warfen zu kunstvollen Drehungen verrenkt ihre eigenen Zauberkugeln über die Bahn, während ich probeweise meine dünnen Fingerchen in eine grüne Kugel bohrte.
Eigentlich waren die Löcher viel zu klein, aber ich hatte zumindest das gute Gefühl, mir nicht gleich die Kugel auf die Leih-Bowlingschuhe zu schmeißen. Mit viel zu viel Anlauf schoben Kugel und ich uns gegenseitig in Richtung Bahn. Das schwere Mistding blieb zunächst an meinen Fingern kleben, um sich dann, gezwungen vom Eigengewicht, mit einem lauten Plop zu lösen. Ich schoss eine Nullrunde nach der anderen – jedes Mal mit lautem Plop -, bis mir jemand erzählte, dass man ungemein viele Punkte bekommt, wenn man zwei Mal hintereinander alle zehn Kegel umschmeißt. Also habe ich konzentriert auf die Bahn gestarrt und es wie meine Championnachbarn mit einer kunstvollen Drehung versucht. Die Kugel flog und ich fast hinterher. Mit diesem genialen Trick habe ich tatsächlich zwei Mal hintereinander alle Kegel umgefegt. Danach folgten wieder meine Nullrunden. Und als ich meine Füße wieder aus den vom Schweiß meiner Vorgänger durchweichten Leihschuhen pulte, erklärte ich meine Karriere im Bowling für beendet. Den Bäuchen der Männer auf den vorderen Bahnen nach zu urteilen, führt dieser Sport über Jahre hinweg ausgeübt, zu nichts Gutem. Das mag vielleicht mehr am Bier als an den Bewegungsabläufen liegen.

Bild: © by themaster444 / Pixelio

morgen-morgen-nur-nicht-heute

7. März 2006 von perfektman  
Kategorie Fitness

Endlich sitze ich am Rechner und beginne mit meiner Suche im Internet nach der richtigen Diät. Es ist so gelaufen wie immer, wenn ich mir etwas weniger angenehmes vornehme: Ich räume lieber meinen
Schreibtisch auf, dann arbeitet es sich hinterher viel leichter. Und mit ein bisschen Glück ist beim Aufräumen so viel Zeit
vergangen, dass ich es leider nicht mehr geschafft habe, das Unangenehme zu erledigen. Doch heute habe ich Pech. Mein Schreibtisch
ist unschuldig rein und wartet mit großem Arbeitshunger auf mich. ” Ach ja, der Hunger ” Ich nehme mir ein Stück Schokolade,
das hilft bei der Suche nach einer passenden Diät ungemein. Milch Praline, wie die süße Sorte heißt, zergeht mir auf der Zunge,
während ich bei Brigitte.de vorbei surfe. Wie schön, hier gibt es für jeden Typ die passende Diät: Frühlings-, Wunsch- oder
vegetarische Diät. Ich sollte vielleicht eine Diät machen, die nicht länger als zwei Wochen dauert. Alles, was zeitlich darüber
hinaus geht, treibt mir Tränen in die Augen, so groß ist der Schokoladen-Trennungsschmerz. Damit ich in meiner Schoko-Trauer nicht allein bin, bietet Brigitte sogar einen Abnehm-Kursus passend zum Diätprogramm an. Da trifft man dann andere Schokosüchtige auf Entzug.
Ich versuche mir vorzustellen, wie das sein wird: Da stehe ich dann vor dem Stuhlkreis und sage: “Hallo, ich bin Patricia und ich bin eine Schokosüchtige. Ich habe ein Problem…” Etliche sensible Augenpaare werden zu mir hochblicken, einfühlsame Ohren fangen jeden meiner Schluchzer auf. Ich weiß nicht, ob ich das durchstehe. Das wird nicht einfach. Zunächst muss ich mir Zeit nehmen, um die auf mich gut zugeschnittene Diät zu finden. Ich und mein Kugelbauch entscheiden das wahrscheinlich intuitiv – aber erst nachdem wir uns reichlich Diäten im Internet angesehen haben. Dann muss ich mein Zeitmanagement auf die Diät abstimmen. Das wäre eine Kathastrophe, wenn irgendeiner meiner Freunde Geburtstag hätte, während ich Diät halte. Ich finde es sehr unhöflich, Kuchen stehen zu lassen. Und ich muss einkaufen gehen, das braucht Zeit. Und dann ist da natürlich noch mein Schreibtisch, den ich dringend vorher aufräumen muss … Morgen,
morgen und nicht heute …

Bild: © by Stefanie Hofschläger / Pixelio

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