Brustvergrößerung durch Eigenfett
3. Mai 2010 von perfektman
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien
Was ist von einer Brustvergrößerung mit Eigenfett zu halten? Ist so eine Art der Brustvergrößerung eine wirkliche Alternative zu Implantaten? Und wie gefährlich ist die OP für die Gesundheit?
Fragen, die sich viele Patientinnen stellen, die im Internet auf der Suche nach Informationen zur Brustvergrößerung mit Eigenfett sind. Eigenfettbehandlung ist keine neue Erfindung, sondern wird schon seit einigen Jahren angewandt. Erst kürzlich wurde die Verwendung von Eigenfett wieder in den Fokus der Medien gebracht. Eine neue “High-Tech” Methode, die Fett-Stammzellen in spezieller Weise anreichert, eine absolute Natürlichkeit und Haltbarkeit sowie hohe Verträglichkeit trotz hohem Volumenbedarf verspricht und noch bessere Ergebnisse als früher erzielt. Zu dem wird bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfettbehandlung mit keiner Notwendigkeit der Operation geworben. Das Risiko an einer Allergie oder Fremdkörperreaktion zu erkranken ist bei der Verwendung von körpereigenen Material gut vermeidbar, da es sich um Eigenfett handelt.
Leider stimmen Theorie (wissenschaftliche Erkenntnis) und Praxis (klinische Erfahrung) oft nicht überein, wie auch bei dieser Art von Brustvergrößerung. Die Musenhof Klink hat die sehr attraktive Methode mal näher unter die Lupe genommen und Vor- und Nachteile zusammengetragen.
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Vorteile
- keine Schnitte (Eine Operation bleibt weiterhin notwendig, aufgrund der vorausgehenden Fettabsaugung.)
- keine Gefahr von Kapselfibrose mit Implantatwechsel
Was passiert beim Lipofilling?
Lipofilling, auch unter der Eigenfettunterspritzung bekannt, meint die Auffüllung von Unschönheiten durch Einspritzung kleinerer Fettgewebe Mengen, die in einer Vorbehandlung abgesaugt wurden. Trotz der nicht ganz sicher bewiesenen Fälle, ob die transplantierten Fettzellen bei einer Eigenfettunterspritzung überleben, ist dennoch ein zeitlich begrenzter Effekt zu erzielen.
Nachteile
- Entstehung von makroskopisch sichtbaren oder tastbaren Lipogranulomen
- Entstehung von Verkalkung
- Entstehung von Ölzysten
- Absterben von eingebrachten Fettzellen
- Schlechte Kalkulierbarkeit des Endresultats beim Effekt der Volumenauffüllung
- Notwendigkeit einer kleineren Operation
- Schwierige Beurteilbarkeit bezüglich Brustkrebsfrüherkennung
- Probleme beim Anwachsen der Fettzellen an Implantationsstelle führen zum Absterben
- Eigenfettunterspritzung hat nicht zwingend eine dramatische Veränderungen des Äußeren zur Folge
Die genannten Nachteile sollte sich der zukünftige Patient deutlich vor Augen führen. Eine Brustvergrößerung mit Eigenfettanteil ist nicht nur kostenintensiv, sondern auch ineffektiv und durchaus eine gefährliche Methode, die auch bei Faltenunterspritzung nicht anzuraten ist. Zwar scheint eine Brustvergrößerung einen hinreichenden Effekt zu erzielen, jedoch aus medizinischen Gründen nicht von der Musenhof Klink empfehlenswert.
Bild: © by Harry Hautumm/Pixelio.de








Die genannten Vor- und Nachteile sind m.E. teilweise richtig dargestellt, treffen jedoch den Kern der Sache nicht. Die Brustvergrösserung mit Eigenfett ist eine Methode für all diejenigen Frauen, die KEIN Implantat wollen, oder ein möglichst NATÜRLICHES Resultat anstreben, oder mit Implantaten bereits SCHLECHTE Erfahrungen gemacht haben, oder schlicht, eine Fettabsaugung mit einer Brustvergrösserung KOMBINIEREN möchten.
Dass die Methode auch Nachteile hat, ist klar. Besonders bei Frauen, die sehr klare Vorstellungen von der Grösse der Brust NACH dem Eingriff haben, sollte man eher auf ein Implantat hinarbeiten.
Trotz der genannten Vor- und Nachteile und der Richtigstellung wofür eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ihrer Meinung nach sein soll, würde ich mich nicht für einen Eingriff entscheiden. In meinen Augen kann das keine Alternative weder zu Implantaten noch zu mehr Natürlichkeit sein. Die Gefahr der Nicht-Akzeptierung vom gespritzten Eigenfett und die Folgen wären mir zu groß. Wenn ich eine Brustvergrößerung in Betracht ziehen sollte, dann würde meine Tendenz eher zu Implantaten gehen. Aber die beste Wahl ist die Akzeptanz des Körpers so wie er ist!
@perfektman: es handelt sich um das gewebe der patientin, daher sind abstoßungsreaktionen ausgeschlossen. schau mal in die behandlungsfotos von ddr. heinrich, dort gibt es duzende tolle ergebnisse zu bestaunen, von problemen ist nichts bekannt, obwohl er seit mehr als 3 jahren patientinnen mit stammzellen die brust vergrößert. wünscht sich die frau ein unnatürliches ergebnis (form und volumenszunahme), dann sind natürlich weiterhin silikonimplantate notwendig.
Na, wenn die Nachteile so viel im Vergleich zu den Vorteilen sind, was soll man das tun. Es gibt ja Risiko auf jeden Fall
@regina
Welche Nachteile meinst du?
Ich bin eine ehemalige Patientin von DDr.Heinrich und hatte eben so einen Eingriff! Ich weiß nicht ob du mitbekommen hast, dass die liebe “Sexy Cora” nach einer Brustvergrößerung mit Silikon gestorben ist!
Ich hatte keine Narkose! Welche Risiken meinst du?
Mein Ergebnis ist auf jeden Fall richtig toll und die Form und das Volumen sind toll, vor allem da ich vorher unterschiedlich große Brüste hatte und jetzt nicht mehr!
LG Magdi
Seit den 90 er Jahren ist die Methode optimiert worden. Was vorher teilweise eine Art zufälliges Ergebnis war, ist durch gezielte Forschung so verbessert worden,so dass die Risiken minimiert und die Ergebnisse standardisiert werden konnten.
Brustvergrößerungen mit Eigenfett halten im Gegensatz zu Implantaten zudem in der Regel ein Leben lang.
Wenn ich in der Lage wäre mich entscheiden zu müssen, würde ich von meinem Gewissen her, auch eher die Eigenfett Variante wählen.
@Magdi
Wie sieht es denn heute aus? Nun sind ja einige Monate vergangen… Findest Du das Ergebnis immer noch richtig toll? Immer noch überzeugt?