Frischer Schweiß stinkt nicht!
30. April 2010 von perfektman
Kategorie Fitness
Das Thema „Schweiß“ und „schwitzen“ ist seit jeher ein eher ungeliebtes Thema in der Gesellschaft.
Man assoziiert damit automatisch Unbehagen, weil jeder nur an die sicherlich unangenehme Nebenwirkung des Schweißes denkt, nämlich der Geruch, der entsteht, wenn sich die im Schweiß befindlichen Fettsäuren durch Bakterien zersetzen und der ursprünglich geruchslose Schweiß plötzlich riecht.
Ein paar Fakten über Schweiß: er besteht zu 99% aus Wasser aus maximal 1% aus verschiedenen anorganischen Salzen (Natriumchlorid/Kochsalz, Ammoniak, Harnsalze, flüchtige Fettsäuren). Der Mensch hat im Schnitt ca. zwei Millionen Schweißdrüsen über den Körper verteilt, welche in bestimmten Regionen (Handflächen, Fußsohlen, Leistengegend, Achselhöhlen) vermehrt vorkommen. Frischer Schweiß ist erst mal völlig geruchlos, und dass wir schwitzen, ist völlig normal: schwitzen dient dem Körper, um eine konstante Körpertemperatur gewährleisten zu können. Wenn der Körper beispielsweise nach dem Sport sich erhitzt hat, steigt schon mal die Körperkerntemperatur auf über 40 Grad Celsius an. Um nun den Körper vor Überhitzung zu schützen, sondern die Schweißdrüsen das Schweißsekret ab. So entsteht eine größere Verdunstungsfläche, die dem Körper Wärme entzieht und so die erhöhte Körpertemperatur wieder senken kann.
Schwierig wird es bei Menschen, bei denen dieses Regulativ des Körpers ein wenig aus dem Normbereich fällt. Hyperhidrose heißt die Krankheit, wenn die Schweißzellen des Körpers eine nicht angemessene, krankhafte Menge von Schweiß absondern, die gar nicht benötigt wird zu dem Zeitpunkt.
Doch auch schon die normale Menge an Schweiß ist manchen Menschen unangenehm, ja peinlich. Schweißflecken an der Kleidung sind halt vor allen Dingen ein ästhetisches Problem in der Gesellschaft. Man fällt unangenehm auf, obwohl Schweiß und schwitzen an sich ja eine völlig normale Körperfunktion sind: jeder Körper verliert auch im Ruhezustand und ohne äußere Einwirkungen schon 100-200ml Schweiß pro Tag.
„Sichtbares“ schwitzen in Form von Schweißflecken und damit womöglich verbundenem Körpergeruch sind aber verpönt. Daher gibt es viele Produkte, die von der Industrie angeboten werden und gegen schwitzen helfen sollen: angefangen von Achselpads, die den Schweiß in der Achselhöhle absorbieren sollen bis hin zu diversen Deos und Antitranspirants, welche eine Schweißbildung verringern oder sogar ganz verhindern sollen.
Wer unter sogenanntem Nachtschweiß leidet, sollte zum einen überprüfen was für eine Bettdecke er hat. Möglicherweise ist schlicht die falsche Füllung in der Bettdecke. Daunen begünstigen eine vermehrte Schweißproduktion, daher sollten leichte schwitzende Menschen auf Daunendecken möglichst verzichten und auf atmungsaktivere Deckenfüllungen umsteigen. Nachtschweiß kann aber auch auf ernste Krankheitssymptome hindeuten, von daher sollte ein Gang zum Arzt des Vertrauens in Betracht gezogen werden. Weitere Möglichkeiten werden hier genannt.
Wie gesund ist Ostern?
1. April 2010 von perfektman
Kategorie Gesundheit und Ernährung
In drei Tagen ist Ostern.
Doch die Osterleckerrein sind schon seit Mitte Februar im Verkauf: Schokoladeneier, Schokoladenhasen, gefüllte Schokoladeneier und vieles anderes Süßes mehr. Kleine Kalorienbomben, genauso wie an Weihnachten. Wie soll man denn da abnehmen? Es sind ja nicht nur die kleinen Süßigkeiten sondern am Ostersonntag wird ja erst richtige aufgefahren!
Wie dick machen Schokoladeneier eigentlich?
Bekannterweise steckt in Schokolade reichlich Zucker und Fett und somit auch viele Kalorien. Von Gesundheitsförderung kann man hier wohl nicht mehr sprechen. Im Gegenteil Schokolade fördert das Übergewicht, Diabetes Typ 2 und den Fettstoffwechsel. Nicht selten stellen Nascher Verstopfung nach übermäßigem Verzehr von Schokolade fest. Je höher der Kakao-Anteil desto schlechter für die Verdauung. Dabei zählt dunkle Schokolade doch zu den gesünderen unter der Vielfalt der Schokoladensorten.
Die Cholesterinbombe – das Osterei
Für die Kinder das Beste an Ostern. Die Suche nach den versteckten Ostereiern, die der Osterhase bringt. Doch sind sie so gut für uns Menschen? Gerade jetzt zur Osterzeit werden so viele Eier in Deutschland verzehrt wie sonst das ganze Jahr über nicht. Einer Studie nach essen die Deutschen pro Kopf 211 Eier im Jahr (2009). Das positive vom Ei es liefert hochwertiges Protein und enthält viele Vitamine und Mineralstoffe (Eisen und Zink). Allerdings besteht die Gefahr sich mit Salmonellen zu infizieren, wenn das Ei nicht ganz hart gekocht wird. Das führt dann unter Umständen zu gefährlichen Darmerkrankungen. Daher beim Backen und der Verarbeitung von rohen Eier immer bedacht sein. Bio-Eier sind hier eine gute Alternative, auch wenn man die Gefahr einer Samonellen-Infektion nie ganz ausschließen kann. Eine Aufbewahrung über mehrere Tage nur im Kühlschrank.
Das Festmahl – das Osterlamm
Für die Katholischen unter uns ist Ostern das höchste Fest und daher kommt am Ostersonntag traditionsgemäß das Osterlamm auf den Tisch. Früher stand das Osterlamm symbolisch für Wehrlosigkeit, die Unschuld Christi. Spielt aber heute nur noch im griechisch-orthodoxen Christentum eine Rolle. Ernährungstechnisch betrachtet, liefert das Fleisch des jungen Schafs reichlich Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und eine große Menge des L-Carnitins (zur Verbrennung von Fettsäuren). Zudem deutlich weniger Cholesterin als Schweinefleisch und weniger Fett, ideal für Ernährungsbewußte Menschen. Der Eisengehalt ist im Vergleich zu anderen Fleischsorten hervorragend gut.
Ich wünsche euch trotzdem eine schöne Osterzeit und viele bunte Eier!
Was habt ihr so an den freien Tagen geplant? Kurzurlaub oder einfach nur relaxen daheim?
Quelle: imedo.de
Bild: © by Klingels/Pixelio.de
Brustvergrößerung jetzt auch ohne OP
16. März 2010 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
Brustvergrößerung ohne OP?? Geht das überhaupt und wenn ja wie, was sind die Vorteile oder Nachteile? Wir haben mal die wichtigsten Fakten zusammengetragen.
Meist ist es ein Traum vieler junger, aber auch älterer Frauen, sich die Brust vergrößern zu lassen. Ist der neue Trend “Brustvergrößerung ohne OP” denn eine Alternative? Im Folgenden ein paar Fakten.
Die Technik
Bei der Brustvergrößerung injiziert der Arzt Hyaluronsäure mit langen Kanülen unter die Haut und die Brustdrüse, um so den gewünschten Effekt zu erreichen.
Die Anwendungsgebiete
Derzeit kann diese Art der Brustvergrößerung hauptsächlich im Ausland durchgeführt werden, aber auch hier in Deutschland scheint die Methode schon auf Ärzte gestoßen sein, die diese OP durchführen.
Die Vorteile
- Lokale Betäubung
- Schnelle Wiedereingliederung in den Alltag
- Keine Narben, da keine Schnitte
- Lediglich Punktionsstellen
- Angeblich günstigere Kosten
Die Nachteile
- Verwendetes Material wird mit der Zeit abgebaut
- der Volumeneffekt verliert sich im Laufe der Zeit
- Wiederholungseingriffe sind notwendig
- Einbringung mit langen spitzen Nadeln erfordert ein hohes Geschick im Umgang mit diesen
- Größeres Risiko naheliegende anatomische Strukturen zu verletzen
Die größten Risiken
- Eine versehentliche Lungenpunktion (die Lunge kollabiert)
- Deutlich höhere Kosten (i. d. R. alle 1-2 Jahre Wiederholung der Aufspritzung)
- Material ist weitestgehend unbedenklich (Ausformung definierter anatomischer Strukturen ist nicht gut möglich)
- Langzeitergebnisse sind aufgrund unterschiedlicher Resorption schwer vorhersehbar
- Bei einer notwendig werdenden Materialentfernung, Unverträglichkeit etc., ist dies nur mit erheblichem operativen Aufwand möglich (potentiell größeres Risiko für Patienten)
Fazit
Eine solche Methode der Brustvergrößerung, stellt definitiv keine Alternative zur Versorgung mittels moderner Implantate dar. Auch wenn die propagierten Vorteile (keine “Schnitt”-OP, keine Narben) verlockend sind, können die Vorteile dank moderner OP- und Narkose-Techniken nicht relevant sein. Darüberhinaus sollte bedacht werden, dass die Nachfolgekosten, sich im Laufe der Zeit auf ein Vielfaches der Kosten einer Brust-OP belaufen, dann sollte Frau lieber in eine Brustvergrößerung mit OP investieren als sich diesem “Trend” anzuschließen. Oder was meint ihr?
Quelle: © by Musenhof Deidesheim GmbH & Co.KG
Bild: © by Karl-Heinz Peters/Pixelio
Ski Cross – die neue olympische Disziplin
24. Februar 2010 von perfektman
Kategorie Fitness
Ski Cross ist ein Wintersport, der sicherlich in den kommenden Jahren immer mehr an Zuwachs gewinnen wird. Wer schon mal Ski Cross ausprobiert hat, der weiß, dass diese Sportart mehrere Elemente des Ski fahrens beinhaltet. So handelt es sich beim Ski Cross, um eine Abfahrtsstrecke, die mit “Hindernissen” (Elementen), in Form von Steilkurven (Doppel Steilkurven, sichelförmig), Wellen (Doppel-, Dreifach-Wellen oder Versetzte), Sprüngen (Set-up, Pro Jumps, Hip Jumps, Corner Jumps, Table top Jumps) oder mittleren oder weiten RS Schwüngen, bestückt ist.
Ski Cross wurde erstmals 1998 in Europa beim Worldcup durchgeführt. Erst zwei Jahre später, in der Wintersaison 2000/2001 kam es zur Premiere bei der Worldchampiontour. Weitere zwei Jahre später integrierte man Ski Cross beim FIS Freestyle-Skiing-Weltcup. Schließlich erklärte das Internationale Olympische Komitee im November 2006 Ski Cross zur Olympischen Disziplin, die erstmals im Februar 2010 in Vancouver ausgetragen werden sollte.
Mit riesen Erfolg, wie die Online-Zeitungen berichten. Rund 4.000 Zuschauer und weitere TV-Zuschauer verfolgten das Debüt der Skicross-Fahrer. Der Wahnsinn pur, Action und Abenteuer mit einem Schuss Adrenalin, eine besondere nervenaufreibende Mischung, wie ich finde.
Über die erste olympische Goldmedaille bei den Männer im Skicross konnte sich Mike Schmid aus der Schweiz, sowie die Kanadierin Ashleigh McIvor bei den Frauen freuen. Die Silbermedaille ging an den Österreicher Andreas Matt bzw. die Norwegerin Hedda Berntsen. Auf den Bronze Rang fuhren Audun Groenvold (Norwegen) und Marion Josserand (Frankreich).
Durchführung und Regeln beim Skicross
Wer ins Finale kommen möchte, muss sich im vorherigen Qualifikationslauf (auf Zeit) dafür empfehlen. Das Finale selbst wird im KO Format gefahren. Pro Runde kommen zwei bzw. drei Skicross-Fahrer weiter, abhängig von der Heat-Größe, die entweder vier oder sechs Starter hat.
Jeglicher Kontakt (Schieben, Ziehen, Halten) mit anderen Skicross-Fahrern ist untersagt, sowie das Blockieren durch absichtliches
Verlassen der “natürlichen Fahrlinie”. Bei Regelverstoß wird der Wettkämpfer disqualifiziert und nicht im Wettkampf klassifiziert.
Jeder Ski Cross-Fahrer unterliegt einer Helmpflicht. Darüber hinaus darf er nur zwei Paar Ski benutzen (Quali und Finale). Bei der Skibekleidung ist darauf zu achten, das sie aus zwei Teilen besteht und nicht enganliegend ist. Methoden zur Schaffung von enganliegender Bekleidung, wie Klettverschlüsse, sind nicht gestattet.
Das Video vermittelt allen Unwissenden was Ski Cross ist und…
das zweite zeigt die Ski Cross Strecke bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver.
Bild: © Daniel Stricker/Pixelio
Freeride World Tour – Ski und Snowboard
5. Februar 2010 von perfektman
Kategorie Fitness
Die Freeride World Tour (FWT) geht 2010 in die dritte Runde. Die Weltbesten Skiläufer, Snowboarder und Freerider nehmen daran teil, wenn es darum geht an den härtesten Hängen die Weltmeistertitel zu erkämpfen. Die FWT hat sich einmal mehr einen Namen unter den besten Athleten gemacht. Zu verdanken ist das dem guten organisatiorischen Ablauf und der exklusiven Auswahl der Austragungsorte.
Die diesjährigen Austragungsorte der FWT sind Sochi (Russland), Gastgeber der Olympischen Winterspiele 2014, Squaw Valley (USA) Gastgeber der Olympischen Winterspiele 1960, Chamonix (Frankreich), Gastgeber der ersten Olympischen Winterspiele 1924 und Heimat des berühmten Mont Blanc und schließlich Verbier (Schweiz), Ort des neuen, legendären Bec des Rosses Gebiet.
Bereits im Januar, genauer gesagt am 21. Januar, startete die Freeride World Tour in Sochi, Russland, für die männlichen Ski und Snowboarder. Nur eine Woche später, am 30. Januar, rief das Chamonix Gebiet (Frankreich) zum nächsten FWT Event auf. Diesmal gingen Frauen und Männer der Ski und Snowboarder an den Start. Für den dritten Termin der Freeride World Tour müssen die Teilnehmer am 27. Februar nach Squaw Valley (USA) reisen. Das Squwq Valley Wintergebiet zieht jährlich 600.000 Skifahrer an.
Das große Finale, wo sollte es auch anders sein, ist in Verbier (Schweiz), der Heimat des Hauptsponsors swatch, am 20. März 2010. Bec des Rosses bietet ein 500 Meter gewaltiges und furchteinflössendes Felswand mit 55 Grad Flanken, wechselndes Terrain, was technische Finese erfordert, sowie physikalische Kondition und die einhergehende Verbindung zwischen Berg und dem Sportgerät, das nur aus Erfahrung erlernt werden kann.
Wintersport ist toll, wenn man die Möglichkeit hat diesen auszuüben. Ich selber bin nur in der Kindheit etwas Ski gefahren. Aber dann aus finanziellen Gründen, das Wachsen der Füße bleibt ja nicht aus und es Skischuh müssen immer wieder neu gekauft werden, damit aufgehört. So im nachhinein bin ich ganz froh das ich diese Entscheidung getroffen habe. Aber manchmal reizt es mich doch das Snowboarden auszuprobieren… Gelgenheit hatte ich schon ein paar…
Was sind den eure Lieblingssportarten im Winter? Biathlon finde ich auch ganz toll!
Weitere Infos zur Freeride World Tour
Schönheitschirurg Prof. Mang über verlogene Schönheit
29. Januar 2010 von perfektman
Kategorie Schönheitsoperationen und Medien
Deutschlands renommiertester Schönheitschirurg, Prof. Werner Mang schreibt in seinem neuen Buch “Verlogene Schönheit” über seinen Weg zum Leiter der größten Schönheitsklinik Europas (Bodenseeklinik Lindau) und seine Ansichten über das Thema Schönheitschirurgie, welche Voraussetzungen ein Schönheitschirurge mitbringen sollte und prangert die “falsche Schönheit” an.
Prof. Werner Mang, hatte seinen eigenen Angaben nach einen “steinigen” Lebensweg, den er aber zu 100 Prozent wieder gehen würde. Mit seinem Lebensmotto – Konflikt schafft Leistung – und den Charaktereigenschaften Fleiß, Ehrgeiz und Ehrlichkeit hat er es geschafft zum anerkanntesten Schönheitschirurg zu werden. Eine Bestätigung seiner Anerkennung erfährt er besonders vom Ausland, in dem er Einladungen zu Vorträgen und Events weltweit bekommt. Großen Anteil an seiner Zufriedenheit, die höchste Form des Glücks, wie er sagt, hat seine Frau, die ihn dann zurück auf den Teppich der Tatsachen holte wenn er am “Abheben” war. Sie ist auch diejenige, die die Familie zusammenhält.

Wahre Schönheit erkennt man nur in der Natur und ist einfacher zu definieren als bei Menschen. Schönheitschirurgen die nach harmonischen Formen der Antike behandeln sind seltener geworden. Dabei sollte das Ziel eines Schönheitschirurgen sein Ausstrahlung, Harmonie und die Balance zwischen Körper, Geist und Seele herzustellen. Abgesehen davon, dass wahre Schönheit nicht käuflich ist. Als Beispiel für Schönheit bezeichnet Prof. Werner Mang Grace Kelly, unter den Frauen und George Clooney, bei den Herren der Schöpfung.
Die Schuld, warum die Menschen Schönheitsidealen unterliegen, liegen klar auf der Hand: Print- und TV-Medien. Früher, bis 1945, gabe es weder Fernsehen noch Modemagazine und da wurde Schönheit durch klassische Formen, etwas üppige Brüste und einem ebenmäßigen Gesicht, wie das von Mona Lisa und David von Michelangelo, beschrieben. Durch das aufkommen der Medien wandelte sich das Schönheitsideal von üppigeren Modells mal zu magereren Modells und zurück. Aber was macht einen guten Schönheitschirurg aus? Der Schlüssel zum Erfolg ist, eine Operation nach Idealen und der Kreierung zeitloser Schönheiten, durchzuführen. Frei nach dem Motto: Weniger ist manchmal mehr. Und sind wir mal eherlich, wer will schon eine falsche Schönheit mit aufgespritzten Lippen, Barbiepuppen-Nasen oder Mega-Brüsten?!
Sein Buch “Verlogene Schönheit” erlangte den Titel aufgrund der Unnachgiebigkeit von prominenten Schauspielern und Sängern. Gerade in Europa geben viele Promis nicht zu etwas an sich gemacht haben zu lassen. Das Thema Schönheitsoperation ist weiterhin ein großes Tabuthema besonders in Deutschland. Dabei zeigen andere Länder, wie die USA beispielsweise ein viel lockereres Verhältnis. Der Grundton der Amerikaner diesbezüglich, es muss teuer sein und man muss es sehen können. Es ist genau das Gegenteil was Prof. Mang als sein Schlüssel für den Erfolg sieht. Schönheitschirurgie soll nicht sichtbar sein! Schönheitschirurgie sollte eine Wohlfühlchirurgie sein! Ferner ist er der Meinung, wenn die Promis heute lockerer und offener mit dem Thema umgehen würden, dann wäre es längst von den Medien nicht mehr so von Interesse.
“Verlogene Schönheit” greift aber auch das Thema unsinnige Schönheitsoperationen auf. Dazu zählen Penisverdickungen, Penisverlängerungen, Einpflanzung von Six-Packs (Männern), Po-Implantate (Mädchen) und aufgespritzte Lippen oder Gesichter mit Silikon bzw. Botox. Abzulehnen sind auch Entfernungen des Mittelfußknochens, nur um höhere High-Heels tragen zu können und der siebten Rippe, zur Erzielung einer engeren Taille.
Die Zukunft liegt in der Anti-Aging-Chirurgie, ein Drittel der durchgeführten Schönheitsoperationen in der Bodenseeklinik sind bereits jetzt schon Anti-Aging-Chirurgiesche Eingriffe. Der Trend ist einfach zu erklären, weiß Prof. Werner Mang. Ein beruflich aktiver 60-jähriger Mensch wird sich kaum mit Schlupflidern und Tränensäcken noch mit Doppelkinn oder Hüftspeck zufrieden geben wollen. Und dank der heutigen Möglichkeiten, kann dies auch gut korrigiert werden. Es ist daher auch wichtig, dass die Ausbildung zu Schönheitschirurgen nicht stagniert.
Das Rezept um lange schön zu bleiben, um in Würde zu sterben, ist ganz einfach. Um Sport treiben kommt man nicht herum, einer bewußten mediterranen Kost, zur Erhaltung des Normalgewichts (BMI bis 25), einer möglichst langen Zeit im ausgeübten Beruf, vor allem die Beibehaltung von Hobbys, einer guten Partnerschaft mit Sex und einem positivem Gedankengut. Kurzum Gesundheit und Fitness sind sehr ausschlaggebend im Zusammenhang mit der Schönheit. Sollte weiterhin ein Unwohlsein vorliegen, kann man gerne zu Prof. Mang kommen, um unästhetische Alterserscheinigungen entfernen zulassen.
Quelle: yaacool
Bild: © by Susanne Berghoff/Pixelio
Bewertung der Ernährung an Schulen
21. Januar 2010 von perfektman
Kategorie Gesundheit und Ernährung, Kinderernährung
Erst kürzlich haben unsere Kinder das Angebot des Schulessens bewertet und bescheinigen den Schulen nur eine durchschnittliche Note (2,9). Im Vergleich zur Studie von vor fünf Jahren ist dies ein Rückgang um eine halbe Note. Woran liegt diese schlechtere Bewertung? Liegt die Ursache im Angebot?
Das Ergebniss der Umfrage zeigt, dass sich die Schüler mehr Abwechslung und mehr Auswahl wünschen. Der Wert auf einer gesunden Ernährung ist dabei nebensächlich. Pasta und Fleisch dominieren die Rangliste der Lieblingsgerichte der SchülerInnen. Dicht gefolgt von Kartoffelmahlzeiten und Knödel. Frei nach dem Spruch “Das Auge isst mit”, handeln auch die SchülerInnen und wählen ihre Mahlzeit auch nach Aussehen, Geruch und Geschmack aus.
Deftige Hausmannskost wird dem frischen Salat-, Obst- und Fischangebot bevorzugt. Kein Wunder, wenn die SchülerInnen nach der üppigen Mahlzeit in ein Mittagstief verfallen und die Lust für den Nachmittagsunterricht minütlich sinkt. Eine verpasste Chance die Jugendlichen auf eine gesunde Ernährung umzustimmen?! Immerhin bringen 15 Prozent der Jugendlichen viel zu viel auf die Waage. Sechs Prozent leiden schon an krankhafter Fettleibigkeit! Aber auch das krasse Gegenteil, an einer Essstörung zu leiden, nimmt stetig zu. Ein knappes Drittel der 11- bis 17-jährigen Mädchen weisen diese Auffälligkeiten auf. Bei den Jungen sind es obschon 15 Prozent.

Eine eindeutige Ursache zu finden ist sicherlich nicht ganz einfach. Mitverantwortlich sind aus meiner Sicht die Eltern, denn so wie die Eltern sind (Essgewohnheiten, Manieren, Sprachgebrauch, Sport, etc.), sind auch die eigenen Kinder. Werden zu Hause nur Fertiggerichte serviert, dann lernen Kinder gar nicht erst den richtigen Geschmack von frisch zubereiteten Gerichten kennen, sondern kennen nur industriellen, vorgegaukelten Geschmack. Dass die jeden Tag verzehrten Fertiggerichte auf die Dauer ansetzen, wenn kein sportliche Aktivität hinzukommt ist nur logisch. Die Schulen sind aber auch nicht ganz unschuldslos. In den letzten Jahren, haben sich die Unterrichtszeiten immer weiter ausgedehnt und sind heute in vielen Bundesländern zu Ganztagsschulen geworden. So sind die SchülerInnen von morgens 8 Uhr bis nachmittags 16 Uhr aus dem Haus. Ohne Energie zwischendurch geht nichts. Die Option der Mensa gar nicht mal so schlecht. Berufstätige Eltern begrüßen das Angebot auch und bezeichnen es als Entlastung. Auf Qualität kommt es ihnen dabei aber nicht an. Das sollte es aber. Früher, wo die Kinder um spätestens 14 Uhr daheim waren, gab es das von Mutter selbstgekochte Essen für die ganze Familie. Selber Kochen ist auch ein Thema, was heute nicht mehr “in” zu sein scheint. Oft beherrschen die Mütter schon gar nicht mehr das Kochen. Grund ist vermutlich das eigene Alter der Mutter, was immer jünger in unserer Gesellschaft wird. Da bleibt dann keine Zeit um noch so etwas zu lernen…
Irgendwo beißt sich die Katze da in den Schwanz. Die Schuld will keiner haben, warum die Kinder immer mehr verfetten! Und selbst was dagegen tun ist ja viel zu aufwändig. Entweder müssen wir mit den Konsequenzen leben, die sich auch auf uns Eltern auswirken wird oder wir beginnen selber damit.
Bild: © Dieter Schütz/Pixelio
TV-Werbeverbot für Schönheitsoperationen
13. Januar 2010 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
Um dem Schema “Erfolgreich-und-schön” nur durch Schönheitsoperationen vorzubeugen, verbietet das neue Gesetz “Gesetz über audiovisuelle Kommunikation”, das vor kurzem die erste Kammer des spanischen Parlaments passierte, fördernde Werbung für Körperkult, für Selbstbildgefährdung und alles was zur “Erfolgreich-und-schön”-Strategie beiträgt. Zukünftig dürfen TV-Werber zwischen sechs und 22 Uhr keine derartige Werbung mehr senden und dies alles zum Schutz der spanischen Jugend.
TV-Spots mit folgenden Inhalten werden dann wohl künftig nicht mehr über Spaniens Fernseher laufen:
- Werbung für Schlankheitskuren (Pillen/Shakes zum Abnehmen)
- Werbung für ästhetische Chirurgie
- Werbung für Anti-Cellulite-Cremes
Dass die TV-Werber um Millionenumsätze bangen ist einleuchtend. Bei rund 400.000 Einschaltungen pro Jahr summiert sich da einiges. Allein der Beautymarkt erreicht 500 Millionen Euro, laut dem Branchendienst InfoAdex. Um es noch deutlicher zu machen – über 4400 Minuten TV-Werbung über makellose, modellierte Körper empfingen Zuschauer, in 2008, die Corporación Dermoestética sahen. Ein Sender des iberischen Marktführers für plastische Chirurgie. Kein Wunder, dass bereits zehn Prozent der jährlich vorgenommenen plastisch-chirurgischen Eingriffe (knapp 400.000) auf Patienten, die die Volljährigkeit noch nicht erreicht haben, entfallen.
Das Verbot der TV-Werbung umfasst zudem Spots für Alkoholika, Tabakwaren und Glücksspiele. Ob der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero der sozialistischen Regierung sich damit Freunde macht?
Dass solche Gesetzesänderungen auch Kritiker hervorruft ist, wie bei so vielem, bekannt. Die Journalistengewerkschaft und der Privat-TV-Verband gehören zu den Ersten, die die Verordnung als “Entscheidung im Eilverfahren” sehen und auch beklagen. Vorerst tritt das Gesetz in Kraft, bis zur kompletten Umstellung auf digital-terrestrischen Sendebetrieb. Wie heißt es doch so schön, Ausnahmen bestimmen die Regel, wie auch hier. Das öffentliche TV-Sender und autonome Gemeinschaften nicht zur Ausnahme gehören, beweist die Verpflichtung zur Finanzierung von Kinoproduktionen, Serien und Mehrteiler, was sechs Prozent der Jahreseinnahmen enspricht.
Haltet ihr solche Gesetze auch in Deutschland für realistisch?
Quelle: derstandard.at
Ein Eingriff für die Schönheit
12. Januar 2010 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
Der Trend der Schönheitsoperationen zieht immer größere Kreise. Wie schön ist doch eine kleinere Nase, ein straffer Bauch oder ein faltenfreies Gesicht? Immer öfter werden Schönheitsoperationen zu Geburtstagen oder anderen feierlichen Anlässen verschenkt. Schuld daran sind die gesellschaftlichen Normen, die uns Frauen, durch ein unerreichbares Schönheitsideal, prägen. Ein perfekter Körper ist für viele ein erstrebenswerter Grund sich einer Operation zu unterziehen und dabei jegliche Hürde in Kauf zu nehmen, angefangen beim chirurgischen Eingriff bishin zur unaufhörlichen gesundheitsgefährdenden Diät, obwohl es in unserer heutigen Zeit etliche gesunde Diät Möglichkeiten gibt.
Daher dürfte es auch nicht verwunderlich sein, dass ein Viertel der Österreicherinnen einer plastischen Operation nachkommen würde. Im Endergebnis sind aber nur 10 Prozent mit dem Eingriff zufrieden. Die Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien Frau Beate Wimmer-Puchinger weiß, dass etwa acht Prozent der Frauen über 14 Jahre bereits einen schönheitschirurgischen oder kosmetischen Eingriff haben machen lassen. Die durchgeführte Studie vom Wiener Frauengesundheitsprogramm ergab weiterhin, dass weitere 25 Prozent sich eine schönheitsmedizinische Intervention vorstellen könnten und auch folgen würden.
Die Folgen für die Gesundheit sind weitreichend und reichen von Essstörungen über Komplikationen bei gemachten Eingriffen bishin zu schweren psychischen Problemen. Folgen die sicherlich nicht allen Patienten so bewußt sind.
Eines der am schnellsten wachsende Segment der Fachrichtung ist die Vaginalchirurgie, gemäß der American Society of Plastic Surgery. Frau Wimmer-Puchinger kritsiert die kaum wissenschaftliche Klarheit über die Langzeitfolgen derartiger Eingriffe.
Die Zufriedenheit mit den Resultaten steht in scharfem Kontrast zur Popularität von Schönheitsoperationen. Etwa zehn Prozent bewerten ihr Ergebnis mit “sehr zufrieden” und weitere elf Prozent sind “sehr unzufrieden”. Sieht man sich die Liste der vorgenommen bzw. gewünschten Eingriffe an, Faltenbehandlungen und Gesichtsstraffungen (54 Prozent), Nasenkorrekturen (18 Prozent), Fettabsaugung (16 Prozent) und Brustvergrößerung bzw. Brustverkleinerung (15 Prozent), dann erkennt man, dass mehr als die Hälfte der Patienten ein ideales Gesicht haben wollen, aus welchen Gründen auch immer. Einerseits verständlich, weil es nun mal das ist worauf der erste Blick meist fällt, aber andererseits gehören Falten zum Leben dazu und zeigen, was ein Mensch schon erlebt hat. Ein immer jung wirkendes, faltenfreies Gesicht ist es wirklich das was wir alle wollen? Wenn jeder so aussehen würde wonach richten wir uns denn als nächstes? Ob es dann keinen Schönheitswahn mehr geben würde wenn alle gleich sind? Äusserlich ändert sich vielleicht einiges, aber ein besserer Mensch wird man dadurch auch nicht, oder?
Quelle: derstandard.at
Modernes Facelift der Schönheitschirurgie
21. Dezember 2009 von perfektman
Kategorie Schönheit um jeden Preis
In Zeiten des Anti Agings und dem immerwährenden Kampf gegen das Alter mit Wellness, gesunder Ernährung, Pillen und Botox versuchen viele Menschen alle Möglichkeiten auszureizen. Fest steht, dass das Leben, was in in unserer heutigen Gesellschaft eher stressig und hektisch zu bezeichnen ist, diverse Spuren auf der Haut hinterlässt. Es beginnt mit kleinen Fältchen und kann später zu auffälligen Falten führen, die besonders Frauen stören und alter aussehen lassen können, als sie wirklich sind. Wenn kein „natürliches“ Mittel mehr hilft, legen sich immer mehr Frauen auch schon in früheren Jahren unters Messer um sich einem Facelift zu unterziehen.

Die Schönheitschirurgie bietet heutzutage viele kleine und größere Eingriffe, die das Gesicht jünger erscheinen lassen. Das Facelifting hat aus den Jahren des verstorbenen Michael Jackson ein negatives Image davongetragen, denn die Ergebnisse aus früheren Jahren wirken eher wie Masken anstatt einer Verjüngung oder Straffung. Frauen sind zu Recht skeptisch, allerdings gilt es festzuhalten, dass die plastische Chirurgie mittlerweile viele Jahre Erfahrung aufzuweisen hat und neue Schnittechniken in diesem Bereich kaum noch Erinnerungen an das ursprüngliche Facelift erkennen lassen. Ein modernes Facelift wird in den meisten Fällen unter dem Anspruch der Natürlichkeit durchgeführt. Nur ein Facelift, welches man hinterher nicht sieht, ist ein gutes Facelift.
Schnittmethoden wie die MACS Technik, ermöglichen eine Gesichtsstraffung meist für jüngere, ohne tiefgreifende Einschnitte und Narbenbildung. Die Heilungsphase ist vergleichsweise sehr kurz und Schmerzen halten sich ebenfalls in Grenzen. Kombiniert werden können solche Eingriffe immer mit Botox oder Hyaluronsäure für einen ganzheitlich verjüngenden Effekt. Andere populäre Eingriffe sind Halsliftings, Minilift oder Stirnliftings. Ziel ist bei jedem Eingriff die Straffung von erschlafftem Hautgewebe um jünger zu wirken. Je nach Eingriff wird unter Vollnarkose oder Lokalanästhesie operiert. Egal ob sich ein Patient für das In- oder Ausland entscheidet, sollte das Konsultationsgespräch mit dem behandelnden Chirurgen ernst genommen werden und alle Möglichkeiten und Risiken durchgesprochen werden. In den meisten Fällen kann eine verbesserte Ästhetik erreicht werden, ein Restrisiko bleibt jedoch immer.
Bild: © Rainer Sturm/Pixelio
